Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke

ShortId
13.3415
Id
20133415
Updated
24.06.2025 23:43
Language
de
Title
Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke
AdditionalIndexing
48;Baden-Württemberg;Basel (Kanton);Fahrplan;Schienenfahrzeug;Schienenverkehr;Schaffhausen (Kanton);Schienennetz
1
  • L04K18030207, Schienennetz
  • L04K18010207, Fahrplan
  • L03K180302, Schienenverkehr
  • L04K18030208, Schienenfahrzeug
  • L05K0301010103, Basel (Kanton)
  • L05K0301010113, Schaffhausen (Kanton)
  • L05K0302040101, Baden-Württemberg
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Die Hochrheinstrecke verbindet auf der deutschen Rheinseite die schweizerischen Agglomerationen Basel und Schaffhausen. Die Strecke ist zu weiten Teilen nicht elektrifiziert und das heutige Angebot mit einem Stundentakt wenig attraktiv. Das Angebot ist zudem ungenügend in das Schweizer Knotensystem integriert, und es bestehen keine überregionalen Zugsverbindungen zwischen Basel-Schaffhausen-Singen/Konstanz-St. Gallen. Zudem werden Schweizer Abonnemente nicht anerkannt.</p><p>Diese unbefriedigende Situation führt dazu, dass die Nachfrage auf dieser Strecke gering ist und ein Teil des Verkehrs zwischen Basel und Schaffhausen bzw. der Bodenseeregion über Zürich geführt werden muss. Mit einem attraktiveren Angebot könnte die Verbindung wesentlich aufgewertet werden. Dazu ist ein durchgehender Halbstundentakt anzubieten, die Schweizer Abonnemente müssen anerkannt werden, und die überregionalen Verbindungen sind attraktiver zu gestalten.</p><p>Auf das Jahr 2016 plant das Land Baden-Württemberg den Betrieb dieser Verbindung, welche heute von der Deutschen Bahn erbracht wird, neu zu vergeben. Dies wäre die Gelegenheit, ein neues Angebotskonzept einzuführen. Es ist zu prüfen, mit welchen Massnahmen die Fahrzeit reduziert, mehr Züge angeboten und die Angebotsqualität verbessert werden kann.</p><p>Aus Sicht der Regionen besteht ein grosses Interesse an der Aufwertung dieser Strecke. Aus diesem Grund ist auch zu prüfen, ob sich der Bund zusammen mit den betroffenen Kantonen finanziell an der Aufwertung des Angebotes bzw. der Strecke beteiligen soll. Dazu sind Vorschläge zu prüfen und bei Bedarf dem Parlament zum Entscheid zu unterbreiten.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der auf deutschem Territorium liegenden Strecke Basel-Schaffhausen für die schweizerischen Grenzregionen bewusst. Der Bundesrat ist bereit, die gewünschten Abklärungen vorzunehmen und dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Konzept für Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke zu prüfen. Der Bundesrat schlägt in diesem Rahmen in einem Bericht Massnahmen vor, wie die Attraktivität der Schienenverbindung zwischen Basel und Schaffhausen verbessert werden kann. Dabei ist in Absprache mit dem Land Baden-Württemberg darauf hinzuwirken, dass ein Halbstundentakt eingeführt wird, Schweizer Abonnemente anerkannt werden, attraktives Rollmaterial eingesetzt wird und durchgehende Züge zwischen St. Gallen, Schaffhausen und Basel angeboten werden.</p>
  • Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20120016
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Hochrheinstrecke verbindet auf der deutschen Rheinseite die schweizerischen Agglomerationen Basel und Schaffhausen. Die Strecke ist zu weiten Teilen nicht elektrifiziert und das heutige Angebot mit einem Stundentakt wenig attraktiv. Das Angebot ist zudem ungenügend in das Schweizer Knotensystem integriert, und es bestehen keine überregionalen Zugsverbindungen zwischen Basel-Schaffhausen-Singen/Konstanz-St. Gallen. Zudem werden Schweizer Abonnemente nicht anerkannt.</p><p>Diese unbefriedigende Situation führt dazu, dass die Nachfrage auf dieser Strecke gering ist und ein Teil des Verkehrs zwischen Basel und Schaffhausen bzw. der Bodenseeregion über Zürich geführt werden muss. Mit einem attraktiveren Angebot könnte die Verbindung wesentlich aufgewertet werden. Dazu ist ein durchgehender Halbstundentakt anzubieten, die Schweizer Abonnemente müssen anerkannt werden, und die überregionalen Verbindungen sind attraktiver zu gestalten.</p><p>Auf das Jahr 2016 plant das Land Baden-Württemberg den Betrieb dieser Verbindung, welche heute von der Deutschen Bahn erbracht wird, neu zu vergeben. Dies wäre die Gelegenheit, ein neues Angebotskonzept einzuführen. Es ist zu prüfen, mit welchen Massnahmen die Fahrzeit reduziert, mehr Züge angeboten und die Angebotsqualität verbessert werden kann.</p><p>Aus Sicht der Regionen besteht ein grosses Interesse an der Aufwertung dieser Strecke. Aus diesem Grund ist auch zu prüfen, ob sich der Bund zusammen mit den betroffenen Kantonen finanziell an der Aufwertung des Angebotes bzw. der Strecke beteiligen soll. Dazu sind Vorschläge zu prüfen und bei Bedarf dem Parlament zum Entscheid zu unterbreiten.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der auf deutschem Territorium liegenden Strecke Basel-Schaffhausen für die schweizerischen Grenzregionen bewusst. Der Bundesrat ist bereit, die gewünschten Abklärungen vorzunehmen und dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, ein Konzept für Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke zu prüfen. Der Bundesrat schlägt in diesem Rahmen in einem Bericht Massnahmen vor, wie die Attraktivität der Schienenverbindung zwischen Basel und Schaffhausen verbessert werden kann. Dabei ist in Absprache mit dem Land Baden-Württemberg darauf hinzuwirken, dass ein Halbstundentakt eingeführt wird, Schweizer Abonnemente anerkannt werden, attraktives Rollmaterial eingesetzt wird und durchgehende Züge zwischen St. Gallen, Schaffhausen und Basel angeboten werden.</p>
    • Angebotsverbesserungen auf der Hochrheinstrecke

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