Lohngleichheitsindex

ShortId
13.3177
Id
20133177
Updated
14.11.2025 07:46
Language
de
Title
Lohngleichheitsindex
AdditionalIndexing
15;Gleichstellung von Mann und Frau;Lohngleichheit;Transparenz;Lohnskala;Statistik
1
  • L05K0702010305, Lohngleichheit
  • L04K05020305, Gleichstellung von Mann und Frau
  • L06K070201030401, Lohnskala
  • L03K020218, Statistik
  • L05K1201020203, Transparenz
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hält sich hartnäckig. Alle bisherigen, freiwilligen Massnahmen haben nicht gegriffen. Dies ist umso ärgerlicher, als die fehlende Lohngleichheit nicht nur gegen die Verfassung verstösst, sondern auch volkswirtschaftlich und sozialpolitisch unklug ist.</p><p>Das Marktversagen in diesem Kontext wurde zwar schon oft untersucht, konnte aber noch nie schlüssig erklärt werden. Offenbar sind Haltungsfragen, persönliche Wertemuster und eigene Lebensvorstellungen dominanter als rationale wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Überlegungen. Um die Lohngleichheit zu erreichen, braucht es deshalb dynamische Anreize. Um diese ausgestalten zu können, muss aber der Stand der Lohngleichheit zweifelsfrei dargestellt werden können. Mit einem Lohngleichheitsindex könnte dies gelingen.</p>
  • <p>Mit der schweizerischen Lohnstrukturerhebung misst das Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern und liefert regelmässig detaillierte Studien zu Lohnungleichheiten und -diskriminierung zwischen den Geschlechtern. Diese Informationen geben Auskunft sowohl über das absolute Niveau als auch über die zeitliche Entwicklung der Lohnunterschiede. Des Weiteren produziert das BFS jedes Jahr einen Indikator zur Lohnentwicklung nach Geschlecht. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das derzeitige Angebot an statistischen Indikatoren die Art und den Rhythmus der Veränderungen in Bezug auf die Lohnrealität von Frauen und Männern angemessen wiedergibt. Damit erfüllen die statistischen Informationen zur Lohnungleichheit, die vom BFS laufend aktualisiert werden und den internationalen Normen entsprechen, die Anliegen des Postulates.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie ein Lohngleichheitsindex gestaltet werden könnte, welcher die Entwicklung der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern abbildet.</p>
  • Lohngleichheitsindex
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern hält sich hartnäckig. Alle bisherigen, freiwilligen Massnahmen haben nicht gegriffen. Dies ist umso ärgerlicher, als die fehlende Lohngleichheit nicht nur gegen die Verfassung verstösst, sondern auch volkswirtschaftlich und sozialpolitisch unklug ist.</p><p>Das Marktversagen in diesem Kontext wurde zwar schon oft untersucht, konnte aber noch nie schlüssig erklärt werden. Offenbar sind Haltungsfragen, persönliche Wertemuster und eigene Lebensvorstellungen dominanter als rationale wirtschaftliche und arbeitsmarktliche Überlegungen. Um die Lohngleichheit zu erreichen, braucht es deshalb dynamische Anreize. Um diese ausgestalten zu können, muss aber der Stand der Lohngleichheit zweifelsfrei dargestellt werden können. Mit einem Lohngleichheitsindex könnte dies gelingen.</p>
    • <p>Mit der schweizerischen Lohnstrukturerhebung misst das Bundesamt für Statistik (BFS) alle zwei Jahre die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern und liefert regelmässig detaillierte Studien zu Lohnungleichheiten und -diskriminierung zwischen den Geschlechtern. Diese Informationen geben Auskunft sowohl über das absolute Niveau als auch über die zeitliche Entwicklung der Lohnunterschiede. Des Weiteren produziert das BFS jedes Jahr einen Indikator zur Lohnentwicklung nach Geschlecht. Der Bundesrat ist der Ansicht, dass das derzeitige Angebot an statistischen Indikatoren die Art und den Rhythmus der Veränderungen in Bezug auf die Lohnrealität von Frauen und Männern angemessen wiedergibt. Damit erfüllen die statistischen Informationen zur Lohnungleichheit, die vom BFS laufend aktualisiert werden und den internationalen Normen entsprechen, die Anliegen des Postulates.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht darzulegen, wie ein Lohngleichheitsindex gestaltet werden könnte, welcher die Entwicklung der Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern abbildet.</p>
    • Lohngleichheitsindex

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