Stellenchaos beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (3)

ShortId
10.5238
Id
20105238
Updated
14.11.2025 07:41
Language
de
Title
Stellenchaos beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (3)
AdditionalIndexing
04;Arbeitsvermittlungsstelle;Bundesamt für Informatik und Telekommunikation;Personalabbau beim Bund
1
  • L04K08040502, Bundesamt für Informatik und Telekommunikation
  • L07K08060103010401, Personalabbau beim Bund
  • L05K0702020304, Arbeitsvermittlungsstelle
Texts
  • <p>Im Jahr 2009 ist die Bundesverwaltung um 658 Stellen gewachsen. Davon entfallen alleine 162 Stellen auf die IT-Leistungserbringer. Der grosse Stellenzuwachs hat das Parlament bewogen, durch die Bundesverwaltung eine Kürzung der Personalaufwendungen von 1 Prozent umsetzen zu lassen. Ausgangspunkt für die Umsetzung der Abbauvorgabe waren die abzubauenden Stellen und nicht die betroffenen Personen. Der Entscheid über die abzubauenden Stellen erfolgte nach den Kriterien "Effizienzsteigerung" - mit weniger Mitarbeitenden die gleiche Leistung erbringen - und "Auslagerung von Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft des BIT gehören". Unter den vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden sind alle Alters-, Dienstalters- und Sprachgruppen vertreten. Nach Bekanntwerden der Personalreduktionsvorgabe hat das BIT sofort die bestehenden ungefähr 130 Vakanzen gestrichen und einen Anstellungsstopp verfügt. Seither wurden im BIT keine neuen Stellen geschaffen. Beim Vollzug des Stellenabbaus hält sich das BIT strikt an die personalrechtlichen Vorgaben, d. h. insbesondere an die Verordnung vom 10. Juni 2004 über die Stellen- und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsprogrammen und Reorganisationen.</p>
  • <p>Warum wird Erfahrung und Know-how vernichtet, indem man langjährige, kompetente und gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abbaut, währenddem gerade neu eingestelltes, unerfahrenes Personal nicht abgebaut wird?</p><p>Es sieht so aus, als hätte man hier die Gelegenheit genutzt, um bestimmte langjährige, qualifizierte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loszuwerden.</p><p>Gemäss Usus und Vorschriften in der Bundesverwaltung muss aber bei einem gleichzeitigen Stellenabbau und Schaffen neuer Stellen zuerst versucht werden, die vom Stellenabbau betroffenen langjährigen und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den neugeschaffenen Stellen zu platzieren, bevor man diese mit neuen Mitarbeitenden besetzt.</p>
  • Stellenchaos beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (3)
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Im Jahr 2009 ist die Bundesverwaltung um 658 Stellen gewachsen. Davon entfallen alleine 162 Stellen auf die IT-Leistungserbringer. Der grosse Stellenzuwachs hat das Parlament bewogen, durch die Bundesverwaltung eine Kürzung der Personalaufwendungen von 1 Prozent umsetzen zu lassen. Ausgangspunkt für die Umsetzung der Abbauvorgabe waren die abzubauenden Stellen und nicht die betroffenen Personen. Der Entscheid über die abzubauenden Stellen erfolgte nach den Kriterien "Effizienzsteigerung" - mit weniger Mitarbeitenden die gleiche Leistung erbringen - und "Auslagerung von Leistungen, die nicht zum Kerngeschäft des BIT gehören". Unter den vom Abbau betroffenen Mitarbeitenden sind alle Alters-, Dienstalters- und Sprachgruppen vertreten. Nach Bekanntwerden der Personalreduktionsvorgabe hat das BIT sofort die bestehenden ungefähr 130 Vakanzen gestrichen und einen Anstellungsstopp verfügt. Seither wurden im BIT keine neuen Stellen geschaffen. Beim Vollzug des Stellenabbaus hält sich das BIT strikt an die personalrechtlichen Vorgaben, d. h. insbesondere an die Verordnung vom 10. Juni 2004 über die Stellen- und Personalbewirtschaftung im Rahmen von Entlastungsprogrammen und Reorganisationen.</p>
    • <p>Warum wird Erfahrung und Know-how vernichtet, indem man langjährige, kompetente und gut qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abbaut, währenddem gerade neu eingestelltes, unerfahrenes Personal nicht abgebaut wird?</p><p>Es sieht so aus, als hätte man hier die Gelegenheit genutzt, um bestimmte langjährige, qualifizierte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter loszuwerden.</p><p>Gemäss Usus und Vorschriften in der Bundesverwaltung muss aber bei einem gleichzeitigen Stellenabbau und Schaffen neuer Stellen zuerst versucht werden, die vom Stellenabbau betroffenen langjährigen und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den neugeschaffenen Stellen zu platzieren, bevor man diese mit neuen Mitarbeitenden besetzt.</p>
    • Stellenchaos beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (3)

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