Wi-Fi-Strategie der Schweiz
- ShortId
-
13.3736
- Id
-
20133736
- Updated
-
28.07.2023 07:24
- Language
-
de
- Title
-
Wi-Fi-Strategie der Schweiz
- AdditionalIndexing
-
34;Übertragungsnetz;Durchführung eines Projektes;Telematik;Internet
- 1
-
- L05K1202020105, Internet
- L06K120202010203, Übertragungsnetz
- L05K1203010108, Telematik
- L06K070305010102, Durchführung eines Projektes
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Der Internetzugriff wird zu einem Grundbedürfnis für die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Mit der Weiterentwicklung der Technologien, der Berufswelt und der individuellen Gewohnheiten erfolgt der Zugriff aufs Internet oftmals mobil.</p><p>Um auf diesem Gebiet nicht ins Hintertreffen zu geraten, muss der Bund eine Strategie entwickeln, mittels derer die Schweiz rechtzeitig auf die zukünftigen Bedürfnisse reagieren kann.</p><p>Eine solche Strategie muss einerseits die Rahmenbedingungen für die WLAN-Grundversorgung in der Schweiz festlegen (und klarstellen, wo und mit welchen Mitteln dies geschieht) und andererseits geeignete Standorte bestimmen, an denen WLAN gratis zur Verfügung gestellt werden kann (Touristenorte, Stadtzentren, öffentliche Transportmittel usw.). Im letzteren Falle könnten die Kantone, Gemeinden und andere Körperschaften einbezogen werden, damit dieses Angebot gratis erfolgen kann.</p>
- <p>Bereits heute ist in der Schweiz die Versorgung im Bereich der drahtlosen Telekommunikation vielfältig, reichhaltig und qualitativ hochstehend. Die bestehenden Infrastrukturen - Mobilfunknetze oder Wi-Fi-Anlagen - bieten den Endnutzern in unserem Land eine fast vollständige und oft sogar redundante Abdeckung.</p><p>Das drahtlose lokale Netzwerk (WLAN für Wireless Local Area Network, auch Wi-Fi, Wireless Fidelity, genannt) ist ein Telekommunikationsnetz, mit dem normalerweise ein Gebiet von einigen Dutzend Quadratmetern versorgt werden kann. In WLAN können in der entsprechenden Zone befindliche Endgeräte lokal miteinander kommunizieren und rasch Daten aller Art austauschen. Diese Art von Netzen ergänzt die Mobilfunknetze der grossen Betreiberinnen und verbessert das Angebot insbesondere an Orten, an denen die Kapazität und Verfügbarkeit der Mobilfunknetze eingeschränkt sind oder fehlen.</p><p>In der Schweiz sind im Bereich der Wi-Fi-Netze rund zwanzig spezialisierte Dienstanbieterinnen aktiv, indem sie kostenlose oder kostenpflichtige Hotspots bereitstellen. Daneben stellen natürlich auch die Swisscom, die SBB, Postauto Schweiz oder die Migros den Nutzern Internet-Zugangspunkte mit unterschiedlichen Tarifmodellen zur Verfügung. Da der Konsum von elektronischen Daten durch die Endnutzer stark wächst, sind auch die Mobilfunkbetreiberinnen gezwungen, entsprechende Infrastrukturen zur Entlastung ihrer bestehenden Netze einzurichten.</p><p>Der Telekommunikationsmarkt in der Schweiz funktioniert also gut. Es ist deshalb nicht Aufgabe des Bundes, als Dienstanbieter tätig zu werden oder die Einrichtung drahtloser Netzwerke zu fördern und dadurch die auf dem Markt tätigen spezialisierten Unternehmen zu konkurrenzieren.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, in dem er beschreibt, welche Strategie er verfolgen will, um auf dem Gebiet der Schweiz die Grundversorgung mit kabellosem Internetzugang (WLAN) zu gewährleisten.</p><p>Er stellt insbesondere die Möglichkeiten vor, wie der Grossteil des Landes mit kabellosem Internet versorgt werden kann und wie dieser Dienst in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und anderen Körperschaften an gewissen Orten gratis angeboten werden kann.</p>
- Wi-Fi-Strategie der Schweiz
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Der Internetzugriff wird zu einem Grundbedürfnis für die überwiegende Mehrheit der Schweizer Bevölkerung. Mit der Weiterentwicklung der Technologien, der Berufswelt und der individuellen Gewohnheiten erfolgt der Zugriff aufs Internet oftmals mobil.</p><p>Um auf diesem Gebiet nicht ins Hintertreffen zu geraten, muss der Bund eine Strategie entwickeln, mittels derer die Schweiz rechtzeitig auf die zukünftigen Bedürfnisse reagieren kann.</p><p>Eine solche Strategie muss einerseits die Rahmenbedingungen für die WLAN-Grundversorgung in der Schweiz festlegen (und klarstellen, wo und mit welchen Mitteln dies geschieht) und andererseits geeignete Standorte bestimmen, an denen WLAN gratis zur Verfügung gestellt werden kann (Touristenorte, Stadtzentren, öffentliche Transportmittel usw.). Im letzteren Falle könnten die Kantone, Gemeinden und andere Körperschaften einbezogen werden, damit dieses Angebot gratis erfolgen kann.</p>
- <p>Bereits heute ist in der Schweiz die Versorgung im Bereich der drahtlosen Telekommunikation vielfältig, reichhaltig und qualitativ hochstehend. Die bestehenden Infrastrukturen - Mobilfunknetze oder Wi-Fi-Anlagen - bieten den Endnutzern in unserem Land eine fast vollständige und oft sogar redundante Abdeckung.</p><p>Das drahtlose lokale Netzwerk (WLAN für Wireless Local Area Network, auch Wi-Fi, Wireless Fidelity, genannt) ist ein Telekommunikationsnetz, mit dem normalerweise ein Gebiet von einigen Dutzend Quadratmetern versorgt werden kann. In WLAN können in der entsprechenden Zone befindliche Endgeräte lokal miteinander kommunizieren und rasch Daten aller Art austauschen. Diese Art von Netzen ergänzt die Mobilfunknetze der grossen Betreiberinnen und verbessert das Angebot insbesondere an Orten, an denen die Kapazität und Verfügbarkeit der Mobilfunknetze eingeschränkt sind oder fehlen.</p><p>In der Schweiz sind im Bereich der Wi-Fi-Netze rund zwanzig spezialisierte Dienstanbieterinnen aktiv, indem sie kostenlose oder kostenpflichtige Hotspots bereitstellen. Daneben stellen natürlich auch die Swisscom, die SBB, Postauto Schweiz oder die Migros den Nutzern Internet-Zugangspunkte mit unterschiedlichen Tarifmodellen zur Verfügung. Da der Konsum von elektronischen Daten durch die Endnutzer stark wächst, sind auch die Mobilfunkbetreiberinnen gezwungen, entsprechende Infrastrukturen zur Entlastung ihrer bestehenden Netze einzurichten.</p><p>Der Telekommunikationsmarkt in der Schweiz funktioniert also gut. Es ist deshalb nicht Aufgabe des Bundes, als Dienstanbieter tätig zu werden oder die Einrichtung drahtloser Netzwerke zu fördern und dadurch die auf dem Markt tätigen spezialisierten Unternehmen zu konkurrenzieren.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht vorzulegen, in dem er beschreibt, welche Strategie er verfolgen will, um auf dem Gebiet der Schweiz die Grundversorgung mit kabellosem Internetzugang (WLAN) zu gewährleisten.</p><p>Er stellt insbesondere die Möglichkeiten vor, wie der Grossteil des Landes mit kabellosem Internet versorgt werden kann und wie dieser Dienst in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und anderen Körperschaften an gewissen Orten gratis angeboten werden kann.</p>
- Wi-Fi-Strategie der Schweiz
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