Elektrifizierung und Angebotsverbesserungen der Hochrheinstrecke

ShortId
13.3451
Id
20133451
Updated
25.06.2025 00:10
Language
de
Title
Elektrifizierung und Angebotsverbesserungen der Hochrheinstrecke
AdditionalIndexing
48;Baden-Württemberg;Basel (Kanton);Fahrplan;Schienenfahrzeug;Schienenverkehr;Schaffhausen (Kanton);Schienennetz
1
  • L04K18030207, Schienennetz
  • L04K18010207, Fahrplan
  • L03K180302, Schienenverkehr
  • L04K18030208, Schienenfahrzeug
  • L05K0301010103, Basel (Kanton)
  • L05K0301010113, Schaffhausen (Kanton)
  • L05K0302040101, Baden-Württemberg
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Hochrheinstrecke verbindet auf der deutschen Rheinseite die schweizerischen Agglomerationen Basel und Schaffhausen. Die Strecke ist zu weiten Teilen nicht elektrifiziert und das heutige Angebot mit einem Stundentakt wenig attraktiv. Das Angebot ist zudem ungenügend in das Schweizer Knotensystem integriert, und es bestehen keine überregionalen Zugsverbindungen zwischen Basel-Schaffhausen-Singen/Konstanz-St. Gallen. Zudem werden Schweizer Abonnemente nicht anerkannt.</p><p>Diese unbefriedigende Situation führt dazu, dass die Nachfrage auf dieser Strecke gering ist und ein Teil des Verkehrs zwischen Basel und Schaffhausen bzw. der Bodenseeregion über Zürich geführt werden muss. Mit einem attraktiveren Angebot könnte die Verbindung wesentlich aufgewertet werden. Dazu ist ein durchgehender Halbstundentakt anzubieten, die Schweizer Abonnemente müssen anerkannt werden, und die überregionalen Verbindungen sind attraktiver zu gestalten.</p><p>Auf das Jahr 2016 plant das Land Baden-Württemberg, den Betrieb dieser Verbindung, welcher heute von der Deutschen Bahn erbracht wird, neu zu vergeben. Dies wäre die Gelegenheit, ein neues Angebotskonzept einzuführen. Mit der Elektrifizierung können die Betriebskosten gesenkt, mehr Züge dadurch angeboten, kann die Fahrzeit teilweise reduziert und die Angebotsqualität verbessert werden. Zudem erhalten die SBB die Möglichkeit, das Fahrplanangebot auf dieser Strecke zu betreiben und ihre Grenzgürtelstrategie umzusetzen.</p><p>Aus Sicht der Regionen besteht ein grosses Interesse an der Aufwertung dieser Strecke, das mit der Basler Erklärung vom 18. Januar 2013 festgehalten wurde. Aus diesem Grund ist auch eine finanzielle Beteiligung des Bundes an der Aufwertung des Angebots bzw. der Strecke erforderlich. Dazu sind Vorschläge dem Parlament zum Entscheid zu unterbreiten.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der auf deutschem Territorium liegenden Strecke Basel-Schaffhausen für die schweizerischen Grenzregionen bewusst. Der Bundesrat ist bereit, die gewünschten Abklärungen vorzunehmen und dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten einen Bericht zur Elektrifizierung der Hochrheinstrecke mit einem Konzept für Angebotsverbesserungen zu unterbreiten. Dabei ist in Absprache mit dem Land Baden-Württemberg darauf hinzuwirken, dass ein Halbstundentakt eingeführt wird, Schweizer Abonnemente anerkannt werden, attraktives Rollmaterial eingesetzt wird und durchgehende Züge zwischen St. Gallen, Schaffhausen und Basel angeboten werden.</p>
  • Elektrifizierung und Angebotsverbesserungen der Hochrheinstrecke
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20120016
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Hochrheinstrecke verbindet auf der deutschen Rheinseite die schweizerischen Agglomerationen Basel und Schaffhausen. Die Strecke ist zu weiten Teilen nicht elektrifiziert und das heutige Angebot mit einem Stundentakt wenig attraktiv. Das Angebot ist zudem ungenügend in das Schweizer Knotensystem integriert, und es bestehen keine überregionalen Zugsverbindungen zwischen Basel-Schaffhausen-Singen/Konstanz-St. Gallen. Zudem werden Schweizer Abonnemente nicht anerkannt.</p><p>Diese unbefriedigende Situation führt dazu, dass die Nachfrage auf dieser Strecke gering ist und ein Teil des Verkehrs zwischen Basel und Schaffhausen bzw. der Bodenseeregion über Zürich geführt werden muss. Mit einem attraktiveren Angebot könnte die Verbindung wesentlich aufgewertet werden. Dazu ist ein durchgehender Halbstundentakt anzubieten, die Schweizer Abonnemente müssen anerkannt werden, und die überregionalen Verbindungen sind attraktiver zu gestalten.</p><p>Auf das Jahr 2016 plant das Land Baden-Württemberg, den Betrieb dieser Verbindung, welcher heute von der Deutschen Bahn erbracht wird, neu zu vergeben. Dies wäre die Gelegenheit, ein neues Angebotskonzept einzuführen. Mit der Elektrifizierung können die Betriebskosten gesenkt, mehr Züge dadurch angeboten, kann die Fahrzeit teilweise reduziert und die Angebotsqualität verbessert werden. Zudem erhalten die SBB die Möglichkeit, das Fahrplanangebot auf dieser Strecke zu betreiben und ihre Grenzgürtelstrategie umzusetzen.</p><p>Aus Sicht der Regionen besteht ein grosses Interesse an der Aufwertung dieser Strecke, das mit der Basler Erklärung vom 18. Januar 2013 festgehalten wurde. Aus diesem Grund ist auch eine finanzielle Beteiligung des Bundes an der Aufwertung des Angebots bzw. der Strecke erforderlich. Dazu sind Vorschläge dem Parlament zum Entscheid zu unterbreiten.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist sich der Bedeutung der auf deutschem Territorium liegenden Strecke Basel-Schaffhausen für die schweizerischen Grenzregionen bewusst. Der Bundesrat ist bereit, die gewünschten Abklärungen vorzunehmen und dem Parlament einen Bericht zu unterbreiten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, den eidgenössischen Räten einen Bericht zur Elektrifizierung der Hochrheinstrecke mit einem Konzept für Angebotsverbesserungen zu unterbreiten. Dabei ist in Absprache mit dem Land Baden-Württemberg darauf hinzuwirken, dass ein Halbstundentakt eingeführt wird, Schweizer Abonnemente anerkannt werden, attraktives Rollmaterial eingesetzt wird und durchgehende Züge zwischen St. Gallen, Schaffhausen und Basel angeboten werden.</p>
    • Elektrifizierung und Angebotsverbesserungen der Hochrheinstrecke

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