IT-Projekte des Bundes. Quo vaditis?
- ShortId
-
13.4141
- Id
-
20134141
- Updated
-
25.06.2025 00:06
- Language
-
de
- Title
-
IT-Projekte des Bundes. Quo vaditis?
- AdditionalIndexing
-
34;04;Software;Kostenrechnung;Durchführung eines Projektes;Evaluation;Qualitätssicherung;Datenverarbeitung in der Verwaltung;Finanzierung;Outsourcing
- 1
-
- L05K1203010105, Datenverarbeitung in der Verwaltung
- L06K070305010102, Durchführung eines Projektes
- L04K08020302, Evaluation
- L03K110902, Finanzierung
- L05K0703020201, Kostenrechnung
- L06K070304030402, Outsourcing
- L04K12030202, Software
- L06K070305020401, Qualitätssicherung
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>IT-Projekte des Bundes wie FIS Heer, Guichet virtuel (Ch.ch), Gever Office (Geschäftsverwaltung), Dazu, Insieme, Mistra, Interception System Schweiz (ISS-System) sind in den letzten Jahren zum Teil kläglich gescheitert. Die Folgen davon sind Hunderte Millionen Franken von verschwendeten Steuergeldern. Im Hinblick auf die anderen, laufenden IT-Projekte muss darum das Projektmanagement des Bundes kritisch hinterfragt und zwingend verbessert werden, damit neue Projekte "state of the art" zu Ende geführt werden.</p><p>Aus den vergangenen IT-Debakeln müssen für die Zukunft die richtigen Lehren gezogen werden. Es steht auch das Vertrauen in unsere Verwaltung und in die Behörden auf dem Spiel. Die Organisation, Führung und Kontrolle der IT-Projekte muss deshalb verbessert, ein Riskmanagement eingeführt und der Wissenstransfer zwischen den Departementen muss Standard werden.</p>
- Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird im Zusammenhang mit den verschiedenen IT-Debakeln der letzten Jahre in der Bundesverwaltung eingeladen, einen Bericht zu verfassen und insbesondere auf die folgenden Punkte einzugehen:</p><p>1. Strategie des Bundesrates mit Massnahmen, um die Organisation, Führung und die Kontrolle der IT-Projekte rasch zu verbessern;</p><p>2. aufzeigen, wie Projekte mit der notwendigen Effizienzsteigerung und unter Wahrung der Qualität in einem vernünftigen finanziellen Rahmen zu Ende gebracht werden können;</p><p>3. Resultate der Prozessevaluation der gescheiterten Projekte im Hinblick auf Verbesserungen;</p><p>4. Gesamtüberblick über die laufenden IT-Projekte bezüglich Stand der Finanzierung und des Realisierungsgrades;</p><p>5. Ausgabenplanung für sämtliche IT-Projekte ab 500 000 Schweizerfranken für die nächsten zehn Jahre; </p><p>6. Verhältnis der Ausgaben im IT-Bereich in den letzten fünf Jahren zwischen Werkverträgen, in Form von Sourcing (Abrechnung nach Aufwand) und Eigenleistung;</p><p>7. Prüfen der Einsetzung eines zentralen Chief Information and Technology Officer (CIO) für die departementsübergreifende Führung und Umsetzung der IT-Projekte des Bundes.</p>
- IT-Projekte des Bundes. Quo vaditis?
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>IT-Projekte des Bundes wie FIS Heer, Guichet virtuel (Ch.ch), Gever Office (Geschäftsverwaltung), Dazu, Insieme, Mistra, Interception System Schweiz (ISS-System) sind in den letzten Jahren zum Teil kläglich gescheitert. Die Folgen davon sind Hunderte Millionen Franken von verschwendeten Steuergeldern. Im Hinblick auf die anderen, laufenden IT-Projekte muss darum das Projektmanagement des Bundes kritisch hinterfragt und zwingend verbessert werden, damit neue Projekte "state of the art" zu Ende geführt werden.</p><p>Aus den vergangenen IT-Debakeln müssen für die Zukunft die richtigen Lehren gezogen werden. Es steht auch das Vertrauen in unsere Verwaltung und in die Behörden auf dem Spiel. Die Organisation, Führung und Kontrolle der IT-Projekte muss deshalb verbessert, ein Riskmanagement eingeführt und der Wissenstransfer zwischen den Departementen muss Standard werden.</p>
- Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird im Zusammenhang mit den verschiedenen IT-Debakeln der letzten Jahre in der Bundesverwaltung eingeladen, einen Bericht zu verfassen und insbesondere auf die folgenden Punkte einzugehen:</p><p>1. Strategie des Bundesrates mit Massnahmen, um die Organisation, Führung und die Kontrolle der IT-Projekte rasch zu verbessern;</p><p>2. aufzeigen, wie Projekte mit der notwendigen Effizienzsteigerung und unter Wahrung der Qualität in einem vernünftigen finanziellen Rahmen zu Ende gebracht werden können;</p><p>3. Resultate der Prozessevaluation der gescheiterten Projekte im Hinblick auf Verbesserungen;</p><p>4. Gesamtüberblick über die laufenden IT-Projekte bezüglich Stand der Finanzierung und des Realisierungsgrades;</p><p>5. Ausgabenplanung für sämtliche IT-Projekte ab 500 000 Schweizerfranken für die nächsten zehn Jahre; </p><p>6. Verhältnis der Ausgaben im IT-Bereich in den letzten fünf Jahren zwischen Werkverträgen, in Form von Sourcing (Abrechnung nach Aufwand) und Eigenleistung;</p><p>7. Prüfen der Einsetzung eines zentralen Chief Information and Technology Officer (CIO) für die departementsübergreifende Führung und Umsetzung der IT-Projekte des Bundes.</p>
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