Landwirtschaft und Absatzmärkte. Eine griffige Agrarpolitik ist gefragt

ShortId
13.3599
Id
20133599
Updated
27.07.2023 19:09
Language
de
Title
Landwirtschaft und Absatzmärkte. Eine griffige Agrarpolitik ist gefragt
AdditionalIndexing
55;Ursprungsbezeichnung;Handel mit Agrarerzeugnissen;Absatzförderung;Warenqualität;Gütezeichen;Haushaltsausgabe;Agrarstrukturpolitik
1
  • L04K14010402, Agrarstrukturpolitik
  • L05K0701020304, Handel mit Agrarerzeugnissen
  • L05K0701010304, Gütezeichen
  • L05K0706010305, Warenqualität
  • L05K0701010310, Ursprungsbezeichnung
  • L05K0701010301, Absatzförderung
  • L03K110203, Haushaltsausgabe
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Ein wichtiges Ziel der Agrarpolitik ist es, die Land- und Ernährungswirtschaft in ihren Anstrengungen zur Erhaltung und Schaffung einer möglichst hohen Wertschöpfung auf den Nahrungsmittelmärkten zu unterstützen. Der Bundesrat unterstützt die Bestrebungen im Rahmen der Qualitätsstrategie, zu welcher sich Wirtschaft und Bund bekennen. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs auf allen Nahrungsmittelmärkten kommt der Absatzförderung eine noch grössere Bedeutung zu als in der Vergangenheit. Deshalb wurden die Bundesmittel im Rahmen der AP 2014-2017 um 20 Prozent erhöht. Dies setzt eine analoge Erhöhung des Mitteleinsatzes der Land- und Ernährungswirtschaft voraus. Der Bundesrat geht davon aus, dass für die Agrarpolitik ab 2018 eine Mittelverlagerung von der Marktstützung zur Absatzförderung angezeigt ist. Diese Umlagerung wird dem Parlament im Rahmen der nächsten Botschaft zur Agrarpolitik sowie den jährlichen Voranschlägen unterbreitet werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
  • <p>In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft wird der langfristige Erfolg der Schweizer Landwirtschaft und des Schweizer Weinbaus von deren Fähigkeit abhängen, für ihre Qualitätsprodukte bestehende Absatzmärkte zu erhalten und neue zu erschliessen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird der Bundesrat beauftragt, in der nächsten Phase der Agrarpolitik besonders griffige Massnahmen vorzuschlagen, mit denen die Absatzförderung im In- und Ausland sowie Innovationen unterstützt werden. Dabei müssen Bezeichnungen für Qualitätsprodukte wie GUB, AOC, GGA, Bio, IP Schweiz, Vinatura, "Alp" und "Berg" - analog zu Swissness - als besonders wertvolle "Marken" beworben werden. Die finanziellen Mittel für die Absatzförderung müssen unter Einhaltung des Rahmenkredits substanziell erhöht werden. Zu diesem Zweck muss der Verwaltung für die Verwaltung der Budgetposten mehr Handlungsspielraum gewährt werden.</p>
  • Landwirtschaft und Absatzmärkte. Eine griffige Agrarpolitik ist gefragt
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Ein wichtiges Ziel der Agrarpolitik ist es, die Land- und Ernährungswirtschaft in ihren Anstrengungen zur Erhaltung und Schaffung einer möglichst hohen Wertschöpfung auf den Nahrungsmittelmärkten zu unterstützen. Der Bundesrat unterstützt die Bestrebungen im Rahmen der Qualitätsstrategie, zu welcher sich Wirtschaft und Bund bekennen. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbs auf allen Nahrungsmittelmärkten kommt der Absatzförderung eine noch grössere Bedeutung zu als in der Vergangenheit. Deshalb wurden die Bundesmittel im Rahmen der AP 2014-2017 um 20 Prozent erhöht. Dies setzt eine analoge Erhöhung des Mitteleinsatzes der Land- und Ernährungswirtschaft voraus. Der Bundesrat geht davon aus, dass für die Agrarpolitik ab 2018 eine Mittelverlagerung von der Marktstützung zur Absatzförderung angezeigt ist. Diese Umlagerung wird dem Parlament im Rahmen der nächsten Botschaft zur Agrarpolitik sowie den jährlichen Voranschlägen unterbreitet werden.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme der Motion.
    • <p>In einer zunehmend globalisierten Wirtschaft wird der langfristige Erfolg der Schweizer Landwirtschaft und des Schweizer Weinbaus von deren Fähigkeit abhängen, für ihre Qualitätsprodukte bestehende Absatzmärkte zu erhalten und neue zu erschliessen. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird der Bundesrat beauftragt, in der nächsten Phase der Agrarpolitik besonders griffige Massnahmen vorzuschlagen, mit denen die Absatzförderung im In- und Ausland sowie Innovationen unterstützt werden. Dabei müssen Bezeichnungen für Qualitätsprodukte wie GUB, AOC, GGA, Bio, IP Schweiz, Vinatura, "Alp" und "Berg" - analog zu Swissness - als besonders wertvolle "Marken" beworben werden. Die finanziellen Mittel für die Absatzförderung müssen unter Einhaltung des Rahmenkredits substanziell erhöht werden. Zu diesem Zweck muss der Verwaltung für die Verwaltung der Budgetposten mehr Handlungsspielraum gewährt werden.</p>
    • Landwirtschaft und Absatzmärkte. Eine griffige Agrarpolitik ist gefragt

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