Die Jugendsession stärken
- ShortId
-
13.4304
- Id
-
20134304
- Updated
-
25.06.2025 00:12
- Language
-
de
- Title
-
Die Jugendsession stärken
- AdditionalIndexing
-
04;junger Mensch;Session;politische Mitbestimmung;Antragsrecht;Petition
- 1
-
- L05K0107010204, junger Mensch
- L05K0803010501, Session
- L04K08020329, politische Mitbestimmung
- L04K08020320, Petition
- L04K05020102, Antragsrecht
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es die Jugendsession, mit der das politische Engagement der Jugendlichen in der Schweiz gefördert werden soll. Sie wird von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) sowie der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) organisiert und auch vom Bund unterstützt. Dies ist natürlich positiv.</p><p>Trotzdem müssen auch die Probleme thematisiert werden, damit diese Einrichtung verbessert werden kann. Ein Umstand lässt sich nämlich nicht verneinen: Praktisch alle von der Jugendsession eingereichten Petitionen haben keine wirkliche politische Wirkung. Dies bestätigt eine Statistik der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N). Ebenfalls zu erwähnen sind das Desinteresse und die Nichtbeachtung, die den Vorschlägen der Jugendlichen dieses Landes sowohl in den Kommissionen als auch in den Räten entgegengebracht werden.</p><p>Bereits 2005 strich das Postulat Galladé 05.3885 dieses Problem heraus und schlug vor, dass Massnahmen ergriffen werden, um den Anliegen der Jugendsession mehr Gewicht zu geben. Der Bundesrat wie auch der Nationalrat erachteten es damals für angebrachter, die internen Reformen der Jugendsession abzuwarten, statt auf parlamentarischer Ebene etwas zu unternehmen.</p><p>Seither hat die Jugendsession ihre Organisation stark verbessert. Es wurden bedeutende Anstrengungen unternommen in Bezug auf die Vorbereitung der Petitionen, die Kommunikation oder auch die Informationen zuhanden der Abgeordneten. Das Problem ist jedoch immer noch nicht gelöst.</p>
- <p>Unter Berücksichtigung der Erwägungen und Einschränkungen, die der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Reynard 13.4311, "Wie können die Petitionen der Jugendsession aufgewertet werden?", dargelegt hat, ist er bereit, einen Bericht zur Entwicklung der Jugendsession auszuarbeiten. Darin soll auch untersucht werden, wie das Parlament die Anträge der Jugendsession in den letzten Jahren behandelt hat.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht Massnahmen zur stärkeren Gewichtung der Anliegen der Jugendsession zu evaluieren.</p>
- Die Jugendsession stärken
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Seit mehr als zwanzig Jahren gibt es die Jugendsession, mit der das politische Engagement der Jugendlichen in der Schweiz gefördert werden soll. Sie wird von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) sowie der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) organisiert und auch vom Bund unterstützt. Dies ist natürlich positiv.</p><p>Trotzdem müssen auch die Probleme thematisiert werden, damit diese Einrichtung verbessert werden kann. Ein Umstand lässt sich nämlich nicht verneinen: Praktisch alle von der Jugendsession eingereichten Petitionen haben keine wirkliche politische Wirkung. Dies bestätigt eine Statistik der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Nationalrates (WBK-N). Ebenfalls zu erwähnen sind das Desinteresse und die Nichtbeachtung, die den Vorschlägen der Jugendlichen dieses Landes sowohl in den Kommissionen als auch in den Räten entgegengebracht werden.</p><p>Bereits 2005 strich das Postulat Galladé 05.3885 dieses Problem heraus und schlug vor, dass Massnahmen ergriffen werden, um den Anliegen der Jugendsession mehr Gewicht zu geben. Der Bundesrat wie auch der Nationalrat erachteten es damals für angebrachter, die internen Reformen der Jugendsession abzuwarten, statt auf parlamentarischer Ebene etwas zu unternehmen.</p><p>Seither hat die Jugendsession ihre Organisation stark verbessert. Es wurden bedeutende Anstrengungen unternommen in Bezug auf die Vorbereitung der Petitionen, die Kommunikation oder auch die Informationen zuhanden der Abgeordneten. Das Problem ist jedoch immer noch nicht gelöst.</p>
- <p>Unter Berücksichtigung der Erwägungen und Einschränkungen, die der Bundesrat in seiner Antwort auf die Interpellation Reynard 13.4311, "Wie können die Petitionen der Jugendsession aufgewertet werden?", dargelegt hat, ist er bereit, einen Bericht zur Entwicklung der Jugendsession auszuarbeiten. Darin soll auch untersucht werden, wie das Parlament die Anträge der Jugendsession in den letzten Jahren behandelt hat.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, in einem Bericht Massnahmen zur stärkeren Gewichtung der Anliegen der Jugendsession zu evaluieren.</p>
- Die Jugendsession stärken
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