Unverzüglicher Abbruch der Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich

ShortId
13.310
Id
20130310
Updated
20.05.2026 02:06
Language
de
Title
Unverzüglicher Abbruch der Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich
AdditionalIndexing
55;10;Vertrag mit der EU;Handel mit Agrarerzeugnissen;internationale Verhandlungen;Nahrungsmittel;Freihandelsabkommen
1
  • L05K0701020304, Handel mit Agrarerzeugnissen
  • L03K140203, Nahrungsmittel
  • L05K0701020204, Freihandelsabkommen
  • L05K1002020102, internationale Verhandlungen
  • L04K09020101, Vertrag mit der EU
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung reicht der Kanton Freiburg folgende Standesinitiative ein:</p><p>Die Bundesbehörden werden eingeladen, die Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel- und Produktsicherheit und öffentliche Gesundheit unverzüglich abzubrechen. Zu diesem Zweck wird der Bundesrat eingeladen:</p><p>1. Massnahmen zu ergreifen, um die Schweizer Produktion von Qualitätslebensmitteln für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten vor dem günstigen Import von Lebensmitteln minderer Qualität zu schützen;</p><p>2. die Vorbereitung von Begleitmassnahmen für die Landwirtschaft fortzuführen, die im Falle eines Abschlusses der Doha-Runde der WTO umzusetzen wären;</p><p>3. Risiken gegenüber aufmerksam zu bleiben, die der Freihandel von Lebensmitteln für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft darstellt, namentlich im Rahmen von bilateralen Abkommen, die mit Ländern wie China ausgehandelt werden.</p>
  • Unverzüglicher Abbruch der Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung reicht der Kanton Freiburg folgende Standesinitiative ein:</p><p>Die Bundesbehörden werden eingeladen, die Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen in den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittel- und Produktsicherheit und öffentliche Gesundheit unverzüglich abzubrechen. Zu diesem Zweck wird der Bundesrat eingeladen:</p><p>1. Massnahmen zu ergreifen, um die Schweizer Produktion von Qualitätslebensmitteln für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten vor dem günstigen Import von Lebensmitteln minderer Qualität zu schützen;</p><p>2. die Vorbereitung von Begleitmassnahmen für die Landwirtschaft fortzuführen, die im Falle eines Abschlusses der Doha-Runde der WTO umzusetzen wären;</p><p>3. Risiken gegenüber aufmerksam zu bleiben, die der Freihandel von Lebensmitteln für die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft darstellt, namentlich im Rahmen von bilateralen Abkommen, die mit Ländern wie China ausgehandelt werden.</p>
    • Unverzüglicher Abbruch der Verhandlungen mit der Europäischen Union über ein Freihandelsabkommen im Agrar- und Lebensmittelbereich

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