Elektromobilität im urbanen Raum

ShortId
09.3863
Id
20093863
Updated
27.07.2023 21:17
Language
de
Title
Elektromobilität im urbanen Raum
AdditionalIndexing
48;66;Mobilität;Bericht;Elektrofahrzeug;elektrische Energie;Ortsverkehr;Stadt
1
  • L04K18010212, Mobilität
  • L05K1803010102, Elektrofahrzeug
  • L05K0102020102, Stadt
  • L05K1801010701, Ortsverkehr
  • L03K020206, Bericht
  • L04K17030301, elektrische Energie
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Im Gebäudebereich erzielte die schweizerische Klimapolitik in jüngerer Vergangenheit teilweise beachtliche Erfolge. Beim Verkehr, der 32 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verursacht (Umweltstatistik Schweiz 2009, S. 25), dominieren weiterhin fossile Energieträger, die zudem sehr ineffizient genutzt werden. Verschiedene Autohersteller haben Testprogramme mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen angekündigt. In der Tat weist der Elektroantrieb gegenüber dem Verbrennungsmotor energetische und ökologische Vorteile auf. Diese kommen besonders im urbanen dichtbesiedelten Raum zum Tragen. Gleichzeitig soll die Förderung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs in den städtischen Räumen oberste Priorität haben. Die Politik auf allen Ebenen - Bund, Kantone sowie Städte und Gemeinden - tun gut daran, die Weichen für eine klima- und umweltpolitische Elektromobilität richtig zu stellen. </p><p>Die Unterzeichnenden sind amtierende und ehemalige Exekutivmitglieder von Schweizer Städten.</p>
  • <p>Elektrisch angetriebene Fahrzeuge stehen in letzter Zeit wieder vermehrt im Zentrum der Diskussion um Energieeffizienz und Strategien zur Absenkung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Elektromotoren weisen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren wesentlich höhere Wirkungsgrade auf und sind weitgehend unabhängig von fossilen Treibstoffen. Zudem führen sie in den Agglomerationen zu einer Reduktion des Lärms. Strom kann im Inland produziert werden, und Strompreise sind weniger den Schwankungen des Weltmarkts ausgesetzt. </p><p>Das Bundesamt für Energie (BFE) und das Bundesamt für Strassen (Astra) befassen sich seit Längerem mit dem Thema Elektrofahrzeuge und beobachten die Entwicklung der elektrischen Antriebe. Zurzeit werden die Grundlagen im Hinblick auf eine Strategie Elektromobilität erarbeitet. Fragen betreffend die Sicherheit oder die Infrastruktur erfordern zusätzliche Arbeiten. Der Bericht wird Mitte 2010 vorliegen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Bezugnehmend auf das Positionspapier der "KlimaBündnis-Städte Schweiz" (KBSS) vom 11. September 2009 (http://www.klimabuendnis.ch/cms/index.php?id=2,119,0,0,1,0) wird der Bundesrat beauftragt, bis Mitte 2010 einen Bericht vorzulegen über die Zukunftsperspektiven der Elektromobilität als klima- und umweltverträgliche Mobilität insbesondere in städtischen Gebieten. </p><p>Im Rahmen des Berichts sollen namentlich folgende Fragen zur Sprache kommen:</p><p>- Besondere Stärken der Elektromobilität bezüglich Einsatzgebieten, Effizienz usw.;</p><p>- Risiken der Elektromobilität (Batterietechnologie, Unfallgefahr usw.);</p><p>- Infrastrukturbedürfnisse (Elektrotankstellen usw.) und entsprechende Kostenfolgen;</p><p>- Synergien dezentrale Stromproduktion und Elektromobilität im Siedlungsgebiet;</p><p>- Mögliche Förderinstrumente wie lenkungsorientierte Anreizsysteme;</p><p>- Individuelle Elektromobilität und öffentlicher Verkehr;</p><p>- Stromqualität, respektive Einsatz ökologischer Stromprodukte für die Elektromobilität.</p>
  • Elektromobilität im urbanen Raum
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Im Gebäudebereich erzielte die schweizerische Klimapolitik in jüngerer Vergangenheit teilweise beachtliche Erfolge. Beim Verkehr, der 32 Prozent der Treibhausgas-Emissionen verursacht (Umweltstatistik Schweiz 2009, S. 25), dominieren weiterhin fossile Energieträger, die zudem sehr ineffizient genutzt werden. Verschiedene Autohersteller haben Testprogramme mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen angekündigt. In der Tat weist der Elektroantrieb gegenüber dem Verbrennungsmotor energetische und ökologische Vorteile auf. Diese kommen besonders im urbanen dichtbesiedelten Raum zum Tragen. Gleichzeitig soll die Förderung des öffentlichen sowie des Fuss- und Veloverkehrs in den städtischen Räumen oberste Priorität haben. Die Politik auf allen Ebenen - Bund, Kantone sowie Städte und Gemeinden - tun gut daran, die Weichen für eine klima- und umweltpolitische Elektromobilität richtig zu stellen. </p><p>Die Unterzeichnenden sind amtierende und ehemalige Exekutivmitglieder von Schweizer Städten.</p>
    • <p>Elektrisch angetriebene Fahrzeuge stehen in letzter Zeit wieder vermehrt im Zentrum der Diskussion um Energieeffizienz und Strategien zur Absenkung des Treibstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen. Elektromotoren weisen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren wesentlich höhere Wirkungsgrade auf und sind weitgehend unabhängig von fossilen Treibstoffen. Zudem führen sie in den Agglomerationen zu einer Reduktion des Lärms. Strom kann im Inland produziert werden, und Strompreise sind weniger den Schwankungen des Weltmarkts ausgesetzt. </p><p>Das Bundesamt für Energie (BFE) und das Bundesamt für Strassen (Astra) befassen sich seit Längerem mit dem Thema Elektrofahrzeuge und beobachten die Entwicklung der elektrischen Antriebe. Zurzeit werden die Grundlagen im Hinblick auf eine Strategie Elektromobilität erarbeitet. Fragen betreffend die Sicherheit oder die Infrastruktur erfordern zusätzliche Arbeiten. Der Bericht wird Mitte 2010 vorliegen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Bezugnehmend auf das Positionspapier der "KlimaBündnis-Städte Schweiz" (KBSS) vom 11. September 2009 (http://www.klimabuendnis.ch/cms/index.php?id=2,119,0,0,1,0) wird der Bundesrat beauftragt, bis Mitte 2010 einen Bericht vorzulegen über die Zukunftsperspektiven der Elektromobilität als klima- und umweltverträgliche Mobilität insbesondere in städtischen Gebieten. </p><p>Im Rahmen des Berichts sollen namentlich folgende Fragen zur Sprache kommen:</p><p>- Besondere Stärken der Elektromobilität bezüglich Einsatzgebieten, Effizienz usw.;</p><p>- Risiken der Elektromobilität (Batterietechnologie, Unfallgefahr usw.);</p><p>- Infrastrukturbedürfnisse (Elektrotankstellen usw.) und entsprechende Kostenfolgen;</p><p>- Synergien dezentrale Stromproduktion und Elektromobilität im Siedlungsgebiet;</p><p>- Mögliche Förderinstrumente wie lenkungsorientierte Anreizsysteme;</p><p>- Individuelle Elektromobilität und öffentlicher Verkehr;</p><p>- Stromqualität, respektive Einsatz ökologischer Stromprodukte für die Elektromobilität.</p>
    • Elektromobilität im urbanen Raum

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