Hinterfragen der Absatzförderung für Schweizer Fleisch auf Bundeskosten
- ShortId
-
15.5058
- Id
-
20155058
- Updated
-
28.07.2023 06:18
- Language
-
de
- Title
-
Hinterfragen der Absatzförderung für Schweizer Fleisch auf Bundeskosten
- AdditionalIndexing
-
24;55
- 1
-
- Texts
-
- <p>Der Bund unterstützt die Kommunikation für Schweizer Landwirtschaftsprodukte im Rahmen der landwirtschaftlichen Absatzförderung mit Finanzhilfen. Gefördert wird die Kommunikation für Produktegruppen wie Obst, Gemüse und Milch sowie für Themenbereiche wie Bio-Produkte. Da die tierische Produktion im Grasland Schweiz der wichtigste Produktionszweig der Landwirtschaft ist, kommt ein Teil der Absatzförderungsmittel auch der Produktegruppe Fleisch zugute. Verantwortlich für die Umsetzung der Kommunikationsmassnahmen ist die Branchenorganisation Proviande.</p><p>Gemäss Artikel 7 des Landwirtschaftsgesetzes soll die Landwirtschaft nachhaltig und kostengünstig produzieren und aus dem Verkauf der Produkte einen möglichst hohen Markterlös erzielen. Die Absatzförderung unterstützt die Branche dabei, die Konsumentinnen und Konsumenten über die Qualität und Vorzüge von Schweizer Erzeugnissen zu informieren, und leistet somit einen Beitrag zur Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die produzierende Landwirtschaft.</p><p>Ziel der Absatzförderung für Fleisch ist die Positionierung von Schweizer Fleisch gegenüber Importprodukten und nicht eine Steigerung des Fleischkonsums. Der Bundesrat erachtet die Absatzförderung für Schweizer Fleisch als wichtiges Instrument, um die Konsumentinnen und Konsumenten über die Vorteile von einheimischem Fleisch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Tierwohl zu informieren. Die Wichtigkeit dieser Massnahme hat mit der aktuellen Frankenstärke noch an Bedeutung gewonnen.</p><p>Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der Absatzförderung wird vom zuständigen Bundesamt für Landwirtschaft laufend hinsichtlich Wirksamkeit und Zielorientierung überprüft.</p>
- <p>Nichts gegen Giacobbo/Müller. Und ab und zu ein gutes Stück Schweizer Bio-Fleisch.</p><p>Dass die Proviande-Kampagne "Schweizer Fleisch - alles andere ist Beilage" zu einem wesentlichen Teil über Bundesgelder bezahlt wird, ist aber stossend. Eine Reduktion des Fleischkonsums wäre nämlich wichtig: aus Klimaschutzgründen und um den Import von Futtermitteln reduzieren zu können. Das würde auch den Selbstversorgungsgrad stärken.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, diese Absatzförderung für Fleisch zu hinterfragen?</p>
- Hinterfragen der Absatzförderung für Schweizer Fleisch auf Bundeskosten
- State
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Erledigt
- Related Affairs
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- Drafts
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- Index
- 0
- Texts
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- <p>Der Bund unterstützt die Kommunikation für Schweizer Landwirtschaftsprodukte im Rahmen der landwirtschaftlichen Absatzförderung mit Finanzhilfen. Gefördert wird die Kommunikation für Produktegruppen wie Obst, Gemüse und Milch sowie für Themenbereiche wie Bio-Produkte. Da die tierische Produktion im Grasland Schweiz der wichtigste Produktionszweig der Landwirtschaft ist, kommt ein Teil der Absatzförderungsmittel auch der Produktegruppe Fleisch zugute. Verantwortlich für die Umsetzung der Kommunikationsmassnahmen ist die Branchenorganisation Proviande.</p><p>Gemäss Artikel 7 des Landwirtschaftsgesetzes soll die Landwirtschaft nachhaltig und kostengünstig produzieren und aus dem Verkauf der Produkte einen möglichst hohen Markterlös erzielen. Die Absatzförderung unterstützt die Branche dabei, die Konsumentinnen und Konsumenten über die Qualität und Vorzüge von Schweizer Erzeugnissen zu informieren, und leistet somit einen Beitrag zur Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für die produzierende Landwirtschaft.</p><p>Ziel der Absatzförderung für Fleisch ist die Positionierung von Schweizer Fleisch gegenüber Importprodukten und nicht eine Steigerung des Fleischkonsums. Der Bundesrat erachtet die Absatzförderung für Schweizer Fleisch als wichtiges Instrument, um die Konsumentinnen und Konsumenten über die Vorteile von einheimischem Fleisch in den Bereichen Nachhaltigkeit und Tierwohl zu informieren. Die Wichtigkeit dieser Massnahme hat mit der aktuellen Frankenstärke noch an Bedeutung gewonnen.</p><p>Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung der Absatzförderung wird vom zuständigen Bundesamt für Landwirtschaft laufend hinsichtlich Wirksamkeit und Zielorientierung überprüft.</p>
- <p>Nichts gegen Giacobbo/Müller. Und ab und zu ein gutes Stück Schweizer Bio-Fleisch.</p><p>Dass die Proviande-Kampagne "Schweizer Fleisch - alles andere ist Beilage" zu einem wesentlichen Teil über Bundesgelder bezahlt wird, ist aber stossend. Eine Reduktion des Fleischkonsums wäre nämlich wichtig: aus Klimaschutzgründen und um den Import von Futtermitteln reduzieren zu können. Das würde auch den Selbstversorgungsgrad stärken.</p><p>Ist der Bundesrat bereit, diese Absatzförderung für Fleisch zu hinterfragen?</p>
- Hinterfragen der Absatzförderung für Schweizer Fleisch auf Bundeskosten
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