Wie ist es um das Austauschprogramm Magellan bestellt?
- ShortId
-
14.3198
- Id
-
20143198
- Updated
-
28.07.2023 06:52
- Language
-
de
- Title
-
Wie ist es um das Austauschprogramm Magellan bestellt?
- AdditionalIndexing
-
32;Austausch im Bildungswesen;Weiterbildung;Lehrkraft
- 1
-
- L04K13030105, Austausch im Bildungswesen
- L05K1301020102, Lehrkraft
- L04K13030203, Weiterbildung
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Austausche sowie die nationale und internationale Mobilität auf allen Bildungsstufen sind dem Bundesrat wichtig und sollen unterstützt werden. Er verfolgt dieses Ziel unter anderem mit der Förderung nationaler und europäischer Austauschprogramme.</p><p>Zu diesem Zweck wurden der CH-Stiftung seit 2011 zwei Aufträge erteilt. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf der Grundlage des Sprachengesetzes einen Auftrag für Austauschprogramme innerhalb der Schweiz und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) einen weiteren für die Umsetzung der europäischen Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme vergeben. Der Bund und die EDK verfolgen die Angebote der CH-Stiftung im Bereich Austausch und Mobilität sehr genau. Priorität hat für den Bundesrat die Unterstützung multilateraler oder nationaler Austausch- und Mobilitätsprogramme, da die angestrebten Ziele damit am besten erreicht werden können. Nachdem der Bund (im Namen der betroffenen Bundesämter: SBF, BBT, BAK und PRS) und die EDK die zwei obenerwähnten neuen Aufträge vergeben hatten, kündigten sie im Jahr 2011 den seit 2004 an die CH-Stiftung vergebenen Auftrag für das nationale und internationale Austauschprogramm, das auch das Magellan-Programm umfasste. Dieses gehörte nicht zu den europäischen Bildungsprogrammen und eignete sich in der bis 2012 bestehenden Form weniger gut als andere Programme, um die prioritären Ziele des Bundesrates im Bereich der internationalen Bildungsstrategie zu erreichen.</p><p>Die CH-Stiftung hat sich entschieden, das Angebot Magellan nach Ende des Schuljahres 2012/13 nicht mehr weiterzuführen. Die EDK steht diesbezüglich in engem Kontakt mit der CH-Stiftung und dem SBFI. Es finden Gespräche statt, um die Bedürfnisse zu ermitteln und die Möglichkeit einer Wiederaufnahme gewisser Teile des Programms zu prüfen.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Mit Bedauern haben wir erfahren, dass die CH-Stiftung, durch den Bund beauftragt, das Programm für den internationalen Lehrpersonenaustausch "Magellan" nicht mehr weiterführt.</p><p>Seit dem Jahr 2000 haben knapp 350 Lehrpersonen aus der Schweiz, aus Australien und aus Nordamerika dank diesem Programm eine einzigartige berufliche und persönliche Erfahrung machen können. Das Konzept ist ebenso einfach wie bestechend: Die Lehrpersonen aus der Schweiz üben ihren Beruf während eines Jahres in einer Schule in Kanada, Australien oder den Vereinigten Staaten aus, und die Lehrpersonen dieser Länder verbringen ein Jahr an einer Schweizer Schule. Die Vereinbarung regelt auch den Wohnungstausch.</p><p>Während der vergangenen gut zwölf Jahre haben knapp 170 Lehrpersonen aus der Schweiz eine unvergleichliche Erfahrung gemacht, die sie sowohl beruflich wie auch persönlich weitergebildet hat. Die Lehrpersonen aus dem Ausland haben ihrerseits unser Land zu schätzen gelernt. Während den im Ausland verbrachten Monaten haben sich die Lehrpersonen aller Partnerländer so im Kontakt mit anderen Kulturen und anderen Sprachen mit den Schulsystemen und den Unterrichtsmethoden Dritter vertraut gemacht. Durch den Empfang von Partnerlehrpersonen haben auch die Schweizer Schulen von diesen Austauschen profitiert.</p><p>Was hält der Bundesrat von diesem Austauschprogramm?</p><p>Ist der Bundesrat bereit, bei der CH-Stiftung zu intervenieren, damit sie dieses bewährte Programm wieder aufnimmt?</p>
- Wie ist es um das Austauschprogramm Magellan bestellt?
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
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- <p>Austausche sowie die nationale und internationale Mobilität auf allen Bildungsstufen sind dem Bundesrat wichtig und sollen unterstützt werden. Er verfolgt dieses Ziel unter anderem mit der Förderung nationaler und europäischer Austauschprogramme.</p><p>Zu diesem Zweck wurden der CH-Stiftung seit 2011 zwei Aufträge erteilt. Das Bundesamt für Kultur (BAK) hat auf der Grundlage des Sprachengesetzes einen Auftrag für Austauschprogramme innerhalb der Schweiz und das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) einen weiteren für die Umsetzung der europäischen Bildungs-, Berufsbildungs- und Jugendprogramme vergeben. Der Bund und die EDK verfolgen die Angebote der CH-Stiftung im Bereich Austausch und Mobilität sehr genau. Priorität hat für den Bundesrat die Unterstützung multilateraler oder nationaler Austausch- und Mobilitätsprogramme, da die angestrebten Ziele damit am besten erreicht werden können. Nachdem der Bund (im Namen der betroffenen Bundesämter: SBF, BBT, BAK und PRS) und die EDK die zwei obenerwähnten neuen Aufträge vergeben hatten, kündigten sie im Jahr 2011 den seit 2004 an die CH-Stiftung vergebenen Auftrag für das nationale und internationale Austauschprogramm, das auch das Magellan-Programm umfasste. Dieses gehörte nicht zu den europäischen Bildungsprogrammen und eignete sich in der bis 2012 bestehenden Form weniger gut als andere Programme, um die prioritären Ziele des Bundesrates im Bereich der internationalen Bildungsstrategie zu erreichen.</p><p>Die CH-Stiftung hat sich entschieden, das Angebot Magellan nach Ende des Schuljahres 2012/13 nicht mehr weiterzuführen. Die EDK steht diesbezüglich in engem Kontakt mit der CH-Stiftung und dem SBFI. Es finden Gespräche statt, um die Bedürfnisse zu ermitteln und die Möglichkeit einer Wiederaufnahme gewisser Teile des Programms zu prüfen.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Mit Bedauern haben wir erfahren, dass die CH-Stiftung, durch den Bund beauftragt, das Programm für den internationalen Lehrpersonenaustausch "Magellan" nicht mehr weiterführt.</p><p>Seit dem Jahr 2000 haben knapp 350 Lehrpersonen aus der Schweiz, aus Australien und aus Nordamerika dank diesem Programm eine einzigartige berufliche und persönliche Erfahrung machen können. Das Konzept ist ebenso einfach wie bestechend: Die Lehrpersonen aus der Schweiz üben ihren Beruf während eines Jahres in einer Schule in Kanada, Australien oder den Vereinigten Staaten aus, und die Lehrpersonen dieser Länder verbringen ein Jahr an einer Schweizer Schule. Die Vereinbarung regelt auch den Wohnungstausch.</p><p>Während der vergangenen gut zwölf Jahre haben knapp 170 Lehrpersonen aus der Schweiz eine unvergleichliche Erfahrung gemacht, die sie sowohl beruflich wie auch persönlich weitergebildet hat. Die Lehrpersonen aus dem Ausland haben ihrerseits unser Land zu schätzen gelernt. Während den im Ausland verbrachten Monaten haben sich die Lehrpersonen aller Partnerländer so im Kontakt mit anderen Kulturen und anderen Sprachen mit den Schulsystemen und den Unterrichtsmethoden Dritter vertraut gemacht. Durch den Empfang von Partnerlehrpersonen haben auch die Schweizer Schulen von diesen Austauschen profitiert.</p><p>Was hält der Bundesrat von diesem Austauschprogramm?</p><p>Ist der Bundesrat bereit, bei der CH-Stiftung zu intervenieren, damit sie dieses bewährte Programm wieder aufnimmt?</p>
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