Wettbewerbsverzerrung durch Kooperation der Luftwaffe mit der Rega?
- ShortId
-
13.5113
- Id
-
20135113
- Updated
-
27.07.2023 19:06
- Language
-
de
- Title
-
Wettbewerbsverzerrung durch Kooperation der Luftwaffe mit der Rega?
- AdditionalIndexing
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48;09;2841;freie Schlagwörter: Rettungswesen;Bundesamt für Zivilluftfahrt;Notfallmedizin;Privatisierung;Luftwaffe;Patient/in
- 1
-
- L04K08040708, Bundesamt für Zivilluftfahrt
- L04K05070115, Privatisierung
- L05K0804030203, Luftwaffe
- L04K01050514, Notfallmedizin
- L04K01050517, Patient/in
- Texts
-
- <p>Während einer Testphase an neun Wochenenden im Februar und März 2013 betreiben die Rega und die Luftwaffe einen zusätzlichen Rettungshelikopter in Scuol. Der Einsatz des EC-635 der Armee dient der Aufrechterhaltung der Kernkompetenz des Luftrettungsdienstes der Armee. Dadurch können die Besatzungen des Armeehelikopters - Berufs- und Milizpersonal - ihre bestehenden operationellen Kompetenzen im regulären Einsatzbetrieb der Rega einsetzen und erweitern. Die Rega ihrerseits kann ihre Zusammenarbeit mit dem Partner Armee, welche bei Krisenlagen notwendig wird, trainieren.</p><p>Die Luftwaffe arbeitet bereits mit der Rega im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt im Such- und Rettungsdienst zusammen. Bisher wurde der EC-635 der Luftwaffe an drei von sechs möglichen Wochenenden eingesetzt. Dabei wurden rund viereinhalb Flugstunden generiert und elf Patienten transportiert. Der Luftwaffe werden die geflogenen Flugminuten durch die Rega zurückvergütet. Diese Zusammenarbeit ist in der Verordnung über die Organisation und den Einsatz des Such- und Rettungsdienstes der zivilen Luftfahrt geregelt.</p><p>Angesichts der sehr geringen Anzahl an Flugstunden, welche lediglich ungefähr ein Promille der jährlichen Helikopterflugstundenproduktion der Rega ausmachen, und der Tatsache, dass es sich um einen zeitlich befristeten Testbetrieb handelt, sehen weder der Bundesrat noch die Rega eine mögliche Konkurrenzierung von privaten Helikopterunternehmen.</p>
- <p>Die Luftwaffe setzt im Unterengadin in Kooperation mit der Rega einen Armeehelikopter EC-635 für Rettungs- und Patiententransporte ein. Die Führung der Einsätze des Armeehelikopters liegt bei der Rega.</p><p>- Ist das VBS nicht auch der Meinung, dass dieser Einsatz zur unerwünschten Marktbeeinflussung und zu einer Privilegierung der marktbeherrschenden Rega zulasten von anderen, ebenfalls hochqualifizierten und bestens ausgerüsteten Flugrettungsorganisationen führt?</p><p>- Wie erfolgt die Rechnungsstellung?</p>
- Wettbewerbsverzerrung durch Kooperation der Luftwaffe mit der Rega?
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Während einer Testphase an neun Wochenenden im Februar und März 2013 betreiben die Rega und die Luftwaffe einen zusätzlichen Rettungshelikopter in Scuol. Der Einsatz des EC-635 der Armee dient der Aufrechterhaltung der Kernkompetenz des Luftrettungsdienstes der Armee. Dadurch können die Besatzungen des Armeehelikopters - Berufs- und Milizpersonal - ihre bestehenden operationellen Kompetenzen im regulären Einsatzbetrieb der Rega einsetzen und erweitern. Die Rega ihrerseits kann ihre Zusammenarbeit mit dem Partner Armee, welche bei Krisenlagen notwendig wird, trainieren.</p><p>Die Luftwaffe arbeitet bereits mit der Rega im Auftrag des Bundesamtes für Zivilluftfahrt im Such- und Rettungsdienst zusammen. Bisher wurde der EC-635 der Luftwaffe an drei von sechs möglichen Wochenenden eingesetzt. Dabei wurden rund viereinhalb Flugstunden generiert und elf Patienten transportiert. Der Luftwaffe werden die geflogenen Flugminuten durch die Rega zurückvergütet. Diese Zusammenarbeit ist in der Verordnung über die Organisation und den Einsatz des Such- und Rettungsdienstes der zivilen Luftfahrt geregelt.</p><p>Angesichts der sehr geringen Anzahl an Flugstunden, welche lediglich ungefähr ein Promille der jährlichen Helikopterflugstundenproduktion der Rega ausmachen, und der Tatsache, dass es sich um einen zeitlich befristeten Testbetrieb handelt, sehen weder der Bundesrat noch die Rega eine mögliche Konkurrenzierung von privaten Helikopterunternehmen.</p>
- <p>Die Luftwaffe setzt im Unterengadin in Kooperation mit der Rega einen Armeehelikopter EC-635 für Rettungs- und Patiententransporte ein. Die Führung der Einsätze des Armeehelikopters liegt bei der Rega.</p><p>- Ist das VBS nicht auch der Meinung, dass dieser Einsatz zur unerwünschten Marktbeeinflussung und zu einer Privilegierung der marktbeherrschenden Rega zulasten von anderen, ebenfalls hochqualifizierten und bestens ausgerüsteten Flugrettungsorganisationen führt?</p><p>- Wie erfolgt die Rechnungsstellung?</p>
- Wettbewerbsverzerrung durch Kooperation der Luftwaffe mit der Rega?
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