Einrichtung einer Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen

ShortId
15.3004
Id
20153004
Updated
28.07.2023 14:54
Language
de
Title
Einrichtung einer Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen
AdditionalIndexing
09;28
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In mehreren EU-Ländern können Eltern oder Lehrkräfte Rat holen, wenn sie befürchten, dass sich ihr Nachwuchs oder ihre Schüler radikalisieren.</p><p>Der telefonische Ratgeberdienst steht Angehörigen von jungen Männern und Frauen offen, die in die Islamistenszene abzugleiten drohen oder die eine Dschihad-Reise in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens planen. Eine nationale oder national koordinierte Telefonhotline ist eine wichtige Massnahme zur Früherkennung von Radikalisierung.</p>
  • <p>Der Bundesrat begrüsst das Anliegen grundsätzlich. Die von der Kerngruppe Sicherheit im Oktober 2014 eingesetzte interdepartementale Task Force, in der auch die Kantone vertreten sind, wird auch präventive Massnahmen vorschlagen, welche die Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden dabei unterstützen, die Radikalisierung junger Menschen im Zusammenhang mit gewalttätigem Dschihadismus zu erkennen und zu verhindern. In diesem Zusammenhang prüft die Taskforce auch die Erfahrungen des Auslandes mit solchen Hotlines sowie die Eignung und Machbarkeit für die Schweiz. Für eine definitive Entscheidung ist es aus Sicht des Bundesrates zu früh.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen einzurichten oder diese national zu koordinieren.</p>
  • Einrichtung einer Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In mehreren EU-Ländern können Eltern oder Lehrkräfte Rat holen, wenn sie befürchten, dass sich ihr Nachwuchs oder ihre Schüler radikalisieren.</p><p>Der telefonische Ratgeberdienst steht Angehörigen von jungen Männern und Frauen offen, die in die Islamistenszene abzugleiten drohen oder die eine Dschihad-Reise in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens planen. Eine nationale oder national koordinierte Telefonhotline ist eine wichtige Massnahme zur Früherkennung von Radikalisierung.</p>
    • <p>Der Bundesrat begrüsst das Anliegen grundsätzlich. Die von der Kerngruppe Sicherheit im Oktober 2014 eingesetzte interdepartementale Task Force, in der auch die Kantone vertreten sind, wird auch präventive Massnahmen vorschlagen, welche die Behörden des Bundes, der Kantone und der Gemeinden dabei unterstützen, die Radikalisierung junger Menschen im Zusammenhang mit gewalttätigem Dschihadismus zu erkennen und zu verhindern. In diesem Zusammenhang prüft die Taskforce auch die Erfahrungen des Auslandes mit solchen Hotlines sowie die Eignung und Machbarkeit für die Schweiz. Für eine definitive Entscheidung ist es aus Sicht des Bundesrates zu früh.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, eine Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen einzurichten oder diese national zu koordinieren.</p>
    • Einrichtung einer Telefonhotline für besorgte Bürger oder Eltern von sich radikalisierenden Jugendlichen

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