Kampf gegen teure Tierarzneimittel

ShortId
12.3568
Id
20123568
Updated
25.06.2025 00:34
Language
de
Title
Kampf gegen teure Tierarzneimittel
AdditionalIndexing
2841;Tiermedizin;Arzneikosten;Preisunterschied;Ländervergleich;Tierarzneimittel
1
  • L04K01050302, Tierarzneimittel
  • L05K0105050101, Arzneikosten
  • L04K11050311, Preisunterschied
  • L04K02022201, Ländervergleich
  • L04K01050215, Tiermedizin
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In seiner Antwort auf die Interpellation 12.3226, "Überteuerte Veterinärmedizin", räumt der Bundesrat ein, dass er, abgesehen von der kurzen und nicht repräsentativen Studie des Preisüberwachers, über nicht genügend Informationen verfügt, um sich zu den Preisen der Tierarzneimittel zu äussern.</p><p>Er sagt auch, dass er "prüfen (wird), wie unter Wahrung der Anliegen der öffentlichen Gesundheit, namentlich der Lebensmittelsicherheit, das Bedürfnis der Nutztierhalter nach einer günstigen Versorgung mit Tierarzneimitteln vermehrt berücksichtigt werden kann", wenn Preisunterschiede gegenüber dem Ausland bestätigt werden. Deshalb ist eine solche Studie sehr erwünscht.</p><p>Denn der Bundesrat ist zurzeit aufgrund der ihm vorliegenden Informationen nicht in der Lage, in Bezug auf die Preise der Tierarzneimittel zu handeln.</p>
  • <p>Wie in der Antwort zur Interpellation 12.3226, "Überteuerte Veterinärmedizin", ausgeführt, ist der Preisüberwacher im Begriff, einen erweiterten Auslandpreisvergleich für Tiermedikamente im Bereich der Nutztiere durchzuführen. Er steht hierzu in Kontakt mit Nutztierverbänden, der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte, dem Zürcher Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie und den vollziehenden Bundesbehörden. Aufgrund der volkswirtschaftlichen Relevanz beschränkt er den sich in Arbeit befindenden Vergleich auf Nutztiermedikamente. Neben den im Postulat erwähnten Ländern Frankreich, Deutschland und Österreich wird er auch Grossbritannien, Dänemark und die Niederlande mit einbeziehen. Es handelt sich somit um den gleichen Länderkorb, der auch für den Auslandpreisvergleich im Rahmen der Überprüfung der Aufnahmebedingungen der kassenpflichtigen Humanmedizin verwendet wird. Der Preisvergleich wird voraussichtlich Ende 2012 publiziert.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine ausführliche vergleichende Studie durchzuführen, um den tatsächlichen Preisunterschied zwischen Tierarzneimitteln in der Schweiz und solchen im Ausland (Frankreich, Deutschland, Österreich) festzustellen.</p>
  • Kampf gegen teure Tierarzneimittel
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In seiner Antwort auf die Interpellation 12.3226, "Überteuerte Veterinärmedizin", räumt der Bundesrat ein, dass er, abgesehen von der kurzen und nicht repräsentativen Studie des Preisüberwachers, über nicht genügend Informationen verfügt, um sich zu den Preisen der Tierarzneimittel zu äussern.</p><p>Er sagt auch, dass er "prüfen (wird), wie unter Wahrung der Anliegen der öffentlichen Gesundheit, namentlich der Lebensmittelsicherheit, das Bedürfnis der Nutztierhalter nach einer günstigen Versorgung mit Tierarzneimitteln vermehrt berücksichtigt werden kann", wenn Preisunterschiede gegenüber dem Ausland bestätigt werden. Deshalb ist eine solche Studie sehr erwünscht.</p><p>Denn der Bundesrat ist zurzeit aufgrund der ihm vorliegenden Informationen nicht in der Lage, in Bezug auf die Preise der Tierarzneimittel zu handeln.</p>
    • <p>Wie in der Antwort zur Interpellation 12.3226, "Überteuerte Veterinärmedizin", ausgeführt, ist der Preisüberwacher im Begriff, einen erweiterten Auslandpreisvergleich für Tiermedikamente im Bereich der Nutztiere durchzuführen. Er steht hierzu in Kontakt mit Nutztierverbänden, der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte, dem Zürcher Institut für Veterinärpharmakologie und -toxikologie und den vollziehenden Bundesbehörden. Aufgrund der volkswirtschaftlichen Relevanz beschränkt er den sich in Arbeit befindenden Vergleich auf Nutztiermedikamente. Neben den im Postulat erwähnten Ländern Frankreich, Deutschland und Österreich wird er auch Grossbritannien, Dänemark und die Niederlande mit einbeziehen. Es handelt sich somit um den gleichen Länderkorb, der auch für den Auslandpreisvergleich im Rahmen der Überprüfung der Aufnahmebedingungen der kassenpflichtigen Humanmedizin verwendet wird. Der Preisvergleich wird voraussichtlich Ende 2012 publiziert.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine ausführliche vergleichende Studie durchzuführen, um den tatsächlichen Preisunterschied zwischen Tierarzneimitteln in der Schweiz und solchen im Ausland (Frankreich, Deutschland, Österreich) festzustellen.</p>
    • Kampf gegen teure Tierarzneimittel

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