Transparenz bei Stromnetzkapazitäten

ShortId
12.4252
Id
20124252
Updated
28.07.2023 07:47
Language
de
Title
Transparenz bei Stromnetzkapazitäten
AdditionalIndexing
66;elektrische Leitung;Stromversorgung;Logistik;Transport über Kabel;Hochspannungsleitung;Auskunftspflicht der Verwaltung
1
  • L05K1703030101, elektrische Leitung
  • L06K170303010101, Hochspannungsleitung
  • L06K170101060701, Stromversorgung
  • L04K18010305, Transport über Kabel
  • L06K120102010101, Auskunftspflicht der Verwaltung
  • L05K0703050107, Logistik
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>1. In leitungsgebundenen Systemen wird von einem Engpass gesprochen, wenn die vorhandene Netzkapazität auf einem Leitungsabschnitt zwischen Entnahme- bzw. Einspeisestellen beschränkt ist. Dies kann durch eine physikalische Übernutzung eines Betriebsmittels, z. B. durch zu hohe Ströme, oder durch eine Verletzung von Systemparametern (z. B. Spannung, Frequenz) im Netz verursacht werden. Ohne Einschränkung würde dies zu Ausfällen von solchen Leitungsabschnitten führen und die Versorgungssicherheit akut gefährden.</p><p>Im grenzüberschreitenden Handel wird die erwartete Kapazität durch die Übertragungsnetzbetreiber beidseits der Grenze gemeinsam definiert. Dabei wird einerseits die Netzsituation (n-1-Sicherheit) und andererseits die geplante nationale Entnahme bzw. Einspeisung berücksichtigt. Das Netz, der Verbrauch und die Produktion in der Schweiz werden dabei als System betrachtet, dessen Grenze der Landesgrenze entspricht. Die für den internationalen Handel verfügbaren Kapazitäten an den Grenzen werden als zusätzliche Verbraucher (Export) bzw. Produktionen (Import) dargestellt, die aus Systemsicht erlaubt werden, sodass sie keine Netzsicherheitsprobleme hervorrufen. Der internationale Handel kann ein Grund für Engpässe sein, gilt aber nebst inländischer Produktion und inländischem Verbrauch als gleichberechtigter Verursacher. Der internationale Stromhandel hat eine lange Tradition in der Schweiz, und das Schweizer Übertragungsnetz wurde unter anderem unter dessen Berücksichtigung gebaut (siehe auch Antwort zu Frage 5).</p><p>2./3. Gemäss Stromversorgungsgesetz (StromVG) orientieren die Netzbetreiber die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) über den Betrieb und die Auslastung der Netze sowie über ausserordentliche Ereignisse. Die Eigentumsübertragung des Höchstspannungsnetzes an Swissgrid hat gerade erst am 3. Januar 2013 stattgefunden. Bis zu diesem Datum wurden die Daten über die durchschnittliche Auslastung der einzelnen Leitungsabschnitte bei den einzelnen Netzbetreibern gesammelt und sind nicht zentral abrufbar. Eine Übersicht der aktuellen Lastflüsse an den Grenzen sowie weiterer Daten (inklusive Zeitreihen im Viertelstundenraster der letzten vier Jahre) aus dem Übertragungsnetz sind heute schon auf der Website von Swissgrid abrufbar (<a href="http://swissgrid.ch">http://www.swissgrid.ch</a> &gt; Versorgungssicherheit &gt; Energiedaten &gt; Import, Export und Transit).</p><p>Die netzspezifischen Parameter der Leitungen und Transformatoren werden durch die Netzbetreiber oder -eigentümer ermittelt und an die verantwortlichen Planungsingenieure weitergegeben. Diese verfügen über spezialisierte Softwaretools, die der Planung, Analyse, Optimierung und Verwaltung elektrischer Netze dienen. Sie werden üblicherweise bei grösseren Netzbetreibern, Ingenieurbüros sowie Forschungsstellen eingesetzt. Diese koordinieren ihre Arbeiten, um Fehler durch falsche Parameter auszuschliessen und um die Berechnungen vergleichbar zu machen. Die Studie, welche das BFE im Zusammenhang mit der Energiestrategie und dem Netzausbau veröffentlicht hat, beruht auf den genannten Parametern ("Einfluss verschiedener Stromangebotsvarianten auf das Übertragungsnetz der Schweiz" von Consentec im Auftrag des BFE).</p><p>4. Eine Ursache für Engpässe kann in der Verschiebung von Bedarf und Produktion, Ausfall von Netzelementen sowie nichtrealisierten Projekten liegen. Die Häufigkeit von Engpässen ist Swissgrid bekannt und wird regelmässig der Elcom rapportiert. Die Elcom überprüft den Zustand und Unterhalt des Übertragungsnetzes sowie die regionale Ausgewogenheit der Investitionen der nationalen Netzgesellschaft (Art. 22 Abs. 3 StromVG). Aufgrund der heute bekannten Projekte der Schweizer Stromwirtschaft (vor allem Pumpspeicherkraftwerke), der Kraftwerksstruktur und Bedarfsentwicklung im nahen Ausland sowie deren mittelfristiger Entwicklung wurden die prioritären Projekte zur Behebung interner Engpässe in der Schweiz identifiziert. Sie sind auf einer Karte auf der Website von Swissgrid veröffentlicht. Ursachen von Engpässen werden in der Antwort zu Frage 1 behandelt.</p><p>5. Mit den von der EU angestrebten 20-20-20-Zielen (20 Prozent Reduktion der CO2-Emissionen, 20 Prozent erneuerbare Energien und eine Energieeffizienzsteigerung in Richtung 20 Prozent bis 2020) ändert sich der Kraftwerkspark in der ganzen EU. Eine Massnahme, um die Versorgungssicherheit zu garantieren und teilweise zu erhöhen, ist der EU-Binnenmarkt für Elektrizität und Gas. Die Schweiz ist aufgrund der geografischen Lage und der Struktur des Kraftwerksparks seit Jahrzehnten im europäischen Elektrizitätsmarkt aktiv tätig. Es macht aus drei Gründen keinen Sinn, den internationalen Stromhandel zu beschränken:</p><p>- Der internationale Stromhandel generiert der schweizerischen Stromwirtschaft einen jährlichen Einnahmeüberschuss im vierstelligen Millionenbereich.</p><p>- Die Preisunterschiede zwischen den europäischen Ländern und dem internationalen Stromhandel stehen in einer Wechselwirkung. Eine Beschränkung könnte sich preistreibend auf die Schweizer Strompreise auswirken.</p><p>- Der internationale Stromhandel, besonders im Zusammenhang mit der geplanten Kopplung der Märkte, leistet einen wesentlichen Anteil an die Versorgungssicherheit in der Schweiz.</p><p>Die Förderung des intelligenten Netzmanagements (mit Laststeuerung, dezentrale Erzeugung, Smart Metering) ist auf der Agenda der EU und soll unter anderem durch die Erstellung entsprechender Networkcodes EU-weit verbindlich werden. Netzverstärkungen und Optimierung sind Teil der Netzausbauplanung und werden wo immer möglich vor einem Netzausbau ausgeführt. Dieses Prinzip (Nova: Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau) wird auch im Detailkonzept der Strategie Stromnetze verankert sein. Gleichzeitig stehen Erneuerungsmassnahmen an, die aufgrund des Alters der Netze (Substanzerhaltung) nötig sind. Der Bundesrat geht deswegen davon aus, dass die Aufrechterhaltung einer hohen Versorgungssicherheit mittel- bis langfristig ohne Massnahmen bei den Netzen nicht zu erreichen ist.</p><p>6. Die veröffentlichte Studie "Einfluss verschiedener Stromangebotsvarianten auf das Übertragungsnetz der Schweiz" von Consentec im Auftrag des BFE beantwortet die Frage weitestgehend. Der Bericht ist unter folgendem Link zu finden: <a href="http://www.bfe.admin.ch">www.bfe.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Energiepolitik &gt; Energiestrategie 2050 &gt; Energiestrategie 2050.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>In der Debatte über die Stromnetze der Schweiz wird auch vonseiten des BFE immer wieder hervorgehoben, dass ein Ausbau der Übertragungsnetze unumgänglich sei. Es gebe schon heute Engpässe.</p><p>Der Bundesrat ist gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Was ist die Definition eines Engpasses? Ist der internationale Stromhandel, der nicht der inländischen Versorgungssicherheit dient, ein wichtiger Grund für die Engpässe?</p><p>2. Kann der Bundesrat die maximale und die durchschnittliche Auslastung pro Leitungsabschnitt des Übertragungsnetzes über eine Zeitreihe für die letzten fünf Jahre öffentlich machen?</p><p>3. Falls ihm diese Informationen nicht zur Verfügung stehen, wer erhebt die dafür notwendigen Daten (Impedanzen und Kapazitäten sämtlicher Übertragungsleitungen sowie Lastflussdaten im Stunden- bzw. Viertelstundenraster), und wer verfügt darüber? Warum sind diese Informationen nicht öffentlich zugänglich? Wie ist eine demokratische Kontrolle des Netzausbaubedarfs möglich, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht zugänglich sind?</p><p>4. Wo befinden sich nach der unter Frage 1 genannten Definition die Engpässe im Schweizer Netz? Während wie vieler Stunden im Jahr sind an diesen Stellen solche Engpasssituationen aufgetreten? Wo sind künftig Engpässe zu erwarten? Was ist die Ursache für die bereits bestehenden sowie die zu erwartenden Engpässe?</p><p>5. Gibt es Möglichkeiten, das Ziel der Versorgungssicherheit ohne Netzausbau zu erreichen, z. B. intelligentes Netzmanagement, Beschränkung des internationalen Stromhandels, Netzverstärkungen und -optimierungen usw.?</p><p>6. Welche Engpässe lassen sich ausschliesslich durch einen Netzausbau beseitigen, wenn wir die Produktions- und Verbrauchsdaten des Szenarios "Neue Energiepolitik" der Energiestrategie 2050 annehmen?</p>
  • Transparenz bei Stromnetzkapazitäten
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>1. In leitungsgebundenen Systemen wird von einem Engpass gesprochen, wenn die vorhandene Netzkapazität auf einem Leitungsabschnitt zwischen Entnahme- bzw. Einspeisestellen beschränkt ist. Dies kann durch eine physikalische Übernutzung eines Betriebsmittels, z. B. durch zu hohe Ströme, oder durch eine Verletzung von Systemparametern (z. B. Spannung, Frequenz) im Netz verursacht werden. Ohne Einschränkung würde dies zu Ausfällen von solchen Leitungsabschnitten führen und die Versorgungssicherheit akut gefährden.</p><p>Im grenzüberschreitenden Handel wird die erwartete Kapazität durch die Übertragungsnetzbetreiber beidseits der Grenze gemeinsam definiert. Dabei wird einerseits die Netzsituation (n-1-Sicherheit) und andererseits die geplante nationale Entnahme bzw. Einspeisung berücksichtigt. Das Netz, der Verbrauch und die Produktion in der Schweiz werden dabei als System betrachtet, dessen Grenze der Landesgrenze entspricht. Die für den internationalen Handel verfügbaren Kapazitäten an den Grenzen werden als zusätzliche Verbraucher (Export) bzw. Produktionen (Import) dargestellt, die aus Systemsicht erlaubt werden, sodass sie keine Netzsicherheitsprobleme hervorrufen. Der internationale Handel kann ein Grund für Engpässe sein, gilt aber nebst inländischer Produktion und inländischem Verbrauch als gleichberechtigter Verursacher. Der internationale Stromhandel hat eine lange Tradition in der Schweiz, und das Schweizer Übertragungsnetz wurde unter anderem unter dessen Berücksichtigung gebaut (siehe auch Antwort zu Frage 5).</p><p>2./3. Gemäss Stromversorgungsgesetz (StromVG) orientieren die Netzbetreiber die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) über den Betrieb und die Auslastung der Netze sowie über ausserordentliche Ereignisse. Die Eigentumsübertragung des Höchstspannungsnetzes an Swissgrid hat gerade erst am 3. Januar 2013 stattgefunden. Bis zu diesem Datum wurden die Daten über die durchschnittliche Auslastung der einzelnen Leitungsabschnitte bei den einzelnen Netzbetreibern gesammelt und sind nicht zentral abrufbar. Eine Übersicht der aktuellen Lastflüsse an den Grenzen sowie weiterer Daten (inklusive Zeitreihen im Viertelstundenraster der letzten vier Jahre) aus dem Übertragungsnetz sind heute schon auf der Website von Swissgrid abrufbar (<a href="http://swissgrid.ch">http://www.swissgrid.ch</a> &gt; Versorgungssicherheit &gt; Energiedaten &gt; Import, Export und Transit).</p><p>Die netzspezifischen Parameter der Leitungen und Transformatoren werden durch die Netzbetreiber oder -eigentümer ermittelt und an die verantwortlichen Planungsingenieure weitergegeben. Diese verfügen über spezialisierte Softwaretools, die der Planung, Analyse, Optimierung und Verwaltung elektrischer Netze dienen. Sie werden üblicherweise bei grösseren Netzbetreibern, Ingenieurbüros sowie Forschungsstellen eingesetzt. Diese koordinieren ihre Arbeiten, um Fehler durch falsche Parameter auszuschliessen und um die Berechnungen vergleichbar zu machen. Die Studie, welche das BFE im Zusammenhang mit der Energiestrategie und dem Netzausbau veröffentlicht hat, beruht auf den genannten Parametern ("Einfluss verschiedener Stromangebotsvarianten auf das Übertragungsnetz der Schweiz" von Consentec im Auftrag des BFE).</p><p>4. Eine Ursache für Engpässe kann in der Verschiebung von Bedarf und Produktion, Ausfall von Netzelementen sowie nichtrealisierten Projekten liegen. Die Häufigkeit von Engpässen ist Swissgrid bekannt und wird regelmässig der Elcom rapportiert. Die Elcom überprüft den Zustand und Unterhalt des Übertragungsnetzes sowie die regionale Ausgewogenheit der Investitionen der nationalen Netzgesellschaft (Art. 22 Abs. 3 StromVG). Aufgrund der heute bekannten Projekte der Schweizer Stromwirtschaft (vor allem Pumpspeicherkraftwerke), der Kraftwerksstruktur und Bedarfsentwicklung im nahen Ausland sowie deren mittelfristiger Entwicklung wurden die prioritären Projekte zur Behebung interner Engpässe in der Schweiz identifiziert. Sie sind auf einer Karte auf der Website von Swissgrid veröffentlicht. Ursachen von Engpässen werden in der Antwort zu Frage 1 behandelt.</p><p>5. Mit den von der EU angestrebten 20-20-20-Zielen (20 Prozent Reduktion der CO2-Emissionen, 20 Prozent erneuerbare Energien und eine Energieeffizienzsteigerung in Richtung 20 Prozent bis 2020) ändert sich der Kraftwerkspark in der ganzen EU. Eine Massnahme, um die Versorgungssicherheit zu garantieren und teilweise zu erhöhen, ist der EU-Binnenmarkt für Elektrizität und Gas. Die Schweiz ist aufgrund der geografischen Lage und der Struktur des Kraftwerksparks seit Jahrzehnten im europäischen Elektrizitätsmarkt aktiv tätig. Es macht aus drei Gründen keinen Sinn, den internationalen Stromhandel zu beschränken:</p><p>- Der internationale Stromhandel generiert der schweizerischen Stromwirtschaft einen jährlichen Einnahmeüberschuss im vierstelligen Millionenbereich.</p><p>- Die Preisunterschiede zwischen den europäischen Ländern und dem internationalen Stromhandel stehen in einer Wechselwirkung. Eine Beschränkung könnte sich preistreibend auf die Schweizer Strompreise auswirken.</p><p>- Der internationale Stromhandel, besonders im Zusammenhang mit der geplanten Kopplung der Märkte, leistet einen wesentlichen Anteil an die Versorgungssicherheit in der Schweiz.</p><p>Die Förderung des intelligenten Netzmanagements (mit Laststeuerung, dezentrale Erzeugung, Smart Metering) ist auf der Agenda der EU und soll unter anderem durch die Erstellung entsprechender Networkcodes EU-weit verbindlich werden. Netzverstärkungen und Optimierung sind Teil der Netzausbauplanung und werden wo immer möglich vor einem Netzausbau ausgeführt. Dieses Prinzip (Nova: Netz-Optimierung vor Verstärkung vor Ausbau) wird auch im Detailkonzept der Strategie Stromnetze verankert sein. Gleichzeitig stehen Erneuerungsmassnahmen an, die aufgrund des Alters der Netze (Substanzerhaltung) nötig sind. Der Bundesrat geht deswegen davon aus, dass die Aufrechterhaltung einer hohen Versorgungssicherheit mittel- bis langfristig ohne Massnahmen bei den Netzen nicht zu erreichen ist.</p><p>6. Die veröffentlichte Studie "Einfluss verschiedener Stromangebotsvarianten auf das Übertragungsnetz der Schweiz" von Consentec im Auftrag des BFE beantwortet die Frage weitestgehend. Der Bericht ist unter folgendem Link zu finden: <a href="http://www.bfe.admin.ch">www.bfe.admin.ch</a> &gt; Themen &gt; Energiepolitik &gt; Energiestrategie 2050 &gt; Energiestrategie 2050.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>In der Debatte über die Stromnetze der Schweiz wird auch vonseiten des BFE immer wieder hervorgehoben, dass ein Ausbau der Übertragungsnetze unumgänglich sei. Es gebe schon heute Engpässe.</p><p>Der Bundesrat ist gebeten, folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Was ist die Definition eines Engpasses? Ist der internationale Stromhandel, der nicht der inländischen Versorgungssicherheit dient, ein wichtiger Grund für die Engpässe?</p><p>2. Kann der Bundesrat die maximale und die durchschnittliche Auslastung pro Leitungsabschnitt des Übertragungsnetzes über eine Zeitreihe für die letzten fünf Jahre öffentlich machen?</p><p>3. Falls ihm diese Informationen nicht zur Verfügung stehen, wer erhebt die dafür notwendigen Daten (Impedanzen und Kapazitäten sämtlicher Übertragungsleitungen sowie Lastflussdaten im Stunden- bzw. Viertelstundenraster), und wer verfügt darüber? Warum sind diese Informationen nicht öffentlich zugänglich? Wie ist eine demokratische Kontrolle des Netzausbaubedarfs möglich, wenn die zugrunde liegenden Daten nicht zugänglich sind?</p><p>4. Wo befinden sich nach der unter Frage 1 genannten Definition die Engpässe im Schweizer Netz? Während wie vieler Stunden im Jahr sind an diesen Stellen solche Engpasssituationen aufgetreten? Wo sind künftig Engpässe zu erwarten? Was ist die Ursache für die bereits bestehenden sowie die zu erwartenden Engpässe?</p><p>5. Gibt es Möglichkeiten, das Ziel der Versorgungssicherheit ohne Netzausbau zu erreichen, z. B. intelligentes Netzmanagement, Beschränkung des internationalen Stromhandels, Netzverstärkungen und -optimierungen usw.?</p><p>6. Welche Engpässe lassen sich ausschliesslich durch einen Netzausbau beseitigen, wenn wir die Produktions- und Verbrauchsdaten des Szenarios "Neue Energiepolitik" der Energiestrategie 2050 annehmen?</p>
    • Transparenz bei Stromnetzkapazitäten

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