Energy Map

ShortId
10.3679
Id
20103679
Updated
28.07.2023 11:21
Language
de
Title
Energy Map
AdditionalIndexing
66;Energieszenarien;Energieprogramm;erneuerbare Energie
1
  • L04K17010110, Energieprogramm
  • L03K170503, erneuerbare Energie
  • L04K17010111, Energieszenarien
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Mehrere EU-Länder, insbesondere Deutschland, erstellen geografische Energiekarten, um Verbesserungspotenziale und bereits erreichte Erfolge im Bereich der Energie sichtbar zu machen. Die Darstellung von energiebezogenen Informationen wie dem Jahresverbrauch und der Produktion erneuerbarer Energien auf verschiedenen Ebenen (national, regional, kantonal, Gemeindeebene) gewährt einen Überblick über die aktuelle Situation, der allen zugänglich ist, und lässt Entwicklungsmöglichkeiten erkennen.</p><p>Die Machbarkeit eines solchen Instruments soll überprüft werden. Dabei sollten die zu treffenden Massnahmen, mögliche Probleme und die zu erwartenden Kosten untersucht werden.</p>
  • <p>Der Bundesrat erachtet die bestehenden Studien als ausreichend. Gezielte Verbesserungen und Erweiterungen werden bei Bedarf realisiert. Weiter reichende Arbeiten in Bezug auf eine umfassende Energy Map würden finanzielle Aufwendungen für die Entwicklung und Umsetzung eines geografischen Informationssystems (GIS) von etwa einer Million Franken über zwei Jahre bedeuten. Zusätzlich wäre mit jährlichen Kosten von rund 170 000 Franken für Betrieb, Wartung und Verwaltung zu rechnen.</p><p>Im Bereich der erneuerbaren Energien hat das Bundesamt für Energie (BFE) bereits verschiedene Studien zur Potenzialabschätzung durchführen lassen. So wurde beispielsweise für die Windenergie eine interaktive Windkarte unterstützt (www.wind-data.ch), welche die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in unterschiedlicher Höhe über Grund anzeigt. Diese Karte reicht aus, um das Potenzial der Windenergie abzuschätzen. Vergleichbare Studien bestehen zu Biomasse, Fotovoltaik, Solarthermie, Kleinwasserkraft und Geothermie. Zu den einzelnen Energieträgern und Technologien liegen zusätzliche Evaluationen auf kantonaler und kommunaler Ebene vor.</p><p>In einem aktuellen Projekt des BFE zum Thema verteilte Einspeisung in das elektrische Netz werden die Potenziale von Wasser, Wind und Fotovoltaik für ein GIS aufbereitet und mit den aktuellen Daten von Verteilnetzen verknüpft. Dies soll den Abgleich von Energie- und Netzdaten und die Priorisierung von potenziellen Kraftwerksstandorten aus Netzsicht bzw. unter volkswirtschaftlichen Aspekten erlauben.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>- Gedenkt der Bundesrat, eine Energiekarte für den Bereich der erneuerbaren Energien zu erstellen, und wenn ja, innert welcher Frist?</p><p>- Welche Massnahmen müssten getroffen werden, und wie hoch wären die Kosten dafür?</p>
  • Energy Map
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Mehrere EU-Länder, insbesondere Deutschland, erstellen geografische Energiekarten, um Verbesserungspotenziale und bereits erreichte Erfolge im Bereich der Energie sichtbar zu machen. Die Darstellung von energiebezogenen Informationen wie dem Jahresverbrauch und der Produktion erneuerbarer Energien auf verschiedenen Ebenen (national, regional, kantonal, Gemeindeebene) gewährt einen Überblick über die aktuelle Situation, der allen zugänglich ist, und lässt Entwicklungsmöglichkeiten erkennen.</p><p>Die Machbarkeit eines solchen Instruments soll überprüft werden. Dabei sollten die zu treffenden Massnahmen, mögliche Probleme und die zu erwartenden Kosten untersucht werden.</p>
    • <p>Der Bundesrat erachtet die bestehenden Studien als ausreichend. Gezielte Verbesserungen und Erweiterungen werden bei Bedarf realisiert. Weiter reichende Arbeiten in Bezug auf eine umfassende Energy Map würden finanzielle Aufwendungen für die Entwicklung und Umsetzung eines geografischen Informationssystems (GIS) von etwa einer Million Franken über zwei Jahre bedeuten. Zusätzlich wäre mit jährlichen Kosten von rund 170 000 Franken für Betrieb, Wartung und Verwaltung zu rechnen.</p><p>Im Bereich der erneuerbaren Energien hat das Bundesamt für Energie (BFE) bereits verschiedene Studien zur Potenzialabschätzung durchführen lassen. So wurde beispielsweise für die Windenergie eine interaktive Windkarte unterstützt (www.wind-data.ch), welche die durchschnittliche Windgeschwindigkeit in unterschiedlicher Höhe über Grund anzeigt. Diese Karte reicht aus, um das Potenzial der Windenergie abzuschätzen. Vergleichbare Studien bestehen zu Biomasse, Fotovoltaik, Solarthermie, Kleinwasserkraft und Geothermie. Zu den einzelnen Energieträgern und Technologien liegen zusätzliche Evaluationen auf kantonaler und kommunaler Ebene vor.</p><p>In einem aktuellen Projekt des BFE zum Thema verteilte Einspeisung in das elektrische Netz werden die Potenziale von Wasser, Wind und Fotovoltaik für ein GIS aufbereitet und mit den aktuellen Daten von Verteilnetzen verknüpft. Dies soll den Abgleich von Energie- und Netzdaten und die Priorisierung von potenziellen Kraftwerksstandorten aus Netzsicht bzw. unter volkswirtschaftlichen Aspekten erlauben.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Ich bitte den Bundesrat um die Beantwortung folgender Fragen:</p><p>- Gedenkt der Bundesrat, eine Energiekarte für den Bereich der erneuerbaren Energien zu erstellen, und wenn ja, innert welcher Frist?</p><p>- Welche Massnahmen müssten getroffen werden, und wie hoch wären die Kosten dafür?</p>
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