Schweizer Stauanlagen und Wasserenergie retten

ShortId
15.313
Id
20150313
Updated
20.05.2026 02:09
Language
de
Title
Schweizer Stauanlagen und Wasserenergie retten
AdditionalIndexing
66;2446
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Anlass für diese Standesinitiative ist die Tatsache, dass:</p><p>- der Strompreis angesichts der Stromüberproduktion in Europa im Keller ist;</p><p>- dieser niedrige Preis die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Stauanlagen und demzufolge die wichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz (60 Prozent des verbrauchten Stroms stammt aus Wasserenergie) gefährdet;</p><p>- Kohlekraftwerke, wie sie in Deutschland gerade vermehrt errichtet werden, erhebliche Kohlenstoffdioxidemissionen verursachen (bis zu 900 Gramm CO2/Kilowattstunde);</p><p>- Alpiq und andere Marktakteure ihre finanzielle Solidität in Gefahr sehen;</p><p>- diese Situation für die Schweizer Wirtschaft von Nachteil ist.</p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung reicht der Kanton Genf folgende Standesinitiative ein:</p><p>Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert die Bundesbehörden auf:</p><p>- eine Steuer auf Strom aus nichterneuerbaren Energieträgern einzuführen, mit der die externen Kosten in den Strompreis einbezogen werden können;</p><p>- Nachlässe vorzusehen für Strom aus Gaskraftwerken, sofern für diesen ein Herkunftsnachweis vorgelegt wird;</p><p>- den entsprechenden Steuerertrag für die Förderung von Energiesparmassnahmen und den Ausbau der erneuerbaren Energien einzusetzen und dabei die Schweizer Wirtschaft zu fördern.</p>
  • Schweizer Stauanlagen und Wasserenergie retten
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Anlass für diese Standesinitiative ist die Tatsache, dass:</p><p>- der Strompreis angesichts der Stromüberproduktion in Europa im Keller ist;</p><p>- dieser niedrige Preis die Wirtschaftlichkeit der Schweizer Stauanlagen und demzufolge die wichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz (60 Prozent des verbrauchten Stroms stammt aus Wasserenergie) gefährdet;</p><p>- Kohlekraftwerke, wie sie in Deutschland gerade vermehrt errichtet werden, erhebliche Kohlenstoffdioxidemissionen verursachen (bis zu 900 Gramm CO2/Kilowattstunde);</p><p>- Alpiq und andere Marktakteure ihre finanzielle Solidität in Gefahr sehen;</p><p>- diese Situation für die Schweizer Wirtschaft von Nachteil ist.</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung reicht der Kanton Genf folgende Standesinitiative ein:</p><p>Der Grosse Rat des Kantons Genf fordert die Bundesbehörden auf:</p><p>- eine Steuer auf Strom aus nichterneuerbaren Energieträgern einzuführen, mit der die externen Kosten in den Strompreis einbezogen werden können;</p><p>- Nachlässe vorzusehen für Strom aus Gaskraftwerken, sofern für diesen ein Herkunftsnachweis vorgelegt wird;</p><p>- den entsprechenden Steuerertrag für die Förderung von Energiesparmassnahmen und den Ausbau der erneuerbaren Energien einzusetzen und dabei die Schweizer Wirtschaft zu fördern.</p>
    • Schweizer Stauanlagen und Wasserenergie retten

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