Aufnahme von Statistiken zu flexiblen Arbeitsformen in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung
- ShortId
-
13.3712
- Id
-
20133712
- Updated
-
24.06.2025 23:42
- Language
-
de
- Title
-
Aufnahme von Statistiken zu flexiblen Arbeitsformen in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung
- AdditionalIndexing
-
15;04;flexible Arbeitszeit;Heimarbeit;Bericht;elektronische Heimarbeit;Arbeitsorganisation;Pendlerverkehr;Arbeitsweg;Arbeitszeitmodell;Arbeitsstätte;Bundespersonal
- 1
-
- L06K070205030205, flexible Arbeitszeit
- L06K070205030201, Arbeitszeitmodell
- L05K0702050304, elektronische Heimarbeit
- L04K07020503, Arbeitsorganisation
- L05K0806010301, Bundespersonal
- L03K020206, Bericht
- L04K18010216, Pendlerverkehr
- L05K0702050203, Arbeitsstätte
- L05K0702050307, Heimarbeit
- L05K0702050205, Arbeitsweg
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Im Jahr 1990 arbeiteten nur 51 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz ausserhalb ihrer Gemeinde. 2010 waren es bereits 68 Prozent. Zudem nimmt das Pendeln immer mehr Zeit ein. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik haben Personen, die nicht zu Hause arbeiten, im Jahr 2010 durchschnittlich eine Stunde täglich für den Hin- und Rückweg zur Arbeit gebraucht - das sind 14 Minuten mehr als im Jahr 2000.</p><p>Aus Sicht jener, die bereits Erfahrungen damit gesammelt haben, bietet die Home-Office-Arbeit nur Vorteile für Umwelt und Wirtschaft: weniger Nutzung von Fortbewegungsmitteln, Reduzierung des Raumbedarfs, Verbesserung der Zufriedenheit und der Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p><p>Der Bundesrat betont in seiner Stellungnahme zur von Nationalrat Jürg Grossen im Dezember 2012 eingereichten Motion 12.4120, "Home-Office. Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen", dass das Home-Office "einem allgemeinen Interesse sowie einem Bedürfnis" entspreche, allerdings erachtet er "die Festsetzung einer rein quantitativen Quote zur Erhöhung des Anteils an Home-Office-Arbeit als nicht zielführend". In der Stellungnahme zum - ebenfalls von Nationalrat Jürg Grossen - im April 2013 eingereichten Postulat 13.3358, "Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung", räumt der Bundesrat ein, dass es angezeigt ist, die Schaffung eines Anreizsystems für Home-Office- und Telearbeit zu prüfen.</p><p>Bis heute hat der Bundesrat noch keine Informationen über die Ergebnisse seiner Politik zur Förderung flexibler Arbeitsformen geliefert. Die letzte Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung (aus dem Jahr 2012) liefert zwar Statistiken zur Teilzeitarbeit, es findet sich jedoch kein Hinweis auf andere flexible Arbeitsformen und insbesondere nicht auf Home-Office- und Telearbeit.</p><p>Aus den dargelegten Gründen wird der Bundesrat beauftragt, in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung ab dem Berichtsjahr 2013 Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) aufzunehmen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist bereit, die Aufnahme von Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) ab dem Berichtsjahr 2013 in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung zu prüfen und darüber zu berichten. Eine automatisierte Auswertung von Zeitwirtschaftsdaten steht erst nach Einführung des standardisierten Zeitwirtschaftssystems Personal Time in der ganzen Bundesverwaltung frühestens ab dem Berichtsjahr 2014 zur Verfügung.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung ab dem Berichtsjahr 2013 Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) aufzunehmen.</p>
- Aufnahme von Statistiken zu flexiblen Arbeitsformen in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
-
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Im Jahr 1990 arbeiteten nur 51 Prozent der Erwerbstätigen in der Schweiz ausserhalb ihrer Gemeinde. 2010 waren es bereits 68 Prozent. Zudem nimmt das Pendeln immer mehr Zeit ein. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik haben Personen, die nicht zu Hause arbeiten, im Jahr 2010 durchschnittlich eine Stunde täglich für den Hin- und Rückweg zur Arbeit gebraucht - das sind 14 Minuten mehr als im Jahr 2000.</p><p>Aus Sicht jener, die bereits Erfahrungen damit gesammelt haben, bietet die Home-Office-Arbeit nur Vorteile für Umwelt und Wirtschaft: weniger Nutzung von Fortbewegungsmitteln, Reduzierung des Raumbedarfs, Verbesserung der Zufriedenheit und der Produktivität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.</p><p>Der Bundesrat betont in seiner Stellungnahme zur von Nationalrat Jürg Grossen im Dezember 2012 eingereichten Motion 12.4120, "Home-Office. Der Bund muss mit gutem Beispiel vorangehen", dass das Home-Office "einem allgemeinen Interesse sowie einem Bedürfnis" entspreche, allerdings erachtet er "die Festsetzung einer rein quantitativen Quote zur Erhöhung des Anteils an Home-Office-Arbeit als nicht zielführend". In der Stellungnahme zum - ebenfalls von Nationalrat Jürg Grossen - im April 2013 eingereichten Postulat 13.3358, "Schaffung von Anreizen zur Förderung von Home-Office und Telearbeit in der Bundesverwaltung", räumt der Bundesrat ein, dass es angezeigt ist, die Schaffung eines Anreizsystems für Home-Office- und Telearbeit zu prüfen.</p><p>Bis heute hat der Bundesrat noch keine Informationen über die Ergebnisse seiner Politik zur Förderung flexibler Arbeitsformen geliefert. Die letzte Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung (aus dem Jahr 2012) liefert zwar Statistiken zur Teilzeitarbeit, es findet sich jedoch kein Hinweis auf andere flexible Arbeitsformen und insbesondere nicht auf Home-Office- und Telearbeit.</p><p>Aus den dargelegten Gründen wird der Bundesrat beauftragt, in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung ab dem Berichtsjahr 2013 Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) aufzunehmen.</p>
- <p>Der Bundesrat ist bereit, die Aufnahme von Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) ab dem Berichtsjahr 2013 in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung zu prüfen und darüber zu berichten. Eine automatisierte Auswertung von Zeitwirtschaftsdaten steht erst nach Einführung des standardisierten Zeitwirtschaftssystems Personal Time in der ganzen Bundesverwaltung frühestens ab dem Berichtsjahr 2014 zur Verfügung.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung ab dem Berichtsjahr 2013 Statistiken über die Nutzung flexibler Arbeitsformen (insbesondere Telearbeit) aufzunehmen.</p>
- Aufnahme von Statistiken zu flexiblen Arbeitsformen in die jährliche Berichterstattung über das Personalmanagement der Bundesverwaltung
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