Prioritäre Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von der Strasse auf die Schiene
- ShortId
-
10.3325
- Id
-
20103325
- Updated
-
25.06.2025 00:25
- Language
-
de
- Title
-
Prioritäre Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von der Strasse auf die Schiene
- AdditionalIndexing
-
48;internationaler Güterkraftverkehr;Nutzfahrzeug;Autobahn;Alpentransitverkehr;Strassenverkehrsordnung;Verkehrsverlagerung;Sicherheit im Strassenverkehr;Güterverkehr auf der Schiene;Beförderung gefährlicher Güter
- 1
-
- L05K1803010103, Nutzfahrzeug
- L05K1801020201, Beförderung gefährlicher Güter
- L05K1803010201, Autobahn
- L05K1801010101, Alpentransitverkehr
- L04K18020211, Verkehrsverlagerung
- L04K18030103, internationaler Güterkraftverkehr
- L04K18020406, Strassenverkehrsordnung
- L05K1802020301, Sicherheit im Strassenverkehr
- L05K1801020203, Güterverkehr auf der Schiene
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>2009 erfolgten in der Schweiz 1,18 Millionen alpenquerende Fahrten schwerer Güterfahrzeuge. Auch wenn die Zahl der Lastwagenfahrten (krisenbedingt) auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren sank, liegt sie immer noch klar über dem Verlagerungsziel von 650 000 Fahrten pro Jahr. </p><p>Bereits im Verlagerungsbericht vom Herbst 2009 führte der Bundesrat aus, dass das Ziel nur mit zusätzlichen Instrumenten erreicht werden könne. Das grösste Potenzial haben Schwerverkehrs-Managementsysteme für Alpenpässe wie die Alpentransitbörse. Zurzeit wird dieses System erarbeitet, und es werden auch zusätzliche, allenfalls miteinander kombinierbare Modelle geprüft. </p><p>Die Gefahrengut-Transporte stellen das grösste Risiko dar und sollten darum in erster Linie auf die Bahn umgelagert werden. Der Bundesrat hat bei verschiedenen Vorstössen (so auch Postulat Schmidt Roberto 08.3007) diesbezüglich einen Handlungsbedarf anerkannt. </p><p>Es wäre somit sinnvoll, bei der Einführung zusätzlicher Verlagerungsinstrumente zu prüfen, ob die zwingende Verlagerung prioritär für die Gefahrengut-Transporte verlangt und eben durch spezielle Massnahmen gefördert werden könnte.</p>
- <p>Der Bundesrat anerkennt die Notwendigkeit, die Sicherheit im alpenquerenden Güterverkehr zu gewährleisten. Mit der Verlagerung von Gefahrgut-Transporten auf die Schiene kann dieses Ziel erreicht werden. Im Vordergrund der Prüfung weiterer Massnahmen steht eine Erhöhung der Sicherheitsstandards für Gefahrgut-Transporte und eine möglichst vollständige Verlagerung dieser Transporte auf die Schiene.</p><p>Die Berichterstattung erfolgt im nächsten Verlagerungsbericht (2011).</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen und Bericht zu erstatten, ob die Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von den alpenquerenden Nationalstrassen auf die Schiene prioritär möglich wäre und durch zusätzliche Massnahmen gefördert werden könnte.</p>
- Prioritäre Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von der Strasse auf die Schiene
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>2009 erfolgten in der Schweiz 1,18 Millionen alpenquerende Fahrten schwerer Güterfahrzeuge. Auch wenn die Zahl der Lastwagenfahrten (krisenbedingt) auf den niedrigsten Stand seit über zehn Jahren sank, liegt sie immer noch klar über dem Verlagerungsziel von 650 000 Fahrten pro Jahr. </p><p>Bereits im Verlagerungsbericht vom Herbst 2009 führte der Bundesrat aus, dass das Ziel nur mit zusätzlichen Instrumenten erreicht werden könne. Das grösste Potenzial haben Schwerverkehrs-Managementsysteme für Alpenpässe wie die Alpentransitbörse. Zurzeit wird dieses System erarbeitet, und es werden auch zusätzliche, allenfalls miteinander kombinierbare Modelle geprüft. </p><p>Die Gefahrengut-Transporte stellen das grösste Risiko dar und sollten darum in erster Linie auf die Bahn umgelagert werden. Der Bundesrat hat bei verschiedenen Vorstössen (so auch Postulat Schmidt Roberto 08.3007) diesbezüglich einen Handlungsbedarf anerkannt. </p><p>Es wäre somit sinnvoll, bei der Einführung zusätzlicher Verlagerungsinstrumente zu prüfen, ob die zwingende Verlagerung prioritär für die Gefahrengut-Transporte verlangt und eben durch spezielle Massnahmen gefördert werden könnte.</p>
- <p>Der Bundesrat anerkennt die Notwendigkeit, die Sicherheit im alpenquerenden Güterverkehr zu gewährleisten. Mit der Verlagerung von Gefahrgut-Transporten auf die Schiene kann dieses Ziel erreicht werden. Im Vordergrund der Prüfung weiterer Massnahmen steht eine Erhöhung der Sicherheitsstandards für Gefahrgut-Transporte und eine möglichst vollständige Verlagerung dieser Transporte auf die Schiene.</p><p>Die Berichterstattung erfolgt im nächsten Verlagerungsbericht (2011).</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird ersucht, zu prüfen und Bericht zu erstatten, ob die Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von den alpenquerenden Nationalstrassen auf die Schiene prioritär möglich wäre und durch zusätzliche Massnahmen gefördert werden könnte.</p>
- Prioritäre Verlagerung der Gefahrengut-Transporte von der Strasse auf die Schiene
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