Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung
- ShortId
-
13.3358
- Id
-
20133358
- Updated
-
24.06.2025 23:58
- Language
-
de
- Title
-
Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung
- AdditionalIndexing
-
15;04;flexible Arbeitszeit;Heimarbeit;elektronische Heimarbeit;Bundesangestellte;Arbeitsweg;häusliche Datenverarbeitung;Arbeitsstätte
- 1
-
- L05K0702050307, Heimarbeit
- L05K0702050203, Arbeitsstätte
- L05K1203010106, häusliche Datenverarbeitung
- L06K080601030103, Bundesangestellte
- L05K0702050304, elektronische Heimarbeit
- L06K070205030205, flexible Arbeitszeit
- L05K0702050205, Arbeitsweg
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>In seiner Antwort auf die Motion "Home-Office. Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen" anerkennt der Bundesrat zwar flexible Arbeitsformen aus ökologischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Überlegungen, die Festsetzung einer rein quantitativen Quote zur Erhöhung des Anteils an Home-Office-Arbeit erachtet er hingegen als nicht zielführend. Stattdessen verweist der Bundesrat auf das Mobilitätskonzept für die gesamte Bundesverwaltung, welches derzeit erarbeitet wird.</p><p>Es ist tatsächlich eine Möglichkeit, statt einer Top-down-Lösung über eine Quote, eine niederschwelligere Strategie zur Förderung von Telearbeit im Allgemeinen und Home-Office im Speziellen zu verfolgen. Damit das jedoch funktioniert, müssen verschiedene Voraussetzungen geschaffen werden. So steht in der Machbarkeitsprüfung für das Mobilitätskonzept der Bundesverwaltung: "Home-Office wird schon häufig umgesetzt, wenn auch sehr unterschiedlich in den einzelnen Bundesstellen. Der Entscheid über das Ausmass liegt bei den Bundesstellen. Hier spielt auch der Wille der Geschäftsleitungen eine wichtige Rolle."</p><p>Um die Motivation der Bundesstellen für die Förderung von Telearbeit und Home-Office zu erhöhen, sollten entsprechende Anreize geschaffen werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass alle Angestellten im Sinne einer Bottom-up-Strategie eine einfache und unbürokratische Möglichkeit für einen Antrag auf Telearbeit/Home-Office erhalten. Zentral ist schliesslich, dass Telearbeit und Home-Office nur dann ausgeschlossen werden, wenn dies mit der Tätigkeit tatsächlich nicht vereinbar ist, und nicht dann, wenn es an der Motivation oder am Willen der Verantwortlichen in der jeweiligen Bundesstelle mangelt.</p>
- <p>Die im Postulat erwähnten drei Punkte werden durch das Eidgenössische Personalamt im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts unter dem Aspekt von ortsunabhängigen Arbeitsplätzen in enger Zusammenarbeit mit der Koordinationsgruppe und der Fachgruppe Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung geprüft. Zudem sind diese Themen auch Teil der Umsetzung der Personalstrategie Bundesverwaltung.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird gebeten, bei der anstehenden Erarbeitung des Mobilitätskonzepts für die Bundesverwaltung folgende Punkte zu prüfen:</p><p>1. die Schaffung einer Möglichkeit, mit der alle Bundesangestellten einen einfachen und unbürokratischen Antrag auf Telearbeit/Home-Office stellen können;</p><p>2. die Schaffung eines Anreizsystems für Bundesstellen und deren Verantwortliche, um in ihrer Abteilung Telearbeit/Home-Office zu fördern;</p><p>3. bei der Definition der Kriterien für einen ortsunabhängigen Arbeitsplatz von Ausschlusskriterien für Telearbeit/Home-Office abzusehen, welche nicht auf der Tätigkeit selber, sondern auf der Arbeits- und Führungskultur der jeweiligen Bundesstelle basieren.</p>
- Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>In seiner Antwort auf die Motion "Home-Office. Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen" anerkennt der Bundesrat zwar flexible Arbeitsformen aus ökologischen, sozialpolitischen und wirtschaftlichen Überlegungen, die Festsetzung einer rein quantitativen Quote zur Erhöhung des Anteils an Home-Office-Arbeit erachtet er hingegen als nicht zielführend. Stattdessen verweist der Bundesrat auf das Mobilitätskonzept für die gesamte Bundesverwaltung, welches derzeit erarbeitet wird.</p><p>Es ist tatsächlich eine Möglichkeit, statt einer Top-down-Lösung über eine Quote, eine niederschwelligere Strategie zur Förderung von Telearbeit im Allgemeinen und Home-Office im Speziellen zu verfolgen. Damit das jedoch funktioniert, müssen verschiedene Voraussetzungen geschaffen werden. So steht in der Machbarkeitsprüfung für das Mobilitätskonzept der Bundesverwaltung: "Home-Office wird schon häufig umgesetzt, wenn auch sehr unterschiedlich in den einzelnen Bundesstellen. Der Entscheid über das Ausmass liegt bei den Bundesstellen. Hier spielt auch der Wille der Geschäftsleitungen eine wichtige Rolle."</p><p>Um die Motivation der Bundesstellen für die Förderung von Telearbeit und Home-Office zu erhöhen, sollten entsprechende Anreize geschaffen werden. Gleichzeitig ist es wichtig, dass alle Angestellten im Sinne einer Bottom-up-Strategie eine einfache und unbürokratische Möglichkeit für einen Antrag auf Telearbeit/Home-Office erhalten. Zentral ist schliesslich, dass Telearbeit und Home-Office nur dann ausgeschlossen werden, wenn dies mit der Tätigkeit tatsächlich nicht vereinbar ist, und nicht dann, wenn es an der Motivation oder am Willen der Verantwortlichen in der jeweiligen Bundesstelle mangelt.</p>
- <p>Die im Postulat erwähnten drei Punkte werden durch das Eidgenössische Personalamt im Rahmen der Erarbeitung des Mobilitätskonzepts unter dem Aspekt von ortsunabhängigen Arbeitsplätzen in enger Zusammenarbeit mit der Koordinationsgruppe und der Fachgruppe Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung geprüft. Zudem sind diese Themen auch Teil der Umsetzung der Personalstrategie Bundesverwaltung.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird gebeten, bei der anstehenden Erarbeitung des Mobilitätskonzepts für die Bundesverwaltung folgende Punkte zu prüfen:</p><p>1. die Schaffung einer Möglichkeit, mit der alle Bundesangestellten einen einfachen und unbürokratischen Antrag auf Telearbeit/Home-Office stellen können;</p><p>2. die Schaffung eines Anreizsystems für Bundesstellen und deren Verantwortliche, um in ihrer Abteilung Telearbeit/Home-Office zu fördern;</p><p>3. bei der Definition der Kriterien für einen ortsunabhängigen Arbeitsplatz von Ausschlusskriterien für Telearbeit/Home-Office abzusehen, welche nicht auf der Tätigkeit selber, sondern auf der Arbeits- und Führungskultur der jeweiligen Bundesstelle basieren.</p>
- Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung
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