Auswirkungen des Konjunkturprogramms aus Gender-Sicht
- ShortId
-
09.3297
- Id
-
20093297
- Updated
-
25.06.2025 00:19
- Language
-
de
- Title
-
Auswirkungen des Konjunkturprogramms aus Gender-Sicht
- AdditionalIndexing
-
15;28;Schaffung von Arbeitsplätzen;Geschlechterforschung;Arbeitsmarkt (speziell);Weiterbildung;Antikrisenplan;Stellung der Frau;Ankurbelung der Wirtschaft;Frauenarbeit;Erhaltung von Arbeitsplätzen;Gesetzesevaluation
- 1
-
- L05K0704010201, Ankurbelung der Wirtschaft
- L06K070401020201, Antikrisenplan
- L03K010104, Stellung der Frau
- L04K16030107, Geschlechterforschung
- L04K08070301, Gesetzesevaluation
- L05K0702030308, Erhaltung von Arbeitsplätzen
- L05K0702030301, Schaffung von Arbeitsplätzen
- L04K13030203, Weiterbildung
- L04K07020203, Arbeitsmarkt (speziell)
- L05K0702030205, Frauenarbeit
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Konjunkturprogramme stützen die Bauwirtschaft und somit eine männerdominierte Branche. Wie sich die Konjunkturmassnahmen auf die erwerbstätigen Frauen bzw. auf frauendominierte Branchen auswirken, ist weitgehend unbekannt. Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht die Auswirkungen der Krise und der konjunkturstützenden Massnahmen auf erwerbstätige Frauen und Männer aufzuzeigen. Dabei sollen insbesondere folgende Fragen beantwortet werden: </p><p>1. Wie wirken sich die Krise bzw. die stabilisierenden Massnahmen auf die verschiedenen Branchen und auf die Arbeitsplätze (aufgegliedert nach Geschlecht) aus? </p><p>2. Wie sind Frauen und Männer von Kurzarbeit bzw. Entlassungen betroffen? </p><p>3. Werden in der Krise allenfalls in frauendominierten Branchen vermehrt Sparmassnahmen durchgeführt und somit Frauenarbeitsplätze abgebaut? </p><p>4. Wie sieht es im Bereich Weiterbildung aus? </p><p>5. Können Frauen und Männer gleichermassen von den Angeboten profitieren? </p><p>6. Wie müssten die Massnahmen ausgestaltet sein, damit Frauen und Männer möglichst gleich von konjunkturstützenden Massnahmen profitieren können?</p>
- <p>Der Bundesrat ergreift zur Stützung der Konjunktur Massnahmen, die rasch eine möglichst grosse Wirkung zur Stützung der volkswirtschaftlichen Nachfrage entfalten. Speziell auf die Frauen ausgerichtete Massnahmen hält er dagegen in diesem Zusammenhang für zu wenig wirkungsvoll. Im Rahmen der Evaluation der Stabilisierungsmassnahmen wird der Bundesrat jedoch einige der genannten Fragestellungen (namentlich im Bereich Arbeitsplätze, Kurzarbeit und Weiterbildung) aufnehmen und in einem gesonderten Kapitel behandeln. Die anderen Fragen hingegen können wegen ihrer Komplexität nicht oder nur mit unverhältnismässigem Aufwand beantwortet werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen über die Auswirkung der Krise auf die Frauen. Insbesondere soll der Bericht aufzeigen:</p><p>- welchen Einfluss die Stabilisierungsmassnahmen zur Stützung der Konjunktur auf den Arbeitsmarkt und die Weiterbildung haben. Die Auswirkungen und Zahlen sollen nach Branchen und Geschlecht aufgegliedert werden; </p><p>- wie sich die Stabilisierungsmassnahmen in den Bereichen Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen, Entlassungen, Kurzarbeit, Umsetzung und Wirkung von Weiterbildungsmassnahmen auf Frauen und Männer auswirken.</p>
- Auswirkungen des Konjunkturprogramms aus Gender-Sicht
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Konjunkturprogramme stützen die Bauwirtschaft und somit eine männerdominierte Branche. Wie sich die Konjunkturmassnahmen auf die erwerbstätigen Frauen bzw. auf frauendominierte Branchen auswirken, ist weitgehend unbekannt. Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht die Auswirkungen der Krise und der konjunkturstützenden Massnahmen auf erwerbstätige Frauen und Männer aufzuzeigen. Dabei sollen insbesondere folgende Fragen beantwortet werden: </p><p>1. Wie wirken sich die Krise bzw. die stabilisierenden Massnahmen auf die verschiedenen Branchen und auf die Arbeitsplätze (aufgegliedert nach Geschlecht) aus? </p><p>2. Wie sind Frauen und Männer von Kurzarbeit bzw. Entlassungen betroffen? </p><p>3. Werden in der Krise allenfalls in frauendominierten Branchen vermehrt Sparmassnahmen durchgeführt und somit Frauenarbeitsplätze abgebaut? </p><p>4. Wie sieht es im Bereich Weiterbildung aus? </p><p>5. Können Frauen und Männer gleichermassen von den Angeboten profitieren? </p><p>6. Wie müssten die Massnahmen ausgestaltet sein, damit Frauen und Männer möglichst gleich von konjunkturstützenden Massnahmen profitieren können?</p>
- <p>Der Bundesrat ergreift zur Stützung der Konjunktur Massnahmen, die rasch eine möglichst grosse Wirkung zur Stützung der volkswirtschaftlichen Nachfrage entfalten. Speziell auf die Frauen ausgerichtete Massnahmen hält er dagegen in diesem Zusammenhang für zu wenig wirkungsvoll. Im Rahmen der Evaluation der Stabilisierungsmassnahmen wird der Bundesrat jedoch einige der genannten Fragestellungen (namentlich im Bereich Arbeitsplätze, Kurzarbeit und Weiterbildung) aufnehmen und in einem gesonderten Kapitel behandeln. Die anderen Fragen hingegen können wegen ihrer Komplexität nicht oder nur mit unverhältnismässigem Aufwand beantwortet werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zu erstellen über die Auswirkung der Krise auf die Frauen. Insbesondere soll der Bericht aufzeigen:</p><p>- welchen Einfluss die Stabilisierungsmassnahmen zur Stützung der Konjunktur auf den Arbeitsmarkt und die Weiterbildung haben. Die Auswirkungen und Zahlen sollen nach Branchen und Geschlecht aufgegliedert werden; </p><p>- wie sich die Stabilisierungsmassnahmen in den Bereichen Erhalt und Schaffung von Arbeitsplätzen, Entlassungen, Kurzarbeit, Umsetzung und Wirkung von Weiterbildungsmassnahmen auf Frauen und Männer auswirken.</p>
- Auswirkungen des Konjunkturprogramms aus Gender-Sicht
Back to List