Bessere Kontrolle bei der Verschreibung von Ritalin

ShortId
11.501
Id
20110501
Updated
10.04.2024 11:31
Language
de
Title
Bessere Kontrolle bei der Verschreibung von Ritalin
AdditionalIndexing
2841;medizinische Diagnose;Betäubungsmittel;Narkotikum;Arzt/Ärztin;Medikament
1
  • L06K010102010201, Betäubungsmittel
  • L05K0105030105, Narkotikum
  • L05K0105030102, Medikament
  • L04K01050208, medizinische Diagnose
  • L04K01050402, Arzt/Ärztin
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Als Antwort auf meine Interpellation 11.3878 vom 29. September 2011 erklärte der Bundesrat den Umstand, dass im Tessin fünfmal weniger Ritalin verschrieben werde als in anderen Kantonen, mit "einem kulturell bedingten Hintergrund (mediterrane Gesellschaft) oder einer anderen Behandlungsphilosophie im Zusammenhang mit der Erkrankung ADHS". Angefügt wird auch das Argument der "stadtähnlichen Lebensweisen", die eine erheblich höhere Ritalinabgabe erklärten als im ländlichen Tessin.</p><p>Dies führt zwingend zum Schluss, dass die Abgabe von Ritalin nicht primär in Beziehung zur realen Krankheit erfolgt, sondern von umweltbedingten, sozialen und kulturellen Einflüssen bestimmt wird. Daher die Forderung, die ständig steigende und oft leichtfertige Abgabe von Ritalin (auch an Erwachsene!) dadurch einzudämmen, dass fortan nur mehr Spezialärzte dieses Medikament abgeben dürfen.</p><p>Das BAG hat Anfang 2010 eine solche Massnahme angekündigt und aus nicht nachvollziehbaren Gründen wieder fallen gelassen.</p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Der Initiant verlangt, dass in Zukunft nur noch Spezialisten im Fall von ADHS Ritalin verschreiben dürfen.</p>
  • Bessere Kontrolle bei der Verschreibung von Ritalin
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Als Antwort auf meine Interpellation 11.3878 vom 29. September 2011 erklärte der Bundesrat den Umstand, dass im Tessin fünfmal weniger Ritalin verschrieben werde als in anderen Kantonen, mit "einem kulturell bedingten Hintergrund (mediterrane Gesellschaft) oder einer anderen Behandlungsphilosophie im Zusammenhang mit der Erkrankung ADHS". Angefügt wird auch das Argument der "stadtähnlichen Lebensweisen", die eine erheblich höhere Ritalinabgabe erklärten als im ländlichen Tessin.</p><p>Dies führt zwingend zum Schluss, dass die Abgabe von Ritalin nicht primär in Beziehung zur realen Krankheit erfolgt, sondern von umweltbedingten, sozialen und kulturellen Einflüssen bestimmt wird. Daher die Forderung, die ständig steigende und oft leichtfertige Abgabe von Ritalin (auch an Erwachsene!) dadurch einzudämmen, dass fortan nur mehr Spezialärzte dieses Medikament abgeben dürfen.</p><p>Das BAG hat Anfang 2010 eine solche Massnahme angekündigt und aus nicht nachvollziehbaren Gründen wieder fallen gelassen.</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Der Initiant verlangt, dass in Zukunft nur noch Spezialisten im Fall von ADHS Ritalin verschreiben dürfen.</p>
    • Bessere Kontrolle bei der Verschreibung von Ritalin

Back to List