Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Analyse und Lösungsansätze

ShortId
11.3242
Id
20113242
Updated
27.07.2023 20:58
Language
de
Title
Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Analyse und Lösungsansätze
AdditionalIndexing
2841;28;Lebensbedingungen;Gesundheitsrisiko;Aktionsprogramm;Gesundheitszustand;Evaluation;Gesundheitspolitik;soziale Ungleichheit;soziale Schicht
1
  • L04K01090106, soziale Ungleichheit
  • L04K01050523, Gesundheitszustand
  • L04K01050510, Gesundheitsrisiko
  • L04K01090101, soziale Schicht
  • L05K0109040201, Lebensbedingungen
  • L03K010505, Gesundheitspolitik
  • L04K08020302, Evaluation
  • L05K0703050101, Aktionsprogramm
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die im November 2010 vom BFS publizierten Daten zeigen, dass gerade jüngere Frauen und Männer aufgrund von sozialer Ungleichheit gesundheitliche Einschränkungen erfahren. Es lohnt sich deshalb sowohl ökonomisch wie sozialethisch, die Synergien unter den einzelnen Sozialversicherungen besser zugunsten eines Gesundheitsgewinns zu verstehen, um frühzeitig geeignete Massnahmen ergreifen zu können.</p><p>Zur Vermeidung ungerechtfertigter gesundheitlicher Ungleichheit soll der Bund über aussagekräftige Indikatoren verfügen. Er soll die interessierten Kreise über das Ausmass und die Entwicklung besser informieren und Grundlagen erarbeiten, um den Austausch über erfolgversprechende Ziele und Vorgehensweisen aus dem In- und Ausland zu fördern.</p>
  • <p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort vom 17. Dezember 2010 auf die erwähnte Interpellation Schenker Silvia 10.3805 die laufenden Aktivitäten des Bundes zu diesem Themenbereich zusammengefasst. Der Bundesrat teilt jedoch die Einschätzung, dass heute eine ganzheitliche Darstellung der Problematik der gesundheitlichen Ungleichheiten und möglicher Lösungsansätze zu deren Reduktion fehlt. Er ist deshalb bereit, diese Analyse durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.</p><p>Ob zur Umsetzung allfälliger Lösungsansätze mit den Kantonen gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Vorgehen gewählt werden sollen, werden Bund und Kantone unter anderem im Rahmen des Dialogs nationale Gesundheitspolitik diskutieren.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>In seiner Antwort auf meine Interpellation 10.3805, "Soziale Ungleichheit und Gesundheit", zählt der Bundesrat im Rahmen seiner Zuständigkeit eine Reihe von gesetzlichen Grundlagen und Strategien auf, wie er der gesamten Wohnbevölkerung in der Schweiz die gleiche Chance geben will, gesund leben zu können.</p><p>Damit greift der Bund einzelne Teilbereiche sozialer Ungleichheit mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit auf, ohne über eine klare Gesamtstrategie zu verfügen. Der Bundesrat ist gebeten:</p><p>- eine präzise Erfassung des Ausmasses der Problematik in der Bevölkerung der Schweiz zu erstellen, welche es erlaubt, die Entwicklung gesundheitlicher Ungleichheit in der Schweiz verfolgen zu können; dabei werden soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einflussfaktoren ebenso wie das individuelle Gesundheitsverhalten dargestellt;</p><p>- aufgrund einer klaren Situationsanalyse geeignete gesamtschweizerische Ziele und Lösungsansätze zur Eindämmung von gesundheitlicher Ungleichheit zu prüfen;</p><p>- Zieldimensionen und Lösungsansätze mit den verschiedenen Bundesämtern, den Kantonen und den Hilfswerken auszuhandeln.</p>
  • Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Analyse und Lösungsansätze
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die im November 2010 vom BFS publizierten Daten zeigen, dass gerade jüngere Frauen und Männer aufgrund von sozialer Ungleichheit gesundheitliche Einschränkungen erfahren. Es lohnt sich deshalb sowohl ökonomisch wie sozialethisch, die Synergien unter den einzelnen Sozialversicherungen besser zugunsten eines Gesundheitsgewinns zu verstehen, um frühzeitig geeignete Massnahmen ergreifen zu können.</p><p>Zur Vermeidung ungerechtfertigter gesundheitlicher Ungleichheit soll der Bund über aussagekräftige Indikatoren verfügen. Er soll die interessierten Kreise über das Ausmass und die Entwicklung besser informieren und Grundlagen erarbeiten, um den Austausch über erfolgversprechende Ziele und Vorgehensweisen aus dem In- und Ausland zu fördern.</p>
    • <p>Der Bundesrat hat in seiner Antwort vom 17. Dezember 2010 auf die erwähnte Interpellation Schenker Silvia 10.3805 die laufenden Aktivitäten des Bundes zu diesem Themenbereich zusammengefasst. Der Bundesrat teilt jedoch die Einschätzung, dass heute eine ganzheitliche Darstellung der Problematik der gesundheitlichen Ungleichheiten und möglicher Lösungsansätze zu deren Reduktion fehlt. Er ist deshalb bereit, diese Analyse durchzuführen und die Ergebnisse zu veröffentlichen.</p><p>Ob zur Umsetzung allfälliger Lösungsansätze mit den Kantonen gemeinsame Ziele und ein gemeinsames Vorgehen gewählt werden sollen, werden Bund und Kantone unter anderem im Rahmen des Dialogs nationale Gesundheitspolitik diskutieren.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>In seiner Antwort auf meine Interpellation 10.3805, "Soziale Ungleichheit und Gesundheit", zählt der Bundesrat im Rahmen seiner Zuständigkeit eine Reihe von gesetzlichen Grundlagen und Strategien auf, wie er der gesamten Wohnbevölkerung in der Schweiz die gleiche Chance geben will, gesund leben zu können.</p><p>Damit greift der Bund einzelne Teilbereiche sozialer Ungleichheit mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit auf, ohne über eine klare Gesamtstrategie zu verfügen. Der Bundesrat ist gebeten:</p><p>- eine präzise Erfassung des Ausmasses der Problematik in der Bevölkerung der Schweiz zu erstellen, welche es erlaubt, die Entwicklung gesundheitlicher Ungleichheit in der Schweiz verfolgen zu können; dabei werden soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einflussfaktoren ebenso wie das individuelle Gesundheitsverhalten dargestellt;</p><p>- aufgrund einer klaren Situationsanalyse geeignete gesamtschweizerische Ziele und Lösungsansätze zur Eindämmung von gesundheitlicher Ungleichheit zu prüfen;</p><p>- Zieldimensionen und Lösungsansätze mit den verschiedenen Bundesämtern, den Kantonen und den Hilfswerken auszuhandeln.</p>
    • Soziale Ungleichheit und Gesundheit. Analyse und Lösungsansätze

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