Preisentwicklung im öffentlichen Verkehr

ShortId
11.3736
Id
20113736
Updated
24.06.2025 23:32
Language
de
Title
Preisentwicklung im öffentlichen Verkehr
AdditionalIndexing
48;Personentarif;öffentlicher Verkehr;Preisschwankung;Fahrkarte;Individualverkehr;Kostenrechnung;Preissteigerung;Verkehrsverlagerung;Güterverkehr auf der Schiene;Modal Split;Personenverkehr
1
  • L04K18010213, öffentlicher Verkehr
  • L05K0703020201, Kostenrechnung
  • L04K18010201, Personenverkehr
  • L05K1802010106, Personentarif
  • L04K11050502, Preissteigerung
  • L04K18020302, Fahrkarte
  • L05K1801020203, Güterverkehr auf der Schiene
  • L04K18010304, Modal Split
  • L04K18010210, Individualverkehr
  • L04K18020211, Verkehrsverlagerung
  • L03K110505, Preisschwankung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Auf den Fahrplanwechsel 2011/12 werden die Preise im öffentlichen Verkehr erhöht. Die SBB haben weitere Preiserhöhungen für die folgenden Jahre angekündet. Zudem muss das Bahnnetz ausgebaut werden, um attraktiv zu bleiben, auch bei wachsender Bevölkerung/Zuwanderung. Der Bundesrat seinerseits sieht in seiner Vorlage zur Bahnfinanzierung vor, die Trassenpreise zu erhöhen, was sich wiederum auf die Bahnfahrenden auswirken wird. Eine neue Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr schlägt weiter vor, die Neat mit separaten Billettaufschlägen rentabler zu machen. Insgesamt droht im öffentlichen Verkehr ein massiver Preisanstieg, es ist die Rede von rund 20 Prozent in den nächsten Jahren. Damit droht dieselbe Preisdiskussion wie bei den Krankenkassenprämien. Das darf der Bund als Eigner des grössten Bahnunternehmens, der SBB, nicht hinnehmen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass die Pendler mit Bahn und Bus zu sehr zur Kasse gebeten werden und wieder vermehrt aufs Auto umsteigen.</p>
  • <p>Die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) wird wegen der Trassenpreiserhöhungen Auswirkungen auf die Preise im Personen- und Güterverkehr haben. Die entsprechenden Abklärungen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) sind im Gang. Der Bundesrat wird über die erwarteten Auswirkungen auf die Preise im Rahmen der Fabi-Botschaft Bericht erstatten, im Sinne einer Übersicht über die Gesamtentwicklung der Preise inklusive möglicher Auswirkungen wie Umsteigeeffekt auf die Strasse.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat soll in einem Bericht aufzeigen:</p><p>- wie er sich die Entwicklung der Preise im öffentlichen Verkehr in den nächsten zehn Jahren vorstellt;</p><p>- wie sich die bereits beschlossenen bzw. alle geplanten Preiserhöhungen - sowohl des Bundes wie der Betriebe des öffentlichen Verkehrs - auf die Billettpreise in den verschiedenen Bereichen (Einzelbillett, GA und Halbtax, weitere Abos, erste/zweite Klasse) auswirken;</p><p>- mit welchen Preiserhöhungen die Bevölkerung in den nächsten zehn Jahren zu rechnen hat;</p><p>- mit welchen Preiserhöhungen der Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren zu rechnen hat;</p><p>- wie vermieden werden kann, dass die Preiserhöhungen zum Umsteigen auf das Auto führen, bzw. ab welcher Preiserhöhung ein solcher negativer Umsteigeeffekt zu befürchten ist.</p>
  • Preisentwicklung im öffentlichen Verkehr
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Auf den Fahrplanwechsel 2011/12 werden die Preise im öffentlichen Verkehr erhöht. Die SBB haben weitere Preiserhöhungen für die folgenden Jahre angekündet. Zudem muss das Bahnnetz ausgebaut werden, um attraktiv zu bleiben, auch bei wachsender Bevölkerung/Zuwanderung. Der Bundesrat seinerseits sieht in seiner Vorlage zur Bahnfinanzierung vor, die Trassenpreise zu erhöhen, was sich wiederum auf die Bahnfahrenden auswirken wird. Eine neue Studie im Auftrag des Bundesamts für Verkehr schlägt weiter vor, die Neat mit separaten Billettaufschlägen rentabler zu machen. Insgesamt droht im öffentlichen Verkehr ein massiver Preisanstieg, es ist die Rede von rund 20 Prozent in den nächsten Jahren. Damit droht dieselbe Preisdiskussion wie bei den Krankenkassenprämien. Das darf der Bund als Eigner des grössten Bahnunternehmens, der SBB, nicht hinnehmen. Es besteht nämlich die Gefahr, dass die Pendler mit Bahn und Bus zu sehr zur Kasse gebeten werden und wieder vermehrt aufs Auto umsteigen.</p>
    • <p>Die Vorlage zu Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (Fabi) wird wegen der Trassenpreiserhöhungen Auswirkungen auf die Preise im Personen- und Güterverkehr haben. Die entsprechenden Abklärungen mit dem Verband öffentlicher Verkehr (VöV) sind im Gang. Der Bundesrat wird über die erwarteten Auswirkungen auf die Preise im Rahmen der Fabi-Botschaft Bericht erstatten, im Sinne einer Übersicht über die Gesamtentwicklung der Preise inklusive möglicher Auswirkungen wie Umsteigeeffekt auf die Strasse.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat soll in einem Bericht aufzeigen:</p><p>- wie er sich die Entwicklung der Preise im öffentlichen Verkehr in den nächsten zehn Jahren vorstellt;</p><p>- wie sich die bereits beschlossenen bzw. alle geplanten Preiserhöhungen - sowohl des Bundes wie der Betriebe des öffentlichen Verkehrs - auf die Billettpreise in den verschiedenen Bereichen (Einzelbillett, GA und Halbtax, weitere Abos, erste/zweite Klasse) auswirken;</p><p>- mit welchen Preiserhöhungen die Bevölkerung in den nächsten zehn Jahren zu rechnen hat;</p><p>- mit welchen Preiserhöhungen der Güterverkehr in den nächsten zehn Jahren zu rechnen hat;</p><p>- wie vermieden werden kann, dass die Preiserhöhungen zum Umsteigen auf das Auto führen, bzw. ab welcher Preiserhöhung ein solcher negativer Umsteigeeffekt zu befürchten ist.</p>
    • Preisentwicklung im öffentlichen Verkehr

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