Elektromobilität. Masterplan für eine sinnvolle Entwicklung
- ShortId
-
12.3652
- Id
-
20123652
- Updated
-
14.11.2025 08:55
- Language
-
de
- Title
-
Elektromobilität. Masterplan für eine sinnvolle Entwicklung
- AdditionalIndexing
-
66;48;Motorfahrzeug;Elektrofahrzeug;Energieforschung;Staatseigentum;sektorale Beihilfe
- 1
-
- L05K1803010102, Elektrofahrzeug
- L05K0704010109, sektorale Beihilfe
- L04K18030101, Motorfahrzeug
- L04K05070116, Staatseigentum
- L04K17010108, Energieforschung
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Die Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag hin zu einer energieeffizienteren Fahrzeugflotte bzw. Mobilität. Bereits heute fördert die Verwaltung die Marktdurchdringung der Elektromobilität z. B. mit der Promotion energieeffizienter Fahrzeuge oder mit der Unterstützung von Pilot- und Demonstrationsprojekten im Bereich der Elektromobilität. Die Motion gibt einen zusätzlichen politischen Rückhalt, die bestehenden Aktivitäten zur Förderung der Elektromobilität weiterzuführen, ohne diese Technologie einseitig allzu stark zu fördern.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Masterplan für die beschleunigte Marktdurchdringung des elektrisch motorisierten Individualverkehrs mit folgenden Schwerpunkten vorzusehen:</p><p>1. Unterstützung privater Bestreben zum Aufbau eines landesweiten Basisnetzes für Schnellladestationen z. B. durch eine Unterstützung der Bedarfsplanung.</p><p>2. Im Rahmen der Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Fahrzeugflotte des Bundes sollen auch hinsichtlich der Vorbildfunktion des Bundes ganz oder teilweise elektrisch angetriebene Fahrzeuge beschafft werden, wo dies organisatorisch, ökologisch und ökonomisch möglich und sinnvoll ist.</p><p>3. Verstärkte Berücksichtigung der Elektromobilität bei den bestehenden, vom Bund unterstützten Informations- und Beratungsangeboten für Firmen und Private.</p><p>4. Fortführung und punktuelle Verstärkung von Forschung und Entwicklung im Bereich der teilweisen oder vollständigen elektrischen Antriebe, dies im Einklang mit den schweizerischen Forschungsinstituten und der schweizerischen Automobil- und Zulieferindustrie. Effizienz und Umweltverträglichkeit sollen im Mittelpunkt stehen. Durch die Vernetzung von Forschungsinstituten, Herstellern und Importeuren sollen die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden.</p><p>5. Aufzeigen von Möglichkeiten zur Deckung des zukünftig durch den Mobilitätssektor benötigten Strombedarfs, dies im Einklang mit der Energiestrategie 2050, wobei neben der Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger der Einsatz erneuerbarer Energiequellen im Vordergrund steht.</p><p>6. Wo notwendig und sinnvoll kann der Bundesrat Pilotprojekte unterstützen oder lancieren.</p><p>7. Der Einfluss des Bundes auf die Zusammensetzung der Fahrzeugflotte soll ohne nutzerseitige Fördermittel für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur geschehen.</p><p>Eine Minderheit (Wobmann, Amstutz, Brunner, Killer, Knecht, Parmelin, Rösti) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>
- Elektromobilität. Masterplan für eine sinnvolle Entwicklung
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Die Elektromobilität leistet einen wichtigen Beitrag hin zu einer energieeffizienteren Fahrzeugflotte bzw. Mobilität. Bereits heute fördert die Verwaltung die Marktdurchdringung der Elektromobilität z. B. mit der Promotion energieeffizienter Fahrzeuge oder mit der Unterstützung von Pilot- und Demonstrationsprojekten im Bereich der Elektromobilität. Die Motion gibt einen zusätzlichen politischen Rückhalt, die bestehenden Aktivitäten zur Förderung der Elektromobilität weiterzuführen, ohne diese Technologie einseitig allzu stark zu fördern.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Masterplan für die beschleunigte Marktdurchdringung des elektrisch motorisierten Individualverkehrs mit folgenden Schwerpunkten vorzusehen:</p><p>1. Unterstützung privater Bestreben zum Aufbau eines landesweiten Basisnetzes für Schnellladestationen z. B. durch eine Unterstützung der Bedarfsplanung.</p><p>2. Im Rahmen der Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz der Fahrzeugflotte des Bundes sollen auch hinsichtlich der Vorbildfunktion des Bundes ganz oder teilweise elektrisch angetriebene Fahrzeuge beschafft werden, wo dies organisatorisch, ökologisch und ökonomisch möglich und sinnvoll ist.</p><p>3. Verstärkte Berücksichtigung der Elektromobilität bei den bestehenden, vom Bund unterstützten Informations- und Beratungsangeboten für Firmen und Private.</p><p>4. Fortführung und punktuelle Verstärkung von Forschung und Entwicklung im Bereich der teilweisen oder vollständigen elektrischen Antriebe, dies im Einklang mit den schweizerischen Forschungsinstituten und der schweizerischen Automobil- und Zulieferindustrie. Effizienz und Umweltverträglichkeit sollen im Mittelpunkt stehen. Durch die Vernetzung von Forschungsinstituten, Herstellern und Importeuren sollen die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden.</p><p>5. Aufzeigen von Möglichkeiten zur Deckung des zukünftig durch den Mobilitätssektor benötigten Strombedarfs, dies im Einklang mit der Energiestrategie 2050, wobei neben der Reduktion des Verbrauchs fossiler Energieträger der Einsatz erneuerbarer Energiequellen im Vordergrund steht.</p><p>6. Wo notwendig und sinnvoll kann der Bundesrat Pilotprojekte unterstützen oder lancieren.</p><p>7. Der Einfluss des Bundes auf die Zusammensetzung der Fahrzeugflotte soll ohne nutzerseitige Fördermittel für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur geschehen.</p><p>Eine Minderheit (Wobmann, Amstutz, Brunner, Killer, Knecht, Parmelin, Rösti) beantragt, die Motion abzulehnen.</p>
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