Stärkung der Milchproduktion aus betriebseigenem Grundfutter

ShortId
15.4056
Id
20154056
Updated
24.06.2025 23:37
Language
de
Title
Stärkung der Milchproduktion aus betriebseigenem Grundfutter
AdditionalIndexing
15;55
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die Schweizer Bauern haben 2014 mehr Milch produziert als je zuvor und damit die Nachfrage deutlich übertroffen. Viele Bauernbetriebe bangen wegen der dadurch mitverursachten Preiseinbrüche um ihre Existenz. Die Preissenkungen wurden von den Verarbeitungs- und Handelsbetrieben aber kaum an die Konsumenten weitergegeben.</p><p>Eine volkswirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit, die Milchschwemme einzudämmen, ist die Fokussierung auf betriebseigene Futtermittel anstelle von importierten. Sie stärkt zudem die Ernährungssicherheit und die inländische Produktion an Futtergetreide.</p><p>Das Programm für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) könnte ein ausgezeichnetes Instrument sein, entsprechende Anreize zu schaffen. So, wie es bis jetzt ausgestaltet war, führte es aber kaum zu weniger Futterimporten. Es sollte deshalb überprüft und so angepasst werden, dass Futterimporte ab- und standortangepasste, betriebseigene Futtermittelanteile zunehmen.</p><p>Eine konsequente Grasland-Milchstrategie könnte zudem dazu genutzt werden, die Schweizer Milch gegen ausländische Konkurrenz besser zu positionieren.</p>
  • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>In Ergänzung zum Postulat der WAK-N 15.3380, "Perspektiven im Milchmarkt", wird der Bundesrat gebeten, folgende zwei Fragen zu prüfen:</p><p>1. Wie wäre das GMF-Programm anzupassen, damit es den Kraftfutterzukauf auf Milchbetrieben schweizweit senkt und die betriebseigene Futterbasis anstelle von Importfutter besser berücksichtigt wird?</p><p>2. Kann eine strikte Grasmilchstrategie die Positionierung der Schweizer Milch stärken?</p>
  • Stärkung der Milchproduktion aus betriebseigenem Grundfutter
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die Schweizer Bauern haben 2014 mehr Milch produziert als je zuvor und damit die Nachfrage deutlich übertroffen. Viele Bauernbetriebe bangen wegen der dadurch mitverursachten Preiseinbrüche um ihre Existenz. Die Preissenkungen wurden von den Verarbeitungs- und Handelsbetrieben aber kaum an die Konsumenten weitergegeben.</p><p>Eine volkswirtschaftlich sinnvolle Möglichkeit, die Milchschwemme einzudämmen, ist die Fokussierung auf betriebseigene Futtermittel anstelle von importierten. Sie stärkt zudem die Ernährungssicherheit und die inländische Produktion an Futtergetreide.</p><p>Das Programm für graslandbasierte Milch- und Fleischproduktion (GMF) könnte ein ausgezeichnetes Instrument sein, entsprechende Anreize zu schaffen. So, wie es bis jetzt ausgestaltet war, führte es aber kaum zu weniger Futterimporten. Es sollte deshalb überprüft und so angepasst werden, dass Futterimporte ab- und standortangepasste, betriebseigene Futtermittelanteile zunehmen.</p><p>Eine konsequente Grasland-Milchstrategie könnte zudem dazu genutzt werden, die Schweizer Milch gegen ausländische Konkurrenz besser zu positionieren.</p>
    • Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>In Ergänzung zum Postulat der WAK-N 15.3380, "Perspektiven im Milchmarkt", wird der Bundesrat gebeten, folgende zwei Fragen zu prüfen:</p><p>1. Wie wäre das GMF-Programm anzupassen, damit es den Kraftfutterzukauf auf Milchbetrieben schweizweit senkt und die betriebseigene Futterbasis anstelle von Importfutter besser berücksichtigt wird?</p><p>2. Kann eine strikte Grasmilchstrategie die Positionierung der Schweizer Milch stärken?</p>
    • Stärkung der Milchproduktion aus betriebseigenem Grundfutter

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