Grenzüberschreitende S-Bahn im Kanton St. Gallen

ShortId
09.5114
Id
20095114
Updated
28.07.2023 08:03
Language
de
Title
Grenzüberschreitende S-Bahn im Kanton St. Gallen
AdditionalIndexing
48;St. Gallen (Kanton);Liechtenstein;internationaler Verkehr;regionaler Verkehr;Österreich;Grenzgebiet
1
  • L04K18010107, regionaler Verkehr
  • L04K18010105, internationaler Verkehr
  • L05K0704030103, Grenzgebiet
  • L05K0301010116, St. Gallen (Kanton)
  • L04K03010114, Österreich
  • L04K03010110, Liechtenstein
Texts
  • <p>Grundsätzlich ist die Angebotsplanung im Regionalverkehr Sache der Kantone. Im Raum Ostschweiz bestehen jedoch aufgrund der Staatsverträge mit Deutschland und mit Österreich bzw. Liechtenstein umfassende Koordinationsgremien. In diesen Gremien werden nebst dem Informationsaustausch über die Infrastrukturvorhaben auch Fragen der Angebotsplanung besprochen.</p><p>Konkret ist eine grenzüberschreitende Arbeitsgruppe mit deutschen und österreichischen Nahverkehrsgesellschaften, dem Kanton St. Gallen und dem Bundesamt für Verkehr seit über einem Jahr daran, grenzüberschreitende Angebote Richtung Deutschland und Österreich zu entwickeln. Grundlage dafür sind die HGV-Ausbauten, die S-Bahn St. Gallen und die Regionalverkehrsplanungen der entsprechenden Nachbarländer. Die geplante S-Bahn FL.A.CH für die Strecke Feldkirch-Liechtenstein-Buchs wird ebenfalls einbezogen. Da die länderspezifischen Prioritäten zu berücksichtigen sind, ist es oft nicht einfach, eine Einigung zum möglichen grenzüberschreitenden Angebot (z. B. Halte, Bedienungszeiten) zu erzielen.</p><p>Neben dem Kanton St. Gallen ist somit auch der Bund an der Planung eines verbesserten grenzüberschreitenden Regionalverkehrsangebotes mit Zeithorizont ab 2013 (Umsetzung S-Bahn St. Gallen) beteiligt. Die konkrete Umsetzung ist abhängig von der Nachfrage, der Finanzierbarkeit und der Verfügbarkeit der Trassen.</p>
  • <p>Österreich, Liechtenstein und die Schweiz haben 2007 einen Vertrag für den Ausbau der regionalen S-Bahn zwischen Feldkirch und Buchs unterzeichnet. Projekte in Basel, Kreuzlingen oder Genf beweisen, wie erfolgreich grenzüberschreitende Netze sind. Die grenzüberschreitenden Pendlerströme nahmen und nehmen stark zu. Doch die Zugverbindungen auf den Linien St. Margrethen-Bregenz-Lindau sowie Feldkirch-Liechtenstein-Buchs sind katastrophal.</p><p>Was unternimmt der Bundesrat, um diese dringend notwendigen Bahnprojekte zu beschleunigen?</p>
  • Grenzüberschreitende S-Bahn im Kanton St. Gallen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Grundsätzlich ist die Angebotsplanung im Regionalverkehr Sache der Kantone. Im Raum Ostschweiz bestehen jedoch aufgrund der Staatsverträge mit Deutschland und mit Österreich bzw. Liechtenstein umfassende Koordinationsgremien. In diesen Gremien werden nebst dem Informationsaustausch über die Infrastrukturvorhaben auch Fragen der Angebotsplanung besprochen.</p><p>Konkret ist eine grenzüberschreitende Arbeitsgruppe mit deutschen und österreichischen Nahverkehrsgesellschaften, dem Kanton St. Gallen und dem Bundesamt für Verkehr seit über einem Jahr daran, grenzüberschreitende Angebote Richtung Deutschland und Österreich zu entwickeln. Grundlage dafür sind die HGV-Ausbauten, die S-Bahn St. Gallen und die Regionalverkehrsplanungen der entsprechenden Nachbarländer. Die geplante S-Bahn FL.A.CH für die Strecke Feldkirch-Liechtenstein-Buchs wird ebenfalls einbezogen. Da die länderspezifischen Prioritäten zu berücksichtigen sind, ist es oft nicht einfach, eine Einigung zum möglichen grenzüberschreitenden Angebot (z. B. Halte, Bedienungszeiten) zu erzielen.</p><p>Neben dem Kanton St. Gallen ist somit auch der Bund an der Planung eines verbesserten grenzüberschreitenden Regionalverkehrsangebotes mit Zeithorizont ab 2013 (Umsetzung S-Bahn St. Gallen) beteiligt. Die konkrete Umsetzung ist abhängig von der Nachfrage, der Finanzierbarkeit und der Verfügbarkeit der Trassen.</p>
    • <p>Österreich, Liechtenstein und die Schweiz haben 2007 einen Vertrag für den Ausbau der regionalen S-Bahn zwischen Feldkirch und Buchs unterzeichnet. Projekte in Basel, Kreuzlingen oder Genf beweisen, wie erfolgreich grenzüberschreitende Netze sind. Die grenzüberschreitenden Pendlerströme nahmen und nehmen stark zu. Doch die Zugverbindungen auf den Linien St. Margrethen-Bregenz-Lindau sowie Feldkirch-Liechtenstein-Buchs sind katastrophal.</p><p>Was unternimmt der Bundesrat, um diese dringend notwendigen Bahnprojekte zu beschleunigen?</p>
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