Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen

ShortId
11.3702
Id
20113702
Updated
28.07.2023 10:31
Language
de
Title
Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen
AdditionalIndexing
2846;Mobilität;Zersiedelung;Pendlerverkehr;räumliche Verteilung;Raumplanung;Wohnung
1
  • L03K010204, Raumplanung
  • L05K0102042101, Zersiedelung
  • L04K18010212, Mobilität
  • L04K01070206, räumliche Verteilung
  • L04K18010216, Pendlerverkehr
  • L03K010201, Wohnung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Mobilitätszunahme gilt schon fast als feste Grösse. Sie beruht auf einer falschen Wirtschaftswachstumsstrategie. Dabei trägt die Mobilität wesentlich zur Zersiedelung unserer Landschaft bei. Mithin fehlen griffige Massnahmen. Der Bundesrat hat solche namentlich im raumplanerischen Bereich auszuloten. Es stellt sich auch die Frage, ob der Wohnraum pro Kopf eine gewisse Begrenzung erfahren müsste und welche Massnahmen hierfür geeignet wären.</p>
  • <p>Die Verkehrszunahme, die unter anderem durch das Auseinanderdriften von Wohnen und Arbeiten verursacht wird, und der dadurch erforderliche Infrastrukturausbau sind aus Sicht des Bundesrates sowohl unter finanziellen als auch raumplanerischen Gesichtspunkten problematisch. Der Bundesrat ist deshalb bereit, die im Postulat aufgeworfenen Fragen zusammen mit den im Postulat Wyss Brigit 11.3726 gestellten Fragen im Rahmen der zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes oder allenfalls im Rahmen der Botschaft zur neuen Energiepolitik zu behandeln.</p><p>Das Verkehrswachstum hängt mit allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, mit der Siedlungsstruktur sowie mit dem Verkehrsangebot zusammen. Die Einflussmöglichkeiten des Bundes ergeben sich deshalb vor allem in der Raum-, Verkehrs-, Umwelt- und Energiepolitik und sind auf die in diesen Aufgabengebieten verfolgten Strategien abzustimmen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Möglichkeiten zur Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen und andere Massnahmen auszuarbeiten.</p>
  • Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Mobilitätszunahme gilt schon fast als feste Grösse. Sie beruht auf einer falschen Wirtschaftswachstumsstrategie. Dabei trägt die Mobilität wesentlich zur Zersiedelung unserer Landschaft bei. Mithin fehlen griffige Massnahmen. Der Bundesrat hat solche namentlich im raumplanerischen Bereich auszuloten. Es stellt sich auch die Frage, ob der Wohnraum pro Kopf eine gewisse Begrenzung erfahren müsste und welche Massnahmen hierfür geeignet wären.</p>
    • <p>Die Verkehrszunahme, die unter anderem durch das Auseinanderdriften von Wohnen und Arbeiten verursacht wird, und der dadurch erforderliche Infrastrukturausbau sind aus Sicht des Bundesrates sowohl unter finanziellen als auch raumplanerischen Gesichtspunkten problematisch. Der Bundesrat ist deshalb bereit, die im Postulat aufgeworfenen Fragen zusammen mit den im Postulat Wyss Brigit 11.3726 gestellten Fragen im Rahmen der zweiten Etappe der Revision des Raumplanungsgesetzes oder allenfalls im Rahmen der Botschaft zur neuen Energiepolitik zu behandeln.</p><p>Das Verkehrswachstum hängt mit allgemeinen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen, mit der Siedlungsstruktur sowie mit dem Verkehrsangebot zusammen. Die Einflussmöglichkeiten des Bundes ergeben sich deshalb vor allem in der Raum-, Verkehrs-, Umwelt- und Energiepolitik und sind auf die in diesen Aufgabengebieten verfolgten Strategien abzustimmen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht über die Möglichkeiten zur Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen und andere Massnahmen auszuarbeiten.</p>
    • Reduktion des Mobilitätszwangs namentlich durch raumplanerische Massnahmen

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