Schluss mit der Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion

ShortId
10.3238
Id
20103238
Updated
28.07.2023 15:12
Language
de
Title
Schluss mit der Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion
AdditionalIndexing
55;Branntwein;Alkohol;Obstbau;wirtschaftliche Diskriminierung;Gesetz
1
  • L06K140201010106, Branntwein
  • L05K1401010110, Obstbau
  • L04K05020411, wirtschaftliche Diskriminierung
  • L06K140201010101, Alkohol
  • L05K0503010102, Gesetz
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In den vergangenen Jahren ist die Spirituosenproduktion in der Schweiz stark zurückgegangen. In den 1980er-Jahren machten inländische Spirituosen 80 Prozent des Schweizer Spirituosenmarktes aus. Dieser Anteil ist geschmolzen wie der Schnee an der Sonne und liegt heute bereits unter 13 Prozent. Dieser Rückgang hat beträchtliche Auswirkungen auf die Pflege und den Bestand der Obstbäume in unserem Land. Millionen von Obstbäumen sind verschwunden: Innerhalb von 60 Jahren ist ihr Bestand von 14 Millionen auf gerade noch 2,3 Millionen zurückgegangen. Das hat massive Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Ökologie. Auf Spirituosen entfallen heute 20 Prozent des Alkoholkonsums in unserem Land. Es gibt immer noch das Alkoholmonopol, in der Hand der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. Diese ist vor allem mit Kontrollaufgaben beschäftigt. Handelshemmnisse und ein Mangel an Grund- und Weiterbildung tragen das Ihrige bei zu dieser unerfreulichen Situation. Diese Punkte sollten im Rahmen der anstehenden Revision des Alkoholgesetzes berücksichtigt werden.</p>
  • <p>Der Bundesrat wird den Anliegen der Motion so weit als möglich im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes Rechnung tragen. Die für kommenden Frühsommer geplante Vernehmlassung wird Rückschlüsse auf die Mehrheitsfähigkeit der im Erlassentwurf vorgesehenen Neuerungen geben.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion zu beseitigen.</p>
  • Schluss mit der Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In den vergangenen Jahren ist die Spirituosenproduktion in der Schweiz stark zurückgegangen. In den 1980er-Jahren machten inländische Spirituosen 80 Prozent des Schweizer Spirituosenmarktes aus. Dieser Anteil ist geschmolzen wie der Schnee an der Sonne und liegt heute bereits unter 13 Prozent. Dieser Rückgang hat beträchtliche Auswirkungen auf die Pflege und den Bestand der Obstbäume in unserem Land. Millionen von Obstbäumen sind verschwunden: Innerhalb von 60 Jahren ist ihr Bestand von 14 Millionen auf gerade noch 2,3 Millionen zurückgegangen. Das hat massive Auswirkungen auf das Landschaftsbild und die Ökologie. Auf Spirituosen entfallen heute 20 Prozent des Alkoholkonsums in unserem Land. Es gibt immer noch das Alkoholmonopol, in der Hand der Eidgenössischen Alkoholverwaltung. Diese ist vor allem mit Kontrollaufgaben beschäftigt. Handelshemmnisse und ein Mangel an Grund- und Weiterbildung tragen das Ihrige bei zu dieser unerfreulichen Situation. Diese Punkte sollten im Rahmen der anstehenden Revision des Alkoholgesetzes berücksichtigt werden.</p>
    • <p>Der Bundesrat wird den Anliegen der Motion so weit als möglich im Rahmen der Totalrevision des Alkoholgesetzes Rechnung tragen. Die für kommenden Frühsommer geplante Vernehmlassung wird Rückschlüsse auf die Mehrheitsfähigkeit der im Erlassentwurf vorgesehenen Neuerungen geben.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion zu beseitigen.</p>
    • Schluss mit der Diskriminierung der inländischen Spirituosenproduktion

Back to List