Elektromagnetische Felder. Monitoring
- ShortId
-
09.3488
- Id
-
20093488
- Updated
-
24.06.2025 23:42
- Language
-
de
- Title
-
Elektromagnetische Felder. Monitoring
- AdditionalIndexing
-
2841;elektromagnetische schädliche Auswirkung;Gesundheitsrisiko;Monitoring;Gesundheitsüberwachung
- 1
-
- L04K06020103, elektromagnetische schädliche Auswirkung
- L05K0802030209, Monitoring
- L04K01050510, Gesundheitsrisiko
- L05K0105050901, Gesundheitsüberwachung
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationstechnologien eingeführt worden, die zu einer starken Erhöhung der nichtionisierenden Strahlung in der Umwelt geführt haben. Auch in Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme der drahtlosen Kommunikation zu rechnen mit unbekannten Auswirkungen auf die Expositionssituation und Gesundheit der Bevölkerung. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass die Immissionen von nichtionisierender Strahlung in der Schweiz überwacht werden und ein Monitoring der Expositionssituation der Bevölkerung eingeführt wird. Das zurzeit laufende Nationale Forschungsprogramm 57, "Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit", hat den Nachweis erbracht, dass mit einer Kombination von Modellierungen und Messungen ein Monitoring der Expositionssituation der Bevölkerung technisch machbar ist. </p><p>Ein systematisches Monitoring bildet die Grundlage für eine gezielte und effiziente Erarbeitung von Massnahmen zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung. Je umfassender und zuverlässiger diese Informationen sind, desto wirkungsvoller können Politik und Gesellschaft die Umweltpolitik gestalten und steuern und getroffene Massnahmen evaluieren. Die routinemässige Überwachung der Immissionssituation ist heute bereits für eine Vielzahl von Umweltfaktoren und Indikatoren Standard, beispielsweise Luft, Lärm und Biodiversität. Es ist deshalb unverständlich, warum das für nichtionisierende Strahlung nicht der Fall ist für einen Bereich, der einem schnellen technischen Wandel unterworfen ist. Nur mit einem systematischen Langzeitmonitoring wird es in Zukunft möglich sein, allfällige langfristige gesundheitliche Auswirkungen dieser Strahlung zu untersuchen und die Bevölkerung vor solchen Schäden zu schützen.</p>
- <p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Postulats. In der Tat fehlt bisher eine für die ganze Schweiz repräsentative, dauerhafte Erfassung der Belastung von Mensch und Umwelt durch nichtionisierende Strahlung. Ein solches Beobachtungsnetz war seit Längerem geplant, musste jedoch wegen der Entlastungsprogramme 2003 und 2004 zurückgestellt werden. Das UVEK (Bundesamt für Umwelt) in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesstellen und den Kantonen ist bereit, im Rahmen der vorhandenen Ressourcen das verlangte Konzept für ein systematisches Langzeitmonitoring der nichtionisierenden Strahlung zu erarbeiten und die Kosten für den Aufbau und Betrieb der benötigten Einrichtungen abzuschätzen. Dabei werden die Erkenntnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm 57, "Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit", berücksichtigt und für den Bund kostenneutrale Finanzierungsmodelle aufgezeigt.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Planung und Umsetzung eines Monitorings der Expositionssituation der Bevölkerung betreffend nichtionisierende Strahlung zu prüfen und einen Vorschlag für notwendige Massnahmen zu unterbreiten.</p>
- Elektromagnetische Felder. Monitoring
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von drahtlosen Kommunikationstechnologien eingeführt worden, die zu einer starken Erhöhung der nichtionisierenden Strahlung in der Umwelt geführt haben. Auch in Zukunft ist mit einer weiteren Zunahme der drahtlosen Kommunikation zu rechnen mit unbekannten Auswirkungen auf die Expositionssituation und Gesundheit der Bevölkerung. Aus diesem Grund ist es unabdingbar, dass die Immissionen von nichtionisierender Strahlung in der Schweiz überwacht werden und ein Monitoring der Expositionssituation der Bevölkerung eingeführt wird. Das zurzeit laufende Nationale Forschungsprogramm 57, "Nichtionisierende Strahlung - Umwelt und Gesundheit", hat den Nachweis erbracht, dass mit einer Kombination von Modellierungen und Messungen ein Monitoring der Expositionssituation der Bevölkerung technisch machbar ist. </p><p>Ein systematisches Monitoring bildet die Grundlage für eine gezielte und effiziente Erarbeitung von Massnahmen zum Schutz der Umwelt und der Bevölkerung. Je umfassender und zuverlässiger diese Informationen sind, desto wirkungsvoller können Politik und Gesellschaft die Umweltpolitik gestalten und steuern und getroffene Massnahmen evaluieren. Die routinemässige Überwachung der Immissionssituation ist heute bereits für eine Vielzahl von Umweltfaktoren und Indikatoren Standard, beispielsweise Luft, Lärm und Biodiversität. Es ist deshalb unverständlich, warum das für nichtionisierende Strahlung nicht der Fall ist für einen Bereich, der einem schnellen technischen Wandel unterworfen ist. Nur mit einem systematischen Langzeitmonitoring wird es in Zukunft möglich sein, allfällige langfristige gesundheitliche Auswirkungen dieser Strahlung zu untersuchen und die Bevölkerung vor solchen Schäden zu schützen.</p>
- <p>Der Bundesrat unterstützt das Anliegen des Postulats. In der Tat fehlt bisher eine für die ganze Schweiz repräsentative, dauerhafte Erfassung der Belastung von Mensch und Umwelt durch nichtionisierende Strahlung. Ein solches Beobachtungsnetz war seit Längerem geplant, musste jedoch wegen der Entlastungsprogramme 2003 und 2004 zurückgestellt werden. Das UVEK (Bundesamt für Umwelt) in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesstellen und den Kantonen ist bereit, im Rahmen der vorhandenen Ressourcen das verlangte Konzept für ein systematisches Langzeitmonitoring der nichtionisierenden Strahlung zu erarbeiten und die Kosten für den Aufbau und Betrieb der benötigten Einrichtungen abzuschätzen. Dabei werden die Erkenntnisse aus dem Nationalen Forschungsprogramm 57, "Nichtionisierende Strahlung, Umwelt und Gesundheit", berücksichtigt und für den Bund kostenneutrale Finanzierungsmodelle aufgezeigt.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Planung und Umsetzung eines Monitorings der Expositionssituation der Bevölkerung betreffend nichtionisierende Strahlung zu prüfen und einen Vorschlag für notwendige Massnahmen zu unterbreiten.</p>
- Elektromagnetische Felder. Monitoring
Back to List