Sicherung der Selbstversorgung mit Strom aus Wasserkraft zur Überbrückung der aktuellen Preisbaisse

ShortId
16.448
Id
20160448
Updated
09.04.2025 00:02
Language
de
Title
Sicherung der Selbstversorgung mit Strom aus Wasserkraft zur Überbrückung der aktuellen Preisbaisse
AdditionalIndexing
66;15
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Aufgrund des aktuellen internationalen Marktpreises für Strom von etwa 2,8 Rappen pro Kilowattstunde (Epex Spot CH, Februar 2016) entsteht gemessen an den Gestehungskosten von durchschnittlich 6,5 Rappen pro Kilowattstunden (Swisselectric) für den Schweizer Wasserkraftpark ein Verlust von jährlich etwa 700 Millionen Franken. Dabei ist die Hälfte der nicht marktexponierten Stromproduktion aus Wasserkraft (gebundene Endkunden) bereits berücksichtigt. Bei einem Fehlbetrag von 3,7 Rappen pro Kilowattstunden ist die aktuell im Parlament diskutierte Marktprämie von 1 Rappen pro Kilowattstunden für die Aufrechterhaltung der Produktionskapazität ungenügend beziehungsweise bloss ein Tropfen auf den heissen Stein. Vielmehr braucht es dazu ein Gesamtpaket, wobei eine Kombination verschiedener Massnahmen wie zum Beispiel zinslose oder zinsgünstige Bundesdarlehen und ein neues Marktmodell wie das Quotenmodell in Erwägung zu ziehen sind. </p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind Voraussetzungen zu schaffen, dass trotz der aktuellen enormen Preisbaisse für Strom die Wasserkraftwerke, die über 55 Prozent an die Schweizer Stromproduktion liefern, ihre Produktionskapazität aufrechterhalten können. Dazu ist ein zeitlich befristetes Massnahmenpaket bestehend aus zum Beispiel zinslosen oder zinsvergünstigten Darlehen zu schnüren. Ebenso ist ein neues Marktmodell wie zum Beispiel das Quotenmodell zu prüfen und bei Bedarf einzuführen.</p>
  • Sicherung der Selbstversorgung mit Strom aus Wasserkraft zur Überbrückung der aktuellen Preisbaisse
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Aufgrund des aktuellen internationalen Marktpreises für Strom von etwa 2,8 Rappen pro Kilowattstunde (Epex Spot CH, Februar 2016) entsteht gemessen an den Gestehungskosten von durchschnittlich 6,5 Rappen pro Kilowattstunden (Swisselectric) für den Schweizer Wasserkraftpark ein Verlust von jährlich etwa 700 Millionen Franken. Dabei ist die Hälfte der nicht marktexponierten Stromproduktion aus Wasserkraft (gebundene Endkunden) bereits berücksichtigt. Bei einem Fehlbetrag von 3,7 Rappen pro Kilowattstunden ist die aktuell im Parlament diskutierte Marktprämie von 1 Rappen pro Kilowattstunden für die Aufrechterhaltung der Produktionskapazität ungenügend beziehungsweise bloss ein Tropfen auf den heissen Stein. Vielmehr braucht es dazu ein Gesamtpaket, wobei eine Kombination verschiedener Massnahmen wie zum Beispiel zinslose oder zinsgünstige Bundesdarlehen und ein neues Marktmodell wie das Quotenmodell in Erwägung zu ziehen sind. </p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind Voraussetzungen zu schaffen, dass trotz der aktuellen enormen Preisbaisse für Strom die Wasserkraftwerke, die über 55 Prozent an die Schweizer Stromproduktion liefern, ihre Produktionskapazität aufrechterhalten können. Dazu ist ein zeitlich befristetes Massnahmenpaket bestehend aus zum Beispiel zinslosen oder zinsvergünstigten Darlehen zu schnüren. Ebenso ist ein neues Marktmodell wie zum Beispiel das Quotenmodell zu prüfen und bei Bedarf einzuführen.</p>
    • Sicherung der Selbstversorgung mit Strom aus Wasserkraft zur Überbrückung der aktuellen Preisbaisse
  • Index
    1
    Texts
    • <p>Aufgrund des aktuellen internationalen Marktpreises für Strom von etwa 2,8 Rappen pro Kilowattstunde (Epex Spot CH, Februar 2016) entsteht gemessen an den Gestehungskosten von durchschnittlich 6,5 Rappen pro Kilowattstunden (Swisselectric) für den Schweizer Wasserkraftpark ein Verlust von jährlich etwa 700 Millionen Franken. Dabei ist die Hälfte der nicht marktexponierten Stromproduktion aus Wasserkraft (gebundene Endkunden) bereits berücksichtigt. Bei einem Fehlbetrag von 3,7 Rappen pro Kilowattstunden ist die aktuell im Parlament diskutierte Marktprämie von 1 Rappen pro Kilowattstunden für die Aufrechterhaltung der Produktionskapazität ungenügend beziehungsweise bloss ein Tropfen auf den heissen Stein. Vielmehr braucht es dazu ein Gesamtpaket, wobei eine Kombination verschiedener Massnahmen wie zum Beispiel zinslose oder zinsgünstige Bundesdarlehen und ein neues Marktmodell wie das Quotenmodell in Erwägung zu ziehen sind. </p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind Voraussetzungen zu schaffen, dass trotz der aktuellen enormen Preisbaisse für Strom die Wasserkraftwerke, die über 55 Prozent an die Schweizer Stromproduktion liefern, ihre Produktionskapazität aufrechterhalten können. Dazu ist ein zeitlich befristetes Massnahmenpaket bestehend aus zum Beispiel zinslosen oder zinsvergünstigten Darlehen zu schnüren. Ebenso ist ein neues Marktmodell wie zum Beispiel das Quotenmodell zu prüfen und bei Bedarf einzuführen.</p>
    • Sicherung der Selbstversorgung mit Strom aus Wasserkraft zur Überbrückung der aktuellen Preisbaisse

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