Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh (Massnahmen BSE)

ShortId
09.3981
Id
20093981
Updated
24.06.2025 23:29
Language
de
Title
Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh (Massnahmen BSE)
AdditionalIndexing
55;Abfallaufbereitung;Kostenrechnung;Futtermittel;Rinderwahnsinn;tierischer Abfall
1
  • L06K140101030103, Rinderwahnsinn
  • L04K14020506, tierischer Abfall
  • L04K06010201, Abfallaufbereitung
  • L05K1401010401, Futtermittel
  • L05K0703020201, Kostenrechnung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Seit über zwölf Jahren werden die tierischen Nebenprodukte wegen der BSE-Krankheit entsorgt und verursachen für den Bund Kosten von 45 bis 50 Millionen Franken pro Jahr. Da mittlerweile keine BSE-Fälle mehr zu verzeichnen sind, ist zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Nebenprodukte wiederverwertet werden könnten. Dies wäre nicht nur aus finanzpolitischen Gründen, sondern auch aus ökologischer (geschlossene Kreisläufe) und volkswirtschaftlicher Sicht (Handelsbilanz) von Vorteil. Der grösste Teil der Eiweissfuttermittel wird importiert. Eine klar geregelte Verwendung der eiweissreichen tierischen Nebenprodukte in der Tierfütterung könnte den Selbstversorgungsgrad wesentlich erhöhen und zu einer ausgeglicheneren Nährstoffbilanz der Schweiz führen. In jedem Fall wäre eine Zulassung als Futtermittel mit den Nachbarländern und den betroffenen Organisationen zu koordinieren.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Koordination mit den betroffenen Nachbarländern und den beteiligten Organisationen, Szenarien zu prüfen, wie die Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh zur Bekämpfung der Krankheit BSE (Massnahmen BSE: Entsorgung tierische Nebenprodukte, Budget Bundesamt für Landwirtschaft; 708: Rubrik A2310.0143) in Zukunft reduziert oder aufgehoben werden können. Er erstattet darüber dem Parlament einen Bericht.</p>
  • Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh (Massnahmen BSE)
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20090041
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Seit über zwölf Jahren werden die tierischen Nebenprodukte wegen der BSE-Krankheit entsorgt und verursachen für den Bund Kosten von 45 bis 50 Millionen Franken pro Jahr. Da mittlerweile keine BSE-Fälle mehr zu verzeichnen sind, ist zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen diese Nebenprodukte wiederverwertet werden könnten. Dies wäre nicht nur aus finanzpolitischen Gründen, sondern auch aus ökologischer (geschlossene Kreisläufe) und volkswirtschaftlicher Sicht (Handelsbilanz) von Vorteil. Der grösste Teil der Eiweissfuttermittel wird importiert. Eine klar geregelte Verwendung der eiweissreichen tierischen Nebenprodukte in der Tierfütterung könnte den Selbstversorgungsgrad wesentlich erhöhen und zu einer ausgeglicheneren Nährstoffbilanz der Schweiz führen. In jedem Fall wäre eine Zulassung als Futtermittel mit den Nachbarländern und den betroffenen Organisationen zu koordinieren.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in Koordination mit den betroffenen Nachbarländern und den beteiligten Organisationen, Szenarien zu prüfen, wie die Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh zur Bekämpfung der Krankheit BSE (Massnahmen BSE: Entsorgung tierische Nebenprodukte, Budget Bundesamt für Landwirtschaft; 708: Rubrik A2310.0143) in Zukunft reduziert oder aufgehoben werden können. Er erstattet darüber dem Parlament einen Bericht.</p>
    • Entsorgungsbeiträge für Rinder und Kleinvieh (Massnahmen BSE)

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