Gegen die Abschaffung der Patrouille suisse

ShortId
13.3209
Id
20133209
Updated
27.07.2023 20:08
Language
de
Title
Gegen die Abschaffung der Patrouille suisse
AdditionalIndexing
09;Defilee;Militärflugzeug;Veranstaltung;Fliegertruppen;Armeeangehöriger
1
  • L04K04020404, Militärflugzeug
  • L05K0402030802, Fliegertruppen
  • L04K04020303, Armeeangehöriger
  • L04K01010108, Veranstaltung
  • L04K04020309, Defilee
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Hauptauftrag der Luftwaffe wird definiert mit Sicherung des Schweizer Luftraumes zugunsten von Bevölkerung und Armee. Zusatzaufgabe der Patrouille suisse ist es, die Leistungsfähigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft unserer Luftwaffe darzustellen und zu demonstrieren. Alle Einsätze erfolgen seit 49 Jahren mit hoher Sicherheit, unfallfrei und mit grosser Motivation. Alle Mitglieder der Patrouille suisse sind Berufsmilitärpiloten, und ihre Aktivitäten erfüllen einen Teil des jährlichen fliegerischen Gesamttrainings. Dabei entstehen keine wesentlichen Zusatzkosten. Am Auftrag der Patrouille suisse wird die Neubeschaffung eines Kampfflugzeuges nichts ändern. Ihre Aktivitäten sind auch für die Zukunft wehr- und sicherheitspolitisch wichtig.</p>
  • <p>Über die Zukunft der Kunstflugstaffel Patrouille suisse ist im VBS noch nichts entschieden worden. Bevor das Geschäft Tiger-Teilersatz und die geplante Beschaffung von 22 Gripen E politisch nicht abgeschlossen sind, kann über den Zeitpunkt der Ausserdienststellung des Typs Tiger F-5 nicht befunden werden. Tatsache ist, dass die Tiger F-5 das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben. Eine partielle Weiterführung nach ihrer Ausserdienststellung nur für die Patrouille suisse würde zu hohe Betriebskosten verursachen. Diese würden in keinem Verhältnis zu den weiteren Aufträgen der Armee stehen. Bei einem Kauf von 22 Gripen E würden die Tiger F-5 und damit die Patrouille suisse vermutlich per 2016 ausser Dienst gestellt. Auch ohne rot-weisse Bemalung ist es denkbar, dass die Luftwaffe ihre Auftritte in Zukunft bei passenden Gelegenheiten wie bisher, aber mit F/A-18 und Gripen E demonstriert. Die wichtigsten Faktoren, die dabei berücksichtigt werden müssen, sind einerseits die Kosten und anderseits die Auswirkungen auf die Flottenverfügbarkeit. Bei den Kosten ist zu sagen, dass eine Flugstunde F/A-18 oder Gripen E mehr als eine Flugstunde F-5 kostet. Bei einem Einsatz der Patrouille suisse mit F/A-18 oder Gripen E würde die Flottenverfügbarkeit sowohl für Ausbildung und Training als auch für den operationellen Einsatz sinken.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Weiterexistenz und Zukunft der Patrouille suisse mit Jet-Flugzeugen, als erkennbare Schweizer Kunstflugstaffel und als Teil der Schweizer Luftwaffe sicherzustellen.</p>
  • Gegen die Abschaffung der Patrouille suisse
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Hauptauftrag der Luftwaffe wird definiert mit Sicherung des Schweizer Luftraumes zugunsten von Bevölkerung und Armee. Zusatzaufgabe der Patrouille suisse ist es, die Leistungsfähigkeit, Präzision und Einsatzbereitschaft unserer Luftwaffe darzustellen und zu demonstrieren. Alle Einsätze erfolgen seit 49 Jahren mit hoher Sicherheit, unfallfrei und mit grosser Motivation. Alle Mitglieder der Patrouille suisse sind Berufsmilitärpiloten, und ihre Aktivitäten erfüllen einen Teil des jährlichen fliegerischen Gesamttrainings. Dabei entstehen keine wesentlichen Zusatzkosten. Am Auftrag der Patrouille suisse wird die Neubeschaffung eines Kampfflugzeuges nichts ändern. Ihre Aktivitäten sind auch für die Zukunft wehr- und sicherheitspolitisch wichtig.</p>
    • <p>Über die Zukunft der Kunstflugstaffel Patrouille suisse ist im VBS noch nichts entschieden worden. Bevor das Geschäft Tiger-Teilersatz und die geplante Beschaffung von 22 Gripen E politisch nicht abgeschlossen sind, kann über den Zeitpunkt der Ausserdienststellung des Typs Tiger F-5 nicht befunden werden. Tatsache ist, dass die Tiger F-5 das Ende ihrer Lebenszeit erreicht haben. Eine partielle Weiterführung nach ihrer Ausserdienststellung nur für die Patrouille suisse würde zu hohe Betriebskosten verursachen. Diese würden in keinem Verhältnis zu den weiteren Aufträgen der Armee stehen. Bei einem Kauf von 22 Gripen E würden die Tiger F-5 und damit die Patrouille suisse vermutlich per 2016 ausser Dienst gestellt. Auch ohne rot-weisse Bemalung ist es denkbar, dass die Luftwaffe ihre Auftritte in Zukunft bei passenden Gelegenheiten wie bisher, aber mit F/A-18 und Gripen E demonstriert. Die wichtigsten Faktoren, die dabei berücksichtigt werden müssen, sind einerseits die Kosten und anderseits die Auswirkungen auf die Flottenverfügbarkeit. Bei den Kosten ist zu sagen, dass eine Flugstunde F/A-18 oder Gripen E mehr als eine Flugstunde F-5 kostet. Bei einem Einsatz der Patrouille suisse mit F/A-18 oder Gripen E würde die Flottenverfügbarkeit sowohl für Ausbildung und Training als auch für den operationellen Einsatz sinken.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Weiterexistenz und Zukunft der Patrouille suisse mit Jet-Flugzeugen, als erkennbare Schweizer Kunstflugstaffel und als Teil der Schweizer Luftwaffe sicherzustellen.</p>
    • Gegen die Abschaffung der Patrouille suisse

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