Effizienter Einsatz des Stroms. Sparpotenzial aufzeigen
- ShortId
-
11.3435
- Id
-
20113435
- Updated
-
24.06.2025 23:38
- Language
-
de
- Title
-
Effizienter Einsatz des Stroms. Sparpotenzial aufzeigen
- AdditionalIndexing
-
66;Energieszenarien;elektrische Energie;Evaluation;Energieprogramm;Energieeinsparung
- 1
-
- L04K17010107, Energieeinsparung
- L04K17030301, elektrische Energie
- L04K17010110, Energieprogramm
- L04K17010111, Energieszenarien
- L04K08020302, Evaluation
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Nach Fukushima herrscht Verunsicherung. Die Einstellung zur Kernenergie hat sich deutlich verändert. Die Forderung nach einem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie ist auf der politischen Agenda. Verunsicherung herrscht hingegen über den Zeitpunkt eines möglichen Ausstieges. Wie ein solcher Ausstieg zu bewerkstelligen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander, das Traktandum liegt im Moment beim Bundesrat. Nachdem die Energieministerin sofort die Sistierung der Rahmenbewilligungen angeordnet hat, erarbeitet der Bundesrat nun verschiedene Szenarien in der Energiepolitik.</p><p>Seit Jahren fördert die CVP die erneuerbaren Energien sowie energiesparende Massnahmen. Bislang nicht diskutiert wurde das Potenzial, welches im Verzicht bzw. Energiesparen liegt. Damit gemeint sind nicht die Energiesparmassnahmen, welche bisher beschlossen wurden, sondern eine breite Analyse, in welchen Bereichen Energie eingespart werden könnte. Ein Masterplan soll aufzeigen, wie die Massnahmen umgesetzt werden können und in welchen Bereichen Sparpotenzial vorhanden ist. Des Weiteren stellt uns ein solcher Masterplan vor die Wahl, ob wir bereit sind, auf gewisse Angebote zu verzichten oder den Strom effizienter einzusetzen.</p>
- Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Bezüglich der Stromdiskussion steckt im effizienteren Einsatz des Stroms ein grosses Potenzial. In der seit Wochen geführten Stromdebatte ist die Frage des Energiesparens nie richtig konkret gestellt worden. Das erschwert die Planung, verunmöglicht eine transparente Strategie und führt zu vagen Massnahmen. Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, einen Sparplan aufzustellen, die möglichen Konsequenzen und das tatsächliche Sparpotenzial aufzuzeigen. Erst dann darf sich das Volk in der Kenntnis aller Konsequenzen für eine Energiewende entscheiden. Diese soll sich unter anderem an folgenden Fragen orientieren:</p><p>- Wo kann man Strom sparen?</p><p>- In welchen Bereichen des Alltags kann Energie eingespart werden?</p><p>- Kommen die Städte und Gemeinden auch mit halb so viel Strom für die Strassenbeleuchtung aus, ohne die Sicherheit zu gefährden?</p><p>- Welches Sparpotenzial liegt bei den Privathaushalten, zum Beispiel beim Verzicht auf elektrische Heizungen?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial bei Industrie, Handel und Wirtschaft, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz leidet?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial beim Stromverbrauch des öffentlichen Verkehrs?</p><p>- Welches Einsparpotenzial besteht bei Hallenbädern, Eisstadien und sonstigen öffentlichen Grosseinrichtungen?</p><p>- Inwiefern bestehen Möglichkeiten, bei Gütern und Elektrogeräten strengere Vorschriften und Auflagen zu machen?</p>
- Effizienter Einsatz des Stroms. Sparpotenzial aufzeigen
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Nach Fukushima herrscht Verunsicherung. Die Einstellung zur Kernenergie hat sich deutlich verändert. Die Forderung nach einem schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie ist auf der politischen Agenda. Verunsicherung herrscht hingegen über den Zeitpunkt eines möglichen Ausstieges. Wie ein solcher Ausstieg zu bewerkstelligen ist, darüber gehen die Meinungen auseinander, das Traktandum liegt im Moment beim Bundesrat. Nachdem die Energieministerin sofort die Sistierung der Rahmenbewilligungen angeordnet hat, erarbeitet der Bundesrat nun verschiedene Szenarien in der Energiepolitik.</p><p>Seit Jahren fördert die CVP die erneuerbaren Energien sowie energiesparende Massnahmen. Bislang nicht diskutiert wurde das Potenzial, welches im Verzicht bzw. Energiesparen liegt. Damit gemeint sind nicht die Energiesparmassnahmen, welche bisher beschlossen wurden, sondern eine breite Analyse, in welchen Bereichen Energie eingespart werden könnte. Ein Masterplan soll aufzeigen, wie die Massnahmen umgesetzt werden können und in welchen Bereichen Sparpotenzial vorhanden ist. Des Weiteren stellt uns ein solcher Masterplan vor die Wahl, ob wir bereit sind, auf gewisse Angebote zu verzichten oder den Strom effizienter einzusetzen.</p>
- Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Bezüglich der Stromdiskussion steckt im effizienteren Einsatz des Stroms ein grosses Potenzial. In der seit Wochen geführten Stromdebatte ist die Frage des Energiesparens nie richtig konkret gestellt worden. Das erschwert die Planung, verunmöglicht eine transparente Strategie und führt zu vagen Massnahmen. Der Bundesrat wird deshalb beauftragt, einen Sparplan aufzustellen, die möglichen Konsequenzen und das tatsächliche Sparpotenzial aufzuzeigen. Erst dann darf sich das Volk in der Kenntnis aller Konsequenzen für eine Energiewende entscheiden. Diese soll sich unter anderem an folgenden Fragen orientieren:</p><p>- Wo kann man Strom sparen?</p><p>- In welchen Bereichen des Alltags kann Energie eingespart werden?</p><p>- Kommen die Städte und Gemeinden auch mit halb so viel Strom für die Strassenbeleuchtung aus, ohne die Sicherheit zu gefährden?</p><p>- Welches Sparpotenzial liegt bei den Privathaushalten, zum Beispiel beim Verzicht auf elektrische Heizungen?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial bei Industrie, Handel und Wirtschaft, ohne dass die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz leidet?</p><p>- Gibt es Sparpotenzial beim Stromverbrauch des öffentlichen Verkehrs?</p><p>- Welches Einsparpotenzial besteht bei Hallenbädern, Eisstadien und sonstigen öffentlichen Grosseinrichtungen?</p><p>- Inwiefern bestehen Möglichkeiten, bei Gütern und Elektrogeräten strengere Vorschriften und Auflagen zu machen?</p>
- Effizienter Einsatz des Stroms. Sparpotenzial aufzeigen
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