Auswirkungen und Fortbestand der Patrouille des Glaciers

ShortId
10.3790
Id
20103790
Updated
24.06.2025 23:36
Language
de
Title
Auswirkungen und Fortbestand der Patrouille des Glaciers
AdditionalIndexing
09;28;Sportanlass;Bericht;Image;Wintersport;Armee;Gletscher
1
  • L03K040203, Armee
  • L04K08020215, Image
  • L05K0101010207, Wintersport
  • L05K0101010208, Sportanlass
  • L06K060301020101, Gletscher
  • L03K020206, Bericht
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die 14. Ausgabe der Patrouille des Glaciers (PDG) ist dank der Einzigartigkeit des Wettkampfes und der perfekten Organisation ein weiteres Mal äusserst erfolgreich zu Ende gegangen. In den letzten Jahren ist der Wettbewerb immer grösser geworden und geniesst mittlerweile internationales Renommee.</p><p>Die PDG ist aber auch eine hervorragende Plattform für die Schweizer Armee. So können die Führungs- und Organisationsqualitäten der Armee im Sportbereich an einem Anlass von nationalem und internationalem Ausmass zur Schau gestellt werden. An diesem Anlass können die Mitglieder unserer Milizarmee geeint die Regeln und Grundlagen der militärischen Führung in einem realen Umfeld erproben. Die PDG bietet unserer Armee auf diese Weise ein hervorragendes Schaufenster. Gerade die grosse Präsenz in den Medien trägt massgeblich dazu bei. Doch der Wettbewerb hat auch eine soziale Bedeutung. Die Patrouilleurinnen und Patrouilleure durchleben gemeinsame Anstrengungen und intensive Momente der Kameradschaft und der Freundschaft. Sie müssen die Belastungen zusammen durchstehen und sich gegenseitig antreiben, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Nur die Armee ist in der Lage, einen solch bedeutsamen und aufwendigen Anlass mit grösstmöglicher Sicherheit für die Teilnehmenden zu organisieren. Eine Privatorganisation könnte dies nur mithilfe von grossen Sponsoren leisten. Die von den Sponsoren angestrebte Sichtbarkeit würde vermutlich aber den Geist des Wettbewerbs stark verfälschen, der von der Natur und dem Gebirge geprägt ist. Die Berge sollen in ihrer Schlichtheit, ihrer unendlichen Schönheit und Übermächtigkeit respektiert werden. Ausserdem muss die Sicherheit der Teilnehmenden in jedem Fall über wirtschaftlichen Interessen stehen.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung und positiven Ausstrahlungskraft der Patrouille des Glaciers (PDG) vollumfänglich bewusst. Zudem liegt bereits eine Studie der UNIL (Université de Lausanne) von Professor Francis Scherly aus dem Jahre 2006-2007 vor ("Perception et impact de la Patrouille des Glaciers 2006"), welche einen Teil dieser Fragen durchaus positiv für die PDG beantwortet.</p><p>Die Durchführung der PDG 2012 ist damit im Interesse des Bundesrates. Aus dem Gesagten und insbesondere weil ein Teil der Fragen bereits beantwortet ist, sieht der Bundesrat zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass, einen Bericht zur PDG zu verfassen.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Ich bitte den Bundesrat, einen Bericht über die Patrouille des Glaciers vorzulegen. Dieser soll folgende Aspekte berücksichtigen:</p><p>1. Die Auswirkungen der Patrouille des Glaciers (PDG) auf das Bild unseres Landes und auf seine Bekanntheit auf internationaler Stufe, auf das Ansehen der Schweizer Armee in der Bevölkerung und bei den Meinungsführern und Meinungsführerinnen, auf die Ausbildung, Schulung, Organisation und Leitung der Truppen und der Logistik sowie auf die Wirtschaft der betroffenen Regionen; und all dies unter Berücksichtigung der Ausgaben, die für die Organisation dieses Anlasses notwendig sind;</p><p>2. Die vorgesehenen Massnahmen, um den Fortbestand dieses Wettbewerbs zu sichern, basierend auf einer Analyse hinsichtlich der langfristigen Garantie der finanziellen Mittel durch den Bund, der Rolle der Massenmedien und der Sponsoren, der notwendigen Rücksicht auf die Umwelt, eines erfolgreichen Kampfes gegen Doping sowie der Bewältigung des Teilnehmerstroms und der Organisation.</p>
  • Auswirkungen und Fortbestand der Patrouille des Glaciers
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die 14. Ausgabe der Patrouille des Glaciers (PDG) ist dank der Einzigartigkeit des Wettkampfes und der perfekten Organisation ein weiteres Mal äusserst erfolgreich zu Ende gegangen. In den letzten Jahren ist der Wettbewerb immer grösser geworden und geniesst mittlerweile internationales Renommee.</p><p>Die PDG ist aber auch eine hervorragende Plattform für die Schweizer Armee. So können die Führungs- und Organisationsqualitäten der Armee im Sportbereich an einem Anlass von nationalem und internationalem Ausmass zur Schau gestellt werden. An diesem Anlass können die Mitglieder unserer Milizarmee geeint die Regeln und Grundlagen der militärischen Führung in einem realen Umfeld erproben. Die PDG bietet unserer Armee auf diese Weise ein hervorragendes Schaufenster. Gerade die grosse Präsenz in den Medien trägt massgeblich dazu bei. Doch der Wettbewerb hat auch eine soziale Bedeutung. Die Patrouilleurinnen und Patrouilleure durchleben gemeinsame Anstrengungen und intensive Momente der Kameradschaft und der Freundschaft. Sie müssen die Belastungen zusammen durchstehen und sich gegenseitig antreiben, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Nur die Armee ist in der Lage, einen solch bedeutsamen und aufwendigen Anlass mit grösstmöglicher Sicherheit für die Teilnehmenden zu organisieren. Eine Privatorganisation könnte dies nur mithilfe von grossen Sponsoren leisten. Die von den Sponsoren angestrebte Sichtbarkeit würde vermutlich aber den Geist des Wettbewerbs stark verfälschen, der von der Natur und dem Gebirge geprägt ist. Die Berge sollen in ihrer Schlichtheit, ihrer unendlichen Schönheit und Übermächtigkeit respektiert werden. Ausserdem muss die Sicherheit der Teilnehmenden in jedem Fall über wirtschaftlichen Interessen stehen.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung und positiven Ausstrahlungskraft der Patrouille des Glaciers (PDG) vollumfänglich bewusst. Zudem liegt bereits eine Studie der UNIL (Université de Lausanne) von Professor Francis Scherly aus dem Jahre 2006-2007 vor ("Perception et impact de la Patrouille des Glaciers 2006"), welche einen Teil dieser Fragen durchaus positiv für die PDG beantwortet.</p><p>Die Durchführung der PDG 2012 ist damit im Interesse des Bundesrates. Aus dem Gesagten und insbesondere weil ein Teil der Fragen bereits beantwortet ist, sieht der Bundesrat zum jetzigen Zeitpunkt keinen Anlass, einen Bericht zur PDG zu verfassen.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Ich bitte den Bundesrat, einen Bericht über die Patrouille des Glaciers vorzulegen. Dieser soll folgende Aspekte berücksichtigen:</p><p>1. Die Auswirkungen der Patrouille des Glaciers (PDG) auf das Bild unseres Landes und auf seine Bekanntheit auf internationaler Stufe, auf das Ansehen der Schweizer Armee in der Bevölkerung und bei den Meinungsführern und Meinungsführerinnen, auf die Ausbildung, Schulung, Organisation und Leitung der Truppen und der Logistik sowie auf die Wirtschaft der betroffenen Regionen; und all dies unter Berücksichtigung der Ausgaben, die für die Organisation dieses Anlasses notwendig sind;</p><p>2. Die vorgesehenen Massnahmen, um den Fortbestand dieses Wettbewerbs zu sichern, basierend auf einer Analyse hinsichtlich der langfristigen Garantie der finanziellen Mittel durch den Bund, der Rolle der Massenmedien und der Sponsoren, der notwendigen Rücksicht auf die Umwelt, eines erfolgreichen Kampfes gegen Doping sowie der Bewältigung des Teilnehmerstroms und der Organisation.</p>
    • Auswirkungen und Fortbestand der Patrouille des Glaciers

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