Ein Label zur Förderung der echten Gastronomie

ShortId
13.3618
Id
20133618
Updated
28.07.2023 07:36
Language
de
Title
Ein Label zur Förderung der echten Gastronomie
AdditionalIndexing
15;Deklarationspflicht;verzehrfertiges Lebensmittel;Konsumenteninformation;behandeltes Lebensmittel;Warenqualität;Qualitätssicherung;Gütezeichen;Transparenz;Frischprodukt;zubereitetes Lebensmittel;Gaststättengewerbe
1
  • L04K14020303, zubereitetes Lebensmittel
  • L05K1402030313, verzehrfertiges Lebensmittel
  • L05K0101010307, Gaststättengewerbe
  • L06K070106030101, Konsumenteninformation
  • L05K0701010304, Gütezeichen
  • L04K14020304, Frischprodukt
  • L05K1201020203, Transparenz
  • L07K07010603010101, Deklarationspflicht
  • L04K14020302, behandeltes Lebensmittel
  • L05K0706010305, Warenqualität
  • L06K070305020401, Qualitätssicherung
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Gastronomie ist ein wichtiges Element unseres Alltags. Ihr Niveau ist nicht nur Gradmesser der Lebensqualität eines Landes, sondern auch ein unleugbarer Trumpf für den Tourismus. Der grösste Teil der öffentlichen Gaststätten unseres Landes serviert Gerichte von Qualität, die in Bezug auf Frische und Hygiene gehobenen Ansprüchen genügen. Ausserdem ermöglicht ein zuvorkommender, kundenorientierter Service mit ausgebildetem Personal meistens willkommene Momente der Entspannung.</p><p>Gäste haben in den letzten Monaten jedoch entdeckt, dass, in Frankreich wie in der Schweiz, unter dem Aushängeschild "Restaurant" immer häufiger auf vorgefertigte Gerichte und Tiefkühlkost zurückgegriffen wird, was auf der Menükarte nicht ausgewiesen wird. Diese Praktiken - sicherlich einer Minderheit - schaden dem Bild, das man normalerweise von einem Restaurant hat, das seinen Namen verdient.</p><p>Es geht nun darum, Gaststätten einen Vorteil zu verschaffen, die vor Ort zubereitetes Essen aus frischen oder hausgemachten Zutaten anbieten. Dabei soll die Verwendung von vorgefertigten Gerichten und vakuumverpackt oder tiefgekühlt gekauften Gerichten ausgeschlossen werden. </p><p>Dem Bund fiele die Rolle zu, die Branche dafür zu sensibilisieren, dass Qualität und Kundeninformation immer nötiger und wichtiger werden.</p><p>Eine französische Abgeordnete aus dem Departement Gironde, Pascale Got, hat kürzlich eine ähnliche Initiative ergriffen. Sie macht darauf aufmerksam, dass die Gastronomiebranche sich auf ihre Identität besinnen und diese verteidigen sollte. Das ist nicht nur das Problem Frankreichs.</p><p>Der Schweizer Tourismus kann nur gewinnen, wenn er diese Initiative übernimmt.</p>
  • <p>Der Bundesrat hatte bereits Gelegenheit, sich mit der Frage der Schaffung eines Labels für Restaurants, die ihrer Kundschaft hausgemachte Speisen und nicht Fertiggerichte oder Tiefkühlkost servieren, zu befassen (siehe Antwort auf die Interpellation Thorens Goumaz 12.4083).</p><p>Der Bundesrat ist bisher nicht auf eine Labelregelung auf Bundesebene eingetreten, ist sich aber bewusst, wie wichtig es für die Konsumentinnen und Konsumenten ist, über die Zubereitungsart von Gerichten informiert zu sein. Deshalb hat der Bundesrat immer einen privaten Ansatz unterstützt und wird das auch in Zukunft tun. Unter diesem Blickwinkel ist er bereit, mit dem Gastronomiegewerbe zusammenzuarbeiten, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu finden. Diese Lösung sollte einerseits eine positive Profilierung auf dem Markt für traditionelle Betriebe und andererseits mehr Transparenz gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen.</p> Antwort des Bundesrates.
  • <p>Ich frage den Bundesrat, ob er bereit ist, die Akteure aus dem Gastronomiegewerbe zusammenzubringen und gemeinsam mit ihnen die Idee einer geschützten Bezeichnung "Restaurant" und die Schaffung eines Qualitätslabels für diese geschützte Bezeichnung auszuarbeiten.</p>
  • Ein Label zur Förderung der echten Gastronomie
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Gastronomie ist ein wichtiges Element unseres Alltags. Ihr Niveau ist nicht nur Gradmesser der Lebensqualität eines Landes, sondern auch ein unleugbarer Trumpf für den Tourismus. Der grösste Teil der öffentlichen Gaststätten unseres Landes serviert Gerichte von Qualität, die in Bezug auf Frische und Hygiene gehobenen Ansprüchen genügen. Ausserdem ermöglicht ein zuvorkommender, kundenorientierter Service mit ausgebildetem Personal meistens willkommene Momente der Entspannung.</p><p>Gäste haben in den letzten Monaten jedoch entdeckt, dass, in Frankreich wie in der Schweiz, unter dem Aushängeschild "Restaurant" immer häufiger auf vorgefertigte Gerichte und Tiefkühlkost zurückgegriffen wird, was auf der Menükarte nicht ausgewiesen wird. Diese Praktiken - sicherlich einer Minderheit - schaden dem Bild, das man normalerweise von einem Restaurant hat, das seinen Namen verdient.</p><p>Es geht nun darum, Gaststätten einen Vorteil zu verschaffen, die vor Ort zubereitetes Essen aus frischen oder hausgemachten Zutaten anbieten. Dabei soll die Verwendung von vorgefertigten Gerichten und vakuumverpackt oder tiefgekühlt gekauften Gerichten ausgeschlossen werden. </p><p>Dem Bund fiele die Rolle zu, die Branche dafür zu sensibilisieren, dass Qualität und Kundeninformation immer nötiger und wichtiger werden.</p><p>Eine französische Abgeordnete aus dem Departement Gironde, Pascale Got, hat kürzlich eine ähnliche Initiative ergriffen. Sie macht darauf aufmerksam, dass die Gastronomiebranche sich auf ihre Identität besinnen und diese verteidigen sollte. Das ist nicht nur das Problem Frankreichs.</p><p>Der Schweizer Tourismus kann nur gewinnen, wenn er diese Initiative übernimmt.</p>
    • <p>Der Bundesrat hatte bereits Gelegenheit, sich mit der Frage der Schaffung eines Labels für Restaurants, die ihrer Kundschaft hausgemachte Speisen und nicht Fertiggerichte oder Tiefkühlkost servieren, zu befassen (siehe Antwort auf die Interpellation Thorens Goumaz 12.4083).</p><p>Der Bundesrat ist bisher nicht auf eine Labelregelung auf Bundesebene eingetreten, ist sich aber bewusst, wie wichtig es für die Konsumentinnen und Konsumenten ist, über die Zubereitungsart von Gerichten informiert zu sein. Deshalb hat der Bundesrat immer einen privaten Ansatz unterstützt und wird das auch in Zukunft tun. Unter diesem Blickwinkel ist er bereit, mit dem Gastronomiegewerbe zusammenzuarbeiten, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu finden. Diese Lösung sollte einerseits eine positive Profilierung auf dem Markt für traditionelle Betriebe und andererseits mehr Transparenz gegenüber den Konsumentinnen und Konsumenten ermöglichen.</p> Antwort des Bundesrates.
    • <p>Ich frage den Bundesrat, ob er bereit ist, die Akteure aus dem Gastronomiegewerbe zusammenzubringen und gemeinsam mit ihnen die Idee einer geschützten Bezeichnung "Restaurant" und die Schaffung eines Qualitätslabels für diese geschützte Bezeichnung auszuarbeiten.</p>
    • Ein Label zur Förderung der echten Gastronomie

Back to List