Bericht über das Potenzial der Schweizer Game-Industrie für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
- ShortId
-
15.3114
- Id
-
20153114
- Updated
-
25.06.2025 00:34
- Language
-
de
- Title
-
Bericht über das Potenzial der Schweizer Game-Industrie für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
- AdditionalIndexing
-
15;2831;34
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>Pro Helvetia hat in den letzten Jahren mit einem Schwerpunkt "Digitale Kultur" das künstlerische Schaffen der Game-Branche gefördert. Prompt erhalten Schweizer Spiele so viele Preise wie noch nie.</p><p>In Fachkreisen gibt es keine Zweifel: Das Potenzial der Game-Industrie ist künstlerisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich gross. In der Schweiz fehlt es weder an künstlerischen Talenten noch an technischer Expertise. Davon zeugen internationale Auszeichnungen für Schweizer Produktionen. Im Ländervergleich existiert jedoch ausser den Pro-Helvetia-Geldern kaum Förderung, und es gibt keine Investitionsanreize. </p><p>Es stellen sich folgende Fragen, die in diesem Bericht beantwortet werden sollen:</p><p>1. Wie kann die Schweiz ihr Potenzial als international führender Standort für Game-Entwicklung ausschöpfen?</p><p>2. Welche Fördermassnahmen braucht es, und wer ist dafür verantwortlich?</p><p>3. Wie werden Games als Medium kulturell berücksichtigt? Welche Rolle spielen dabei das BAK und die Kulturförderung? </p><p>4. Welche Unterstützung können KTI, Technopark und Start-up-Programme für wissenschaftsbasierte und wirtschaftsfördernde Ideen bieten?</p><p>5. Welche Bedeutung kommt den Bildungsinstitutionen zu?</p><p>6. Welche Rolle spielen Steueranreize und -befreiungen?</p><p>7. Wie viele Arbeitsplätze können in der Schweiz geschaffen werden, wenn sich die Schweizer Game-Industrie etabliert und in Betracht gezogen wird, dass die Schweiz in verwandten Branchen bereits jetzt ein attraktiver Standort für internationale Firmen ist?</p>
- <p>Die im Postulat aufgeworfenen Fragen sind umfassend und betreffen namentlich kultur-, wirtschafts-, standort-, bildungs- und steuerpolitische Bereiche. Der Bericht des Bundesrates wird sich deshalb auf einige zentrale Punkte beschränken müssen. Insbesondere übersteigt ein breiter internationaler Vergleich die Möglichkeiten der Verwaltung. Antworten auf weitere Aspekte ausserhalb der im Bericht zu behandelnden Kernelemente können allenfalls sektorspezifisch erfolgen, für die kulturpolitischen Fragen etwa anlässlich einer Evaluation der von Pro Helvetia ab dem Jahre 2016 geplanten Massnahmen zur Game-Industrie.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zur Schweizer Game-Industrie zu erstellen. Ausgehend von einer Auslegeordnung zu den heutigen Akteuren soll der Bericht das künstlerische, das wissenschaftliche und das wirtschaftliche Potenzial der Game-Industrie aufzeigen. Dabei soll dargestellt werden, wo und wie die Politik Einfluss auf die Entwicklung dieser Zukunftsbranche nehmen soll. Um das Potenzial richtig einordnen zu können, soll die Situation in der Schweiz mit jener in anderen Staaten und Regionen verglichen werden: Der Bericht soll europäische Kleinstaaten wie die Niederlande, die nordischen Staaten (insbesondere Schweden, Dänemark und Finnland) und föderale Gegebenheiten wie in Deutschland und Kanada berücksichtigen. Bei der Erarbeitung soll die Branche in geeigneter Weise mit einbezogen werden.</p>
- Bericht über das Potenzial der Schweizer Game-Industrie für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
- State
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Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>Pro Helvetia hat in den letzten Jahren mit einem Schwerpunkt "Digitale Kultur" das künstlerische Schaffen der Game-Branche gefördert. Prompt erhalten Schweizer Spiele so viele Preise wie noch nie.</p><p>In Fachkreisen gibt es keine Zweifel: Das Potenzial der Game-Industrie ist künstlerisch, wissenschaftlich und wirtschaftlich gross. In der Schweiz fehlt es weder an künstlerischen Talenten noch an technischer Expertise. Davon zeugen internationale Auszeichnungen für Schweizer Produktionen. Im Ländervergleich existiert jedoch ausser den Pro-Helvetia-Geldern kaum Förderung, und es gibt keine Investitionsanreize. </p><p>Es stellen sich folgende Fragen, die in diesem Bericht beantwortet werden sollen:</p><p>1. Wie kann die Schweiz ihr Potenzial als international führender Standort für Game-Entwicklung ausschöpfen?</p><p>2. Welche Fördermassnahmen braucht es, und wer ist dafür verantwortlich?</p><p>3. Wie werden Games als Medium kulturell berücksichtigt? Welche Rolle spielen dabei das BAK und die Kulturförderung? </p><p>4. Welche Unterstützung können KTI, Technopark und Start-up-Programme für wissenschaftsbasierte und wirtschaftsfördernde Ideen bieten?</p><p>5. Welche Bedeutung kommt den Bildungsinstitutionen zu?</p><p>6. Welche Rolle spielen Steueranreize und -befreiungen?</p><p>7. Wie viele Arbeitsplätze können in der Schweiz geschaffen werden, wenn sich die Schweizer Game-Industrie etabliert und in Betracht gezogen wird, dass die Schweiz in verwandten Branchen bereits jetzt ein attraktiver Standort für internationale Firmen ist?</p>
- <p>Die im Postulat aufgeworfenen Fragen sind umfassend und betreffen namentlich kultur-, wirtschafts-, standort-, bildungs- und steuerpolitische Bereiche. Der Bericht des Bundesrates wird sich deshalb auf einige zentrale Punkte beschränken müssen. Insbesondere übersteigt ein breiter internationaler Vergleich die Möglichkeiten der Verwaltung. Antworten auf weitere Aspekte ausserhalb der im Bericht zu behandelnden Kernelemente können allenfalls sektorspezifisch erfolgen, für die kulturpolitischen Fragen etwa anlässlich einer Evaluation der von Pro Helvetia ab dem Jahre 2016 geplanten Massnahmen zur Game-Industrie.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
- <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht zur Schweizer Game-Industrie zu erstellen. Ausgehend von einer Auslegeordnung zu den heutigen Akteuren soll der Bericht das künstlerische, das wissenschaftliche und das wirtschaftliche Potenzial der Game-Industrie aufzeigen. Dabei soll dargestellt werden, wo und wie die Politik Einfluss auf die Entwicklung dieser Zukunftsbranche nehmen soll. Um das Potenzial richtig einordnen zu können, soll die Situation in der Schweiz mit jener in anderen Staaten und Regionen verglichen werden: Der Bericht soll europäische Kleinstaaten wie die Niederlande, die nordischen Staaten (insbesondere Schweden, Dänemark und Finnland) und föderale Gegebenheiten wie in Deutschland und Kanada berücksichtigen. Bei der Erarbeitung soll die Branche in geeigneter Weise mit einbezogen werden.</p>
- Bericht über das Potenzial der Schweizer Game-Industrie für Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft
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