Lärmschutz in der Schweiz. Massnahmenplan
- ShortId
-
09.3526
- Id
-
20093526
- Updated
-
27.07.2023 20:38
- Language
-
de
- Title
-
Lärmschutz in der Schweiz. Massnahmenplan
- AdditionalIndexing
-
52;Lärmbelästigung;Gesundheitsrisiko;Durchführung eines Projektes;Lärm;Lärmschutz
- 1
-
- L04K06010410, Lärmschutz
- L06K070305010102, Durchführung eines Projektes
- L04K06020105, Lärm
- L04K06020308, Lärmbelästigung
- L04K01050510, Gesundheitsrisiko
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Am 26. Oktober 2005 hat der Bundesrat den Bericht über den Stand und die Perspektiven der Lärmbekämpfung in der Schweiz vorgelegt. Er hat damit zwei parlamentarische Vorstösse erfüllt. Im Bericht sind verschiedene Lärmschutzmassnahmen differenziert nach Lärmquelle aufgelistet. Neu hat das Bundesamt für Umwelt (Bafu), gestützt auf ein geografisches Informationssystem, die Lärmbelastung nach den Hauptquellen (Strasse, Bahn, Flugverkehr) differenziert erfasst (Bern 2009). Daraus ergibt sich, dass rund 1,35 Millionen Menschen schädlichem oder lästigem Lärm ausgesetzt sind. Besonders stark betroffen vom Lärm sind Städte und Agglomerationen. Die gesamten Lärmkosten des Landverkehrs im Jahr 2005 betrugen 1,17 Milliarden Franken (Bericht ARE, 2008). Lärm stellt aus gesundheitlicher und ökonomischer Sicht heute eines der grössten Umweltprobleme der Schweiz dar.</p>
- <p>Mit dem Bericht über den Stand und die Perspektiven der Lärmbekämpfung in der Schweiz hat der Bundesrat dem Parlament im Jahre 2005 eine Übersicht der eingeleiteten oder beschlossenen sowie der geplanten und zu prüfenden Vorhaben zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Erschütterungen vorgelegt. In der Zwischenzeit wurden einige dieser Vorhaben weiter konkretisiert oder umgesetzt. Insbesondere hat der Bund nun die GIS-Lärmdatenbank Son Base zur nationalen Berechnung und Darstellung der Lärmbelastung fertiggestellt. </p><p>Im Mai 2009 hat das Bafu die erstmalige landesweite Darstellung der mit dieser Lärmdatenbank berechneten Lärmbelastung veröffentlicht. Wie aus diesem Bericht hervorgeht, sind trotz der getätigten Massnahmen immer noch erhebliche Teile der Bevölkerung übermässigem Lärm ausgesetzt, was zu bedeutenden Gesundheitsproblemen und wirtschaftlichen Kosten führt. Die Darstellung zeigt auch auf, dass zusätzliche Anstrengungen nötig sind, um die Bevölkerung vor schädlichem oder lästigem Lärm tatsächlich schützen zu können. Der Bundesrat ist deshalb bereit, einen auf die wichtigsten Lärmarten beschränkten Massnahmenplan zur Lärmbekämpfung auszuarbeiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Massnahmenplan zur Lärmbekämpfung einschliesslich deren Finanzierung auszuarbeiten und dem Parlament vorzulegen. Die Strategien zur Lärmbekämpfung sind gegenüber heute zu erweitern und auf die wichtigsten Lärmquellen zu konzentrieren. Ziel muss es sein, die schädlichen Lärmimmissionen, von denen heute 1,35 Millionen Menschen in der Schweiz betroffen sind, zu beseitigen oder mindestens signifikant zu reduzieren.</p>
- Lärmschutz in der Schweiz. Massnahmenplan
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Am 26. Oktober 2005 hat der Bundesrat den Bericht über den Stand und die Perspektiven der Lärmbekämpfung in der Schweiz vorgelegt. Er hat damit zwei parlamentarische Vorstösse erfüllt. Im Bericht sind verschiedene Lärmschutzmassnahmen differenziert nach Lärmquelle aufgelistet. Neu hat das Bundesamt für Umwelt (Bafu), gestützt auf ein geografisches Informationssystem, die Lärmbelastung nach den Hauptquellen (Strasse, Bahn, Flugverkehr) differenziert erfasst (Bern 2009). Daraus ergibt sich, dass rund 1,35 Millionen Menschen schädlichem oder lästigem Lärm ausgesetzt sind. Besonders stark betroffen vom Lärm sind Städte und Agglomerationen. Die gesamten Lärmkosten des Landverkehrs im Jahr 2005 betrugen 1,17 Milliarden Franken (Bericht ARE, 2008). Lärm stellt aus gesundheitlicher und ökonomischer Sicht heute eines der grössten Umweltprobleme der Schweiz dar.</p>
- <p>Mit dem Bericht über den Stand und die Perspektiven der Lärmbekämpfung in der Schweiz hat der Bundesrat dem Parlament im Jahre 2005 eine Übersicht der eingeleiteten oder beschlossenen sowie der geplanten und zu prüfenden Vorhaben zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm und Erschütterungen vorgelegt. In der Zwischenzeit wurden einige dieser Vorhaben weiter konkretisiert oder umgesetzt. Insbesondere hat der Bund nun die GIS-Lärmdatenbank Son Base zur nationalen Berechnung und Darstellung der Lärmbelastung fertiggestellt. </p><p>Im Mai 2009 hat das Bafu die erstmalige landesweite Darstellung der mit dieser Lärmdatenbank berechneten Lärmbelastung veröffentlicht. Wie aus diesem Bericht hervorgeht, sind trotz der getätigten Massnahmen immer noch erhebliche Teile der Bevölkerung übermässigem Lärm ausgesetzt, was zu bedeutenden Gesundheitsproblemen und wirtschaftlichen Kosten führt. Die Darstellung zeigt auch auf, dass zusätzliche Anstrengungen nötig sind, um die Bevölkerung vor schädlichem oder lästigem Lärm tatsächlich schützen zu können. Der Bundesrat ist deshalb bereit, einen auf die wichtigsten Lärmarten beschränkten Massnahmenplan zur Lärmbekämpfung auszuarbeiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Massnahmenplan zur Lärmbekämpfung einschliesslich deren Finanzierung auszuarbeiten und dem Parlament vorzulegen. Die Strategien zur Lärmbekämpfung sind gegenüber heute zu erweitern und auf die wichtigsten Lärmquellen zu konzentrieren. Ziel muss es sein, die schädlichen Lärmimmissionen, von denen heute 1,35 Millionen Menschen in der Schweiz betroffen sind, zu beseitigen oder mindestens signifikant zu reduzieren.</p>
- Lärmschutz in der Schweiz. Massnahmenplan
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