Bekämpfung von Bränden. Zusammenarbeit mit Rumänien
- ShortId
-
11.3975
- Id
-
20113975
- Updated
-
25.06.2025 00:12
- Language
-
de
- Title
-
Bekämpfung von Bränden. Zusammenarbeit mit Rumänien
- AdditionalIndexing
-
08;Feuerwehr;technische Zusammenarbeit;Rumänien;Brandbekämpfung
- 1
-
- L04K10010214, technische Zusammenarbeit
- L04K06010402, Brandbekämpfung
- L04K03010207, Rumänien
- L04K04030202, Feuerwehr
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Im Rahmen des Programms Opération Villages Roumains wurden verschiedene Arten einer Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Rumänien etabliert. Während zwanzig Jahren wurden auf diese Weise Projekte realisiert. Zu den Anliegen, denen im Rahmen des Austausches von schweizerischen und rumänischen Gemeinden entsprochen wurde, gehört die Bekämpfung von Bränden; ein entsprechendes Bedürfnis kam auf, weil sich in den rumänischen Gemeinden ein Problembewusstsein entwickelt hatte und weil vor Ort ein Bedarf an Material, das in Notfällen eingesetzt werden kann, bestand.</p><p>Nun ist Material, das aufgrund der in der Schweiz geltenden Vorschriften als veraltet gilt, nicht grundsätzlich unbenutzbar. Es könnte in anderen Ländern nützlich sein und dort eingesetzt werden. Einige Beispiele für eine konkrete Zusammenarbeit in diesem Bereich bestehen bereits. Neue Projekte sind im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrags entwickelt worden; sie sind zurzeit noch auf der Warteliste. Aufgrund der gemachten Erfahrungen erscheint es angezeigt, dass die Schweiz die notwendigen Schritte zur Koordination unternimmt und eine umfassende Zusammenarbeitsstrategie entwirft. Es wird darum gehen, das Potenzial zur Lieferung vorhandenen Materials (von Gemeinden, von der Armee, vom Zivilschutz) abzuschätzen sowie die Modalitäten der Identifizierung, der Lagerung und der Lieferung dieses Materials festzulegen. Dies erscheint umso angezeigter zu sein, als sich die öffentliche Hand an der Beschaffung von Material zur Brandbekämpfung, das Gemeinden oder interkommunale Feuerwehren kaufen, beteiligt.</p>
- <p>Die Deza arbeitet seit Mitte der Neunzigerjahre mit der Vereinigung Opération Villages Roumains zusammen. Im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrages für Rumänien ist unter den sieben ausgewählten, sogenannten Thematischen Fonds auch der Fonds zur Unterstützung von Partnerschaften. Dieser Fonds bezweckt, Partnerschaften zwischen Gemeinden und Vereinen in der Schweiz und Rumänien zu fördern und zu stärken. In den ersten Monaten des Jahres 2012 ist dazu eine öffentliche Einladung zur Unterbreitung von Projektvorschlägen vorgesehen. Das im Postulat angesprochene Vorhaben zur Unterstützung der Brandbekämpfung beziehungsweise der Feuerwehren in verschiedenen rumänischen Gemeinden kann in diesem Rahmen eingereicht und evaluiert werden. Die für jedes Projekt zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen des Fonds sind allerdings begrenzt. Die Projektauswahl wird auf der Grundlage strenger, bereits festgelegter Kriterien erfolgen und ausschliesslich die besten der eingegangenen Projektvorschläge berücksichtigen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt zu untersuchen, in welcher Form eine Zusammenarbeit mit Rumänien im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Bekämpfung von Bränden möglich ist und wie Rumänien in diesen Bereichen unterstützt werden könnte. Insbesondere soll untersucht werden, welche Möglichkeiten zur Lieferung von Material bestehen und wie diese Lieferungen ablaufen könnten.</p>
- Bekämpfung von Bränden. Zusammenarbeit mit Rumänien
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Im Rahmen des Programms Opération Villages Roumains wurden verschiedene Arten einer Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Rumänien etabliert. Während zwanzig Jahren wurden auf diese Weise Projekte realisiert. Zu den Anliegen, denen im Rahmen des Austausches von schweizerischen und rumänischen Gemeinden entsprochen wurde, gehört die Bekämpfung von Bränden; ein entsprechendes Bedürfnis kam auf, weil sich in den rumänischen Gemeinden ein Problembewusstsein entwickelt hatte und weil vor Ort ein Bedarf an Material, das in Notfällen eingesetzt werden kann, bestand.</p><p>Nun ist Material, das aufgrund der in der Schweiz geltenden Vorschriften als veraltet gilt, nicht grundsätzlich unbenutzbar. Es könnte in anderen Ländern nützlich sein und dort eingesetzt werden. Einige Beispiele für eine konkrete Zusammenarbeit in diesem Bereich bestehen bereits. Neue Projekte sind im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrags entwickelt worden; sie sind zurzeit noch auf der Warteliste. Aufgrund der gemachten Erfahrungen erscheint es angezeigt, dass die Schweiz die notwendigen Schritte zur Koordination unternimmt und eine umfassende Zusammenarbeitsstrategie entwirft. Es wird darum gehen, das Potenzial zur Lieferung vorhandenen Materials (von Gemeinden, von der Armee, vom Zivilschutz) abzuschätzen sowie die Modalitäten der Identifizierung, der Lagerung und der Lieferung dieses Materials festzulegen. Dies erscheint umso angezeigter zu sein, als sich die öffentliche Hand an der Beschaffung von Material zur Brandbekämpfung, das Gemeinden oder interkommunale Feuerwehren kaufen, beteiligt.</p>
- <p>Die Deza arbeitet seit Mitte der Neunzigerjahre mit der Vereinigung Opération Villages Roumains zusammen. Im Rahmen des Schweizer Erweiterungsbeitrages für Rumänien ist unter den sieben ausgewählten, sogenannten Thematischen Fonds auch der Fonds zur Unterstützung von Partnerschaften. Dieser Fonds bezweckt, Partnerschaften zwischen Gemeinden und Vereinen in der Schweiz und Rumänien zu fördern und zu stärken. In den ersten Monaten des Jahres 2012 ist dazu eine öffentliche Einladung zur Unterbreitung von Projektvorschlägen vorgesehen. Das im Postulat angesprochene Vorhaben zur Unterstützung der Brandbekämpfung beziehungsweise der Feuerwehren in verschiedenen rumänischen Gemeinden kann in diesem Rahmen eingereicht und evaluiert werden. Die für jedes Projekt zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen des Fonds sind allerdings begrenzt. Die Projektauswahl wird auf der Grundlage strenger, bereits festgelegter Kriterien erfolgen und ausschliesslich die besten der eingegangenen Projektvorschläge berücksichtigen.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt zu untersuchen, in welcher Form eine Zusammenarbeit mit Rumänien im Bereich des Bevölkerungsschutzes und der Bekämpfung von Bränden möglich ist und wie Rumänien in diesen Bereichen unterstützt werden könnte. Insbesondere soll untersucht werden, welche Möglichkeiten zur Lieferung von Material bestehen und wie diese Lieferungen ablaufen könnten.</p>
- Bekämpfung von Bränden. Zusammenarbeit mit Rumänien
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