Die Kirschessigfliege verursacht grosse Schäden. Eine negative Folge der Globalisierung

ShortId
14.5314
Id
20145314
Updated
28.07.2023 06:25
Language
de
Title
Die Kirschessigfliege verursacht grosse Schäden. Eine negative Folge der Globalisierung
AdditionalIndexing
55;52;2446;Schutz der Pflanzenwelt;Verursacherprinzip;landwirtschaftliche Produkte
1
  • L04K06010415, Schutz der Pflanzenwelt
  • L04K06010417, Verursacherprinzip
  • L02K1402, landwirtschaftliche Produkte
Texts
  • <p>Die Kirschessigfliege wurde im Jahr 2008 via Importe nach Europa (Spanien) eingeschleppt. In der Schweiz wurde der Schädling im Jahr 2011 erstmals im Tessin auf Heidelbeerkulturen festgestellt. Seither breitet er sich auf natürlichem Weg weiter aus. Bisher verursachte das Insekt wirtschaftliche Schäden vor allem auf Beerenkulturen. Im Jahr 2014 sind erstmals auch Kirschen betroffen. Die Beeinträchtigung weiterer Kulturen ist zu erwarten.</p><p>Für die Versorgung der Bevölkerung mit frischen Früchten und Gemüse ist die Schweiz auf Importe angewiesen. Phytosanitäre Kontrollen an der Grenze sind wichtig und werden bei 100 Prozent der Importe aus Drittstaaten durchgeführt. Dafür wird eine Gebühr von 60 Schweizerfranken pro Sendung erhoben. Für die Überwachung und Bekämpfung neuer Schadorganismen werden u. a. so generierte Bundesmittel eingesetzt. Das Bundesamt für Landwirtschaft und Agroscope arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von angepassten Lösungen. Damit diesem neuen gefährlichen Schädling im Obstbau erfolgreich begegnet werden kann, sind alle Beteiligten stark gefordert. Der Bundesrat erachtet es jedoch als nicht zielführend, über die Mehrwertsteuer einen Fonds für die Folgeschäden solcher Schadorganismen zu schaffen.</p>
  • <p>Die Kirschessigfliege ist definitiv in der Schweiz angekommen und verursacht grosse Schäden. Dies ist eine direkte negative Folge der Globalisierung analog den Neophyten usw. Die finanziellen Folgen solcher Schäden sind beachtlich. Gemäss dem Verursacherprinzip sollte für solche Folgeschäden ein Fonds geschaffen werden. Dieser Fonds könnte z. B. via Mehrwertsteuer oder direkt durch eine Abgabe auf dem Import solcher "Foodware" gespiesen werden.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat einen solchen Fonds?</p><p>- Was gedenkt er zu tun?</p>
  • Die Kirschessigfliege verursacht grosse Schäden. Eine negative Folge der Globalisierung
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Kirschessigfliege wurde im Jahr 2008 via Importe nach Europa (Spanien) eingeschleppt. In der Schweiz wurde der Schädling im Jahr 2011 erstmals im Tessin auf Heidelbeerkulturen festgestellt. Seither breitet er sich auf natürlichem Weg weiter aus. Bisher verursachte das Insekt wirtschaftliche Schäden vor allem auf Beerenkulturen. Im Jahr 2014 sind erstmals auch Kirschen betroffen. Die Beeinträchtigung weiterer Kulturen ist zu erwarten.</p><p>Für die Versorgung der Bevölkerung mit frischen Früchten und Gemüse ist die Schweiz auf Importe angewiesen. Phytosanitäre Kontrollen an der Grenze sind wichtig und werden bei 100 Prozent der Importe aus Drittstaaten durchgeführt. Dafür wird eine Gebühr von 60 Schweizerfranken pro Sendung erhoben. Für die Überwachung und Bekämpfung neuer Schadorganismen werden u. a. so generierte Bundesmittel eingesetzt. Das Bundesamt für Landwirtschaft und Agroscope arbeiten mit Hochdruck an der Entwicklung von angepassten Lösungen. Damit diesem neuen gefährlichen Schädling im Obstbau erfolgreich begegnet werden kann, sind alle Beteiligten stark gefordert. Der Bundesrat erachtet es jedoch als nicht zielführend, über die Mehrwertsteuer einen Fonds für die Folgeschäden solcher Schadorganismen zu schaffen.</p>
    • <p>Die Kirschessigfliege ist definitiv in der Schweiz angekommen und verursacht grosse Schäden. Dies ist eine direkte negative Folge der Globalisierung analog den Neophyten usw. Die finanziellen Folgen solcher Schäden sind beachtlich. Gemäss dem Verursacherprinzip sollte für solche Folgeschäden ein Fonds geschaffen werden. Dieser Fonds könnte z. B. via Mehrwertsteuer oder direkt durch eine Abgabe auf dem Import solcher "Foodware" gespiesen werden.</p><p>- Wie beurteilt der Bundesrat einen solchen Fonds?</p><p>- Was gedenkt er zu tun?</p>
    • Die Kirschessigfliege verursacht grosse Schäden. Eine negative Folge der Globalisierung

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