Mindestens 120 000 Armeeangehörige

ShortId
11.3367
Id
20113367
Updated
28.07.2023 10:44
Language
de
Title
Mindestens 120 000 Armeeangehörige
AdditionalIndexing
09;Armee;Armeereform;Armeeangehöriger
1
  • L03K040203, Armee
  • L04K04020306, Armeereform
  • L04K04020303, Armeeangehöriger
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Sicherheit ist die Grundlage unserer Freiheit und unseres Wohlstandes. In ausserordentlichen Situationen kann nur die Armee diese Sicherheit garantieren. Darum ist es wichtig, dass die Armee über die Mittel und Mannschaftsstärke verfügt, um in einem Krisenfall grossflächig präsent zu sein.</p><p>Um die Infrastrukturobjekte zu schützen, die für unser Leben und eine funktionierende Wirtschaft entscheidend sind, sind bereits 120 000 AdA knapp. Sämtliche Varianten mit einem kleineren Bestand sind deshalb für die weitere Planung auszuscheiden. Dagegen soll eine zusätzliche "Variante 120 000 plus" geschaffen werden, die eine voll ausgerüstete und voll einsetzbare zweite Ablösung vorsieht. Angesichts der jüngsten Ereignisse - z. B. in Japan - sollen dabei die Fähigkeiten der Armee im Krisenfall und für Naturkatastrophen verbessert werden. Dazu sind die Genie-, Schutz- und Rettungstruppen auszubauen und ist die Unterstützung der ABC-Abwehr und der Sanität zu verbessern. Damit würde die Kapazität des Soll-Bestandes von 120 000 AdA für wichtige Aufgaben erhöht und den realen Bedrohungen angepasst. Ebenso könnten die wichtigen Aspekte der Miliz und der Durchhaltefähigkeit von Personal und Material entscheidend gestärkt werden.</p>
  • <p>Der Bundesrat hat in seinem Armeebericht vom 1. Oktober 2010 seine Vorstellungen zur künftigen Grösse der Armee dargelegt: Er sieht einen Soll-Bestand von 80 000 Angehörigen der Armee vor (ohne Rekrutenjahrgang). Der Bundesrat sieht auch nach dem Unglücksfall in Fukushima keinen Anlass, auf diesen Entscheid zurückzukommen. Bei Katastrophen wäre in erster Linie der Bevölkerungsschutz gefordert; die Armee käme nur subsidiär zum Einsatz.</p><p>Das VBS hat entsprechend dem Auftrag der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates Varianten mit unterschiedlichen Armeebeständen ausgearbeitet. Diese können zur Beratung in den Räten beitragen; sie sind aber nicht als Alternativvorschläge des Bundesrates zu seinem Armeebericht zu verstehen.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Das VBS hat im Zusatzbericht zum Armeebericht Varianten für eine zukünftige Armee ausgearbeitet. Die verschiedenen Varianten reichen von einem Bestand von 60 000 bis zu 120 000 Armeeangehörigen.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ausschliesslich die Variante Soll-Bestand 120 000 AdA als Planungsgrundlage zu nehmen und gestützt darauf eine weitere "Variante 120 000 plus" auszuarbeiten, bei der die zweite Ablösung über eine vollständige Ausrüstung verfügt, um auch vollständig eingesetzt zu werden.</p>
  • Mindestens 120 000 Armeeangehörige
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Sicherheit ist die Grundlage unserer Freiheit und unseres Wohlstandes. In ausserordentlichen Situationen kann nur die Armee diese Sicherheit garantieren. Darum ist es wichtig, dass die Armee über die Mittel und Mannschaftsstärke verfügt, um in einem Krisenfall grossflächig präsent zu sein.</p><p>Um die Infrastrukturobjekte zu schützen, die für unser Leben und eine funktionierende Wirtschaft entscheidend sind, sind bereits 120 000 AdA knapp. Sämtliche Varianten mit einem kleineren Bestand sind deshalb für die weitere Planung auszuscheiden. Dagegen soll eine zusätzliche "Variante 120 000 plus" geschaffen werden, die eine voll ausgerüstete und voll einsetzbare zweite Ablösung vorsieht. Angesichts der jüngsten Ereignisse - z. B. in Japan - sollen dabei die Fähigkeiten der Armee im Krisenfall und für Naturkatastrophen verbessert werden. Dazu sind die Genie-, Schutz- und Rettungstruppen auszubauen und ist die Unterstützung der ABC-Abwehr und der Sanität zu verbessern. Damit würde die Kapazität des Soll-Bestandes von 120 000 AdA für wichtige Aufgaben erhöht und den realen Bedrohungen angepasst. Ebenso könnten die wichtigen Aspekte der Miliz und der Durchhaltefähigkeit von Personal und Material entscheidend gestärkt werden.</p>
    • <p>Der Bundesrat hat in seinem Armeebericht vom 1. Oktober 2010 seine Vorstellungen zur künftigen Grösse der Armee dargelegt: Er sieht einen Soll-Bestand von 80 000 Angehörigen der Armee vor (ohne Rekrutenjahrgang). Der Bundesrat sieht auch nach dem Unglücksfall in Fukushima keinen Anlass, auf diesen Entscheid zurückzukommen. Bei Katastrophen wäre in erster Linie der Bevölkerungsschutz gefordert; die Armee käme nur subsidiär zum Einsatz.</p><p>Das VBS hat entsprechend dem Auftrag der Sicherheitspolitischen Kommission des Ständerates Varianten mit unterschiedlichen Armeebeständen ausgearbeitet. Diese können zur Beratung in den Räten beitragen; sie sind aber nicht als Alternativvorschläge des Bundesrates zu seinem Armeebericht zu verstehen.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Das VBS hat im Zusatzbericht zum Armeebericht Varianten für eine zukünftige Armee ausgearbeitet. Die verschiedenen Varianten reichen von einem Bestand von 60 000 bis zu 120 000 Armeeangehörigen.</p><p>Der Bundesrat wird beauftragt, ausschliesslich die Variante Soll-Bestand 120 000 AdA als Planungsgrundlage zu nehmen und gestützt darauf eine weitere "Variante 120 000 plus" auszuarbeiten, bei der die zweite Ablösung über eine vollständige Ausrüstung verfügt, um auch vollständig eingesetzt zu werden.</p>
    • Mindestens 120 000 Armeeangehörige

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