Studie zur Ritalinabgabe

ShortId
15.3145
Id
20153145
Updated
14.11.2025 07:37
Language
de
Title
Studie zur Ritalinabgabe
AdditionalIndexing
2841;28
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Der Bundesrat referenziert in seiner Stellungnahme auf die Resultate einer lange angekündigten Studie zur Ritalinproblematik. Eigenartigerweise ist diese Studie bis heute nicht öffentlich verfügbar.</p><p>Niemand weiss also, wer diese verfasst hat, und man weiss insbesondere nicht, wie und ob überhaupt folgende wesentlichen Fakten darin berücksichtigt wurden:</p><p>a. Wieso wird im Tessin fünfmal weniger Ritalin verschrieben? Der neueste Beitrag in der Sendung "Wissenschaftsmagazin" (14. Februar 2015) im Schweizer Radio SRF/DRS 1 zeigt am Beispiel Tessin, dass es durchaus auch anders geht!</p><p>b. Warnung der FMH im Jahre 2013 über den weiteren Anstieg und die leichtfertige Verschreibung von Ritalin und Vorschläge zur Reduktion.</p><p>c. Zusätzliche Warnungen von Swissmedic über erhöhtes Selbstmordrisiko und Suchtgefahr bei Ritalinkonsum, welche sie auf ihrer Website veröffentlichte.</p><p>d. Ansicht von Spezialisten wie z. B. Prof. Dr. Georg Feuser (Professor für Sonderpädagogik), der sagt, "das Beruhigungsmittel Ritalin sollte verboten werden".</p><p>e. Die vier Empfehlungen des Uno-Kinderrechtsausschusses vom Februar 2015, der mit der Schweiz in Hinsicht auf Ritalinabgabe und Behandlung des ADHS-Syndroms hart ins Gericht geht.</p>
  • <p>Die erwähnte Studie "Leistungssteigernde Arzneimittel" (Bericht des Bundesrates in Erfüllung der Postulate Fehr Jacqueline (09.3665) vom 12. Juni 2009, der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (13.3012) vom 15. Februar 2013 und Ingold (13.3157) vom 20. März 2013) wurde nach der Verabschiedung durch den Bundesrat am 19. November 2014 zusammen mit einer Medienmitteilung publiziert und auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit öffentlich zugänglich gemacht (<a href="http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/15108/index.html?lang=de">http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/15108/index.html?lang=de</a>).</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Studie zur Ritalinproblematik, auf die er sich in seiner Stellungnahme zur Motion der SGK-N 13.3013 beruft, unverzüglich publik zu machen oder zumindest den Parlamentariern zugänglich zu machen.</p>
  • Studie zur Ritalinabgabe
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Der Bundesrat referenziert in seiner Stellungnahme auf die Resultate einer lange angekündigten Studie zur Ritalinproblematik. Eigenartigerweise ist diese Studie bis heute nicht öffentlich verfügbar.</p><p>Niemand weiss also, wer diese verfasst hat, und man weiss insbesondere nicht, wie und ob überhaupt folgende wesentlichen Fakten darin berücksichtigt wurden:</p><p>a. Wieso wird im Tessin fünfmal weniger Ritalin verschrieben? Der neueste Beitrag in der Sendung "Wissenschaftsmagazin" (14. Februar 2015) im Schweizer Radio SRF/DRS 1 zeigt am Beispiel Tessin, dass es durchaus auch anders geht!</p><p>b. Warnung der FMH im Jahre 2013 über den weiteren Anstieg und die leichtfertige Verschreibung von Ritalin und Vorschläge zur Reduktion.</p><p>c. Zusätzliche Warnungen von Swissmedic über erhöhtes Selbstmordrisiko und Suchtgefahr bei Ritalinkonsum, welche sie auf ihrer Website veröffentlichte.</p><p>d. Ansicht von Spezialisten wie z. B. Prof. Dr. Georg Feuser (Professor für Sonderpädagogik), der sagt, "das Beruhigungsmittel Ritalin sollte verboten werden".</p><p>e. Die vier Empfehlungen des Uno-Kinderrechtsausschusses vom Februar 2015, der mit der Schweiz in Hinsicht auf Ritalinabgabe und Behandlung des ADHS-Syndroms hart ins Gericht geht.</p>
    • <p>Die erwähnte Studie "Leistungssteigernde Arzneimittel" (Bericht des Bundesrates in Erfüllung der Postulate Fehr Jacqueline (09.3665) vom 12. Juni 2009, der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (13.3012) vom 15. Februar 2013 und Ingold (13.3157) vom 20. März 2013) wurde nach der Verabschiedung durch den Bundesrat am 19. November 2014 zusammen mit einer Medienmitteilung publiziert und auf der Website des Bundesamtes für Gesundheit öffentlich zugänglich gemacht (<a href="http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/15108/index.html?lang=de">http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/00643/15108/index.html?lang=de</a>).</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung der Motion.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, die Studie zur Ritalinproblematik, auf die er sich in seiner Stellungnahme zur Motion der SGK-N 13.3013 beruft, unverzüglich publik zu machen oder zumindest den Parlamentariern zugänglich zu machen.</p>
    • Studie zur Ritalinabgabe

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