Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten

ShortId
12.3777
Id
20123777
Updated
24.06.2025 23:53
Language
de
Title
Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten
AdditionalIndexing
52;15;nachhaltige Nutzung;Gebrauchsgut;Bericht;Evaluation;Warenqualität;kurzlebiges Gebrauchsgut;Lebensdauer eines Produkts;Verschwendung;Massnahmen gegen Verschwendung
1
  • L06K070601030501, Lebensdauer eines Produkts
  • L06K070106020301, Gebrauchsgut
  • L06K060103010101, nachhaltige Nutzung
  • L05K0706010305, Warenqualität
  • L07K07010602030101, kurzlebiges Gebrauchsgut
  • L05K0701060111, Verschwendung
  • L04K06010305, Massnahmen gegen Verschwendung
  • L03K020206, Bericht
  • L04K08020302, Evaluation
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In ihrem Postulat 12.3447 vom 7. Juni 2012 hat die grüne Fraktion vom Bundesrat verlangt, dass dieser in einem Bericht die Wirksamkeit verschiedener Massnahmen beurteilt, mit denen die geplante Obsoleszenz bekämpft werden kann, um eine ressourcenschonende Wirtschaft zu fördern. In seiner Antwort vom 22. August 2012 hat der Bundesrat die Ansicht geäussert, dass die geplante Obsoleszenz einer effizienten und ressourcenschonenden Wirtschaft zuwiderlaufe; er spricht sich aber für einen weiter gehenden Ansatz aus, der auch die Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten berücksichtigt. Die grüne Fraktion ist mit dieser </p><p>Sichtweise gänzlich einverstanden, hat sie doch den Vorteil, dass dank diesem Ansatz das heikle Problem der "Programmierung" der Obsoleszenz entfällt, welche die Entwicklerinnen und Entwickler und Hersteller für bestimmte Produkte einplanen müssen. Deshalb verlangt die grüne Fraktion, dass der Bundesrat dem Parlament einen Bericht vorlegt, in dem die Effizienz, die Wirksamkeit und das Potenzial der bestehenden und denkbaren Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten beurteilt werden. Damit soll der Weg weiterverfolgt werden, den er in der Antwort auf das Postulat 12.3447 eingeschlagen hat. </p><p>Die nachfolgende, angesichts der Ausweitung des gewählten Ansatzes selbstverständlich nicht abschliessende Liste von Massnahmen, die im erwähnten ersten Postulat als Beispiele genannt wurden, scheinen uns nach wie vor einer näheren Betrachtung würdig: Angabe der Lebensdauer von Produkten, Festlegung der Mindestgarantiezeit und im Rahmen der Bildung und Forschung zu erbringende Unterstützung der Ökokonzeption sowie der Reparatur- und Unterhaltsarbeiten.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten, in dem die Effizienz, die Wirksamkeit und das Potenzial der bestehenden und denkbaren Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten beurteilt werden.</p>
  • Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In ihrem Postulat 12.3447 vom 7. Juni 2012 hat die grüne Fraktion vom Bundesrat verlangt, dass dieser in einem Bericht die Wirksamkeit verschiedener Massnahmen beurteilt, mit denen die geplante Obsoleszenz bekämpft werden kann, um eine ressourcenschonende Wirtschaft zu fördern. In seiner Antwort vom 22. August 2012 hat der Bundesrat die Ansicht geäussert, dass die geplante Obsoleszenz einer effizienten und ressourcenschonenden Wirtschaft zuwiderlaufe; er spricht sich aber für einen weiter gehenden Ansatz aus, der auch die Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten berücksichtigt. Die grüne Fraktion ist mit dieser </p><p>Sichtweise gänzlich einverstanden, hat sie doch den Vorteil, dass dank diesem Ansatz das heikle Problem der "Programmierung" der Obsoleszenz entfällt, welche die Entwicklerinnen und Entwickler und Hersteller für bestimmte Produkte einplanen müssen. Deshalb verlangt die grüne Fraktion, dass der Bundesrat dem Parlament einen Bericht vorlegt, in dem die Effizienz, die Wirksamkeit und das Potenzial der bestehenden und denkbaren Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten beurteilt werden. Damit soll der Weg weiterverfolgt werden, den er in der Antwort auf das Postulat 12.3447 eingeschlagen hat. </p><p>Die nachfolgende, angesichts der Ausweitung des gewählten Ansatzes selbstverständlich nicht abschliessende Liste von Massnahmen, die im erwähnten ersten Postulat als Beispiele genannt wurden, scheinen uns nach wie vor einer näheren Betrachtung würdig: Angabe der Lebensdauer von Produkten, Festlegung der Mindestgarantiezeit und im Rahmen der Bildung und Forschung zu erbringende Unterstützung der Ökokonzeption sowie der Reparatur- und Unterhaltsarbeiten.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten, in dem die Effizienz, die Wirksamkeit und das Potenzial der bestehenden und denkbaren Massnahmen zur Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten beurteilt werden.</p>
    • Optimierung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten

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