Familienzulage für nichtberufstätige Mütter und Väter
- ShortId
-
10.438
- Id
-
20100438
- Updated
-
10.04.2024 18:40
- Language
-
de
- Title
-
Familienzulage für nichtberufstätige Mütter und Väter
- AdditionalIndexing
-
28;Familienzulage;Hausfrau
- 1
-
- L04K01040108, Familienzulage
- L05K0107010102, Hausfrau
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Es ist wichtig und notwendig, die Personen zu unterstützen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung für eine bestimmte Zeit aufgeben. Wenn sich eine Person vollzeitlich um die Kindererziehung kümmert, ist die Chance grösser, dass sich die Kinder gut in das soziale und berufliche Leben eingliedern. Schliesslich kann eine gute Erziehung Jugendgewalt und respektloses Verhalten verhindern. </p><p>Heute können sich nur die reichen Familien ein solches Opfer leisten. Die aktuelle wirtschaftliche Situation zwingt Eltern dazu, dass beide Elternteile arbeiten müssen und sie ihre Kinder in eine Kinderkrippe bringen müssen. Das Modell der Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann in Tat und Wahrheit nicht frei gewählt werden. </p><p>Schliesslich muss die Arbeitslosenversicherung dank dieser Spezialzulage keine Leistungen an Personen zahlen, die sich nach der Geburt ihres Kindes dazu entschliessen, die Berufstätigkeit aufzugeben und eine Rente zu beziehen. Die aktuelle Situation zwingt zahlreiche Eltern zu dieser Lösung, die ihrem Ansehen schadet.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Bundesgesetz über die Familienzulagen soll so geändert werden, dass Personen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung aufgeben, eine Zulage erhalten. Diese Zulage soll jedoch nur während eines noch zu bestimmenden Zeitraums bezogen werden können, und zwar dann, wenn das Kind die ständige Anwesenheit eines Elternteils am nötigsten hat. Das Problem der Anspruchskonkurrenz zwischen verschiedenen Zulagen muss noch gelöst werden. Zudem kann der Elternteil, der die Zulage erhält, keine Arbeitslosenentschädigung beziehen. Die Unternehmen sollen dabei so wenig wie möglich belastet werden. Eine Übertragung von Mitteln der Arbeitslosenversicherung kann in Erwägung gezogen werden. </p><p>Die Inkraftsetzung der Änderung kann aufgeschoben werden, bis der Bund finanziell wieder besser dasteht.</p>
- Familienzulage für nichtberufstätige Mütter und Väter
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Es ist wichtig und notwendig, die Personen zu unterstützen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung für eine bestimmte Zeit aufgeben. Wenn sich eine Person vollzeitlich um die Kindererziehung kümmert, ist die Chance grösser, dass sich die Kinder gut in das soziale und berufliche Leben eingliedern. Schliesslich kann eine gute Erziehung Jugendgewalt und respektloses Verhalten verhindern. </p><p>Heute können sich nur die reichen Familien ein solches Opfer leisten. Die aktuelle wirtschaftliche Situation zwingt Eltern dazu, dass beide Elternteile arbeiten müssen und sie ihre Kinder in eine Kinderkrippe bringen müssen. Das Modell der Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann in Tat und Wahrheit nicht frei gewählt werden. </p><p>Schliesslich muss die Arbeitslosenversicherung dank dieser Spezialzulage keine Leistungen an Personen zahlen, die sich nach der Geburt ihres Kindes dazu entschliessen, die Berufstätigkeit aufzugeben und eine Rente zu beziehen. Die aktuelle Situation zwingt zahlreiche Eltern zu dieser Lösung, die ihrem Ansehen schadet.</p>
- <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und auf Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Das Bundesgesetz über die Familienzulagen soll so geändert werden, dass Personen, die ihre Berufstätigkeit zugunsten der Kinderbetreuung aufgeben, eine Zulage erhalten. Diese Zulage soll jedoch nur während eines noch zu bestimmenden Zeitraums bezogen werden können, und zwar dann, wenn das Kind die ständige Anwesenheit eines Elternteils am nötigsten hat. Das Problem der Anspruchskonkurrenz zwischen verschiedenen Zulagen muss noch gelöst werden. Zudem kann der Elternteil, der die Zulage erhält, keine Arbeitslosenentschädigung beziehen. Die Unternehmen sollen dabei so wenig wie möglich belastet werden. Eine Übertragung von Mitteln der Arbeitslosenversicherung kann in Erwägung gezogen werden. </p><p>Die Inkraftsetzung der Änderung kann aufgeschoben werden, bis der Bund finanziell wieder besser dasteht.</p>
- Familienzulage für nichtberufstätige Mütter und Väter
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