Für autarke und ökologische Mobilität mit Wasserstoff bis 2020

ShortId
10.3686
Id
20103686
Updated
14.11.2025 08:23
Language
de
Title
Für autarke und ökologische Mobilität mit Wasserstoff bis 2020
AdditionalIndexing
66;48;ökologische Forschung;Mobilität;Sonnenenergie;Energieforschung;Selbstversorgung;neue Technologie;Hybridfahrzeug;erneuerbare Energie
1
  • L04K18010212, Mobilität
  • L03K170503, erneuerbare Energie
  • L05K0701030904, Selbstversorgung
  • L04K17010108, Energieforschung
  • L05K0706010508, neue Technologie
  • L04K06010306, ökologische Forschung
  • L03K170505, Sonnenenergie
  • L05K1803010106, Hybridfahrzeug
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Wasserstoff kommt in der Natur nur in chemischen Verbindungen vor, nicht aber als reiner Wasserstoff. Wie Strom ist Wasserstoff kein Primärenergieträger, sondern kann aus diversen Quellen mehr oder weniger effizient erzeugt werden. Da für die Herstellung von Wasserstoff Energie aufgewendet werden muss, ist man darauf bedacht, diesen so effizient wie möglich zu nutzen. </p><p>In Bezug auf das Anliegen der Motion fehlen für den Zeithorizont 2020 die technologischen Grundlagen. Weitere Grundlagenforschung ist notwendig. Der Bundesrat erachtet das Erstellen von Machbarkeitsstudien zu den vorgeschlagenen Technologien zum jetzigen Zeitpunkt als nicht sinnvoll.</p><p>In der Schweiz orientiert sich die Energieforschung der öffentlichen Hand am Konzept der Energieforschung des Bundes, nach welcher sich auch die Ressortforschung des Bundesamts für Energie (BFE) ausrichtet. Das BFE fördert dabei die verschiedensten Anstrengungen öffentlicher wie privater Institutionen bei der Entwicklung neuer Energietechnologien subsidiär durch seine Forschungs-, Pilot- und Demonstrationsprogramme.</p><p>Es existieren hierzulande exzellente Forschungskompetenzen im Bereich Wasserstoffmobilität, und die Schweiz leistet einen bedeutsamen Beitrag bei der technologischen Weiterentwicklung. Langfristig kann durch eine wirtschaftliche Umsetzung ein Nutzen für die Schweizer Volkswirtschaft erzielt werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
  • <p>Die Reserven an fossilen Energieträgern sind nicht unerschöpflich und auch die Uranium-Reserven nicht. Ausserdem könnte sich die hochsubventionierte Windenergie als kostspieliger herausstellen als angenommen; dazu kommt die landschaftliche Beeinträchtigung.</p><p>Um auf ökologische Art und Weise die energetische Unabhängigkeit zu wahren, wird der Bundesrat beauftragt, Studien zur technischen und finanziellen Machbarkeit insbesondere folgender Bereiche voranzutreiben: solarthermische Konzentratoren, Wasserstoffspeicherung bei Raumtemperatur, thermische Motoren.</p>
  • Für autarke und ökologische Mobilität mit Wasserstoff bis 2020
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Wasserstoff kommt in der Natur nur in chemischen Verbindungen vor, nicht aber als reiner Wasserstoff. Wie Strom ist Wasserstoff kein Primärenergieträger, sondern kann aus diversen Quellen mehr oder weniger effizient erzeugt werden. Da für die Herstellung von Wasserstoff Energie aufgewendet werden muss, ist man darauf bedacht, diesen so effizient wie möglich zu nutzen. </p><p>In Bezug auf das Anliegen der Motion fehlen für den Zeithorizont 2020 die technologischen Grundlagen. Weitere Grundlagenforschung ist notwendig. Der Bundesrat erachtet das Erstellen von Machbarkeitsstudien zu den vorgeschlagenen Technologien zum jetzigen Zeitpunkt als nicht sinnvoll.</p><p>In der Schweiz orientiert sich die Energieforschung der öffentlichen Hand am Konzept der Energieforschung des Bundes, nach welcher sich auch die Ressortforschung des Bundesamts für Energie (BFE) ausrichtet. Das BFE fördert dabei die verschiedensten Anstrengungen öffentlicher wie privater Institutionen bei der Entwicklung neuer Energietechnologien subsidiär durch seine Forschungs-, Pilot- und Demonstrationsprogramme.</p><p>Es existieren hierzulande exzellente Forschungskompetenzen im Bereich Wasserstoffmobilität, und die Schweiz leistet einen bedeutsamen Beitrag bei der technologischen Weiterentwicklung. Langfristig kann durch eine wirtschaftliche Umsetzung ein Nutzen für die Schweizer Volkswirtschaft erzielt werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
    • <p>Die Reserven an fossilen Energieträgern sind nicht unerschöpflich und auch die Uranium-Reserven nicht. Ausserdem könnte sich die hochsubventionierte Windenergie als kostspieliger herausstellen als angenommen; dazu kommt die landschaftliche Beeinträchtigung.</p><p>Um auf ökologische Art und Weise die energetische Unabhängigkeit zu wahren, wird der Bundesrat beauftragt, Studien zur technischen und finanziellen Machbarkeit insbesondere folgender Bereiche voranzutreiben: solarthermische Konzentratoren, Wasserstoffspeicherung bei Raumtemperatur, thermische Motoren.</p>
    • Für autarke und ökologische Mobilität mit Wasserstoff bis 2020

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