Umsetzung der Waldpolitik 2020. Erleichterungen bei den Rodungsvoraussetzungen

ShortId
16.471
Id
20160471
Updated
10.04.2024 17:33
Language
de
Title
Umsetzung der Waldpolitik 2020. Erleichterungen bei den Rodungsvoraussetzungen
AdditionalIndexing
55
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>Die meisten Holzindustriebetriebe liegen heute im oder grenzen dirket an das Siedlungsgebiet an. Im Zusammenhang mit der Bereitstellung des Ökorohstoffs Holz, der Umsetzung der CO2-Politik und der Waldpolitik besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an einer funktionierenden inländischen Holzindustrie. Durch die Ermöglichung einer erleichterten Waldrodung für Holzindustriebetriebe bleibt die Einheit der Materie gewahrt. Im Siedlungsgebiet könnten durch die Umsiedlung von Holzindustriebetrieben in den Wald für die Siedlungsentwicklung interessante Flächen freigegeben werden - und das würde den Rodungsdruck bzw. den Druck auf das Kulturland vermindern. Zudem würden Staub-, Lärm- und Transportemissionen im Siedlungsgebiet vermindert, was zu einer Steigerung der Lebensqualität führen kann.</p>
  • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Wald für die Realisierung von Holzindustrieinvestitionen erleichtert gerodet werden kann.</p><p>Dabei sorgt das Parlament insbesondere dafür, dass auf den Nachweis der Standortgebundenheit sowie auf Ersatzmassnahmen verzichtet werden kann, und es definiert die Voraussetzungen, die für eine erleichterte Rodung gelten sollen.</p><p>Eine einheimische Holzverarbeitung ist für die Umsetzung der Ziele der Waldpolitik 2020 unabdingbar und Voraussetzung. Die schweizerische Holzindustrie hat im Vergleich zur ausländischen Holzindustrie erhebliche Nachteile (siehe auch Vorstösse der Branchenverbände in Bezug auf den Frankenschock).</p>
  • Umsetzung der Waldpolitik 2020. Erleichterungen bei den Rodungsvoraussetzungen
State
Erledigt
Related Affairs
  • 20183715
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die meisten Holzindustriebetriebe liegen heute im oder grenzen dirket an das Siedlungsgebiet an. Im Zusammenhang mit der Bereitstellung des Ökorohstoffs Holz, der Umsetzung der CO2-Politik und der Waldpolitik besteht ein erhebliches öffentliches Interesse an einer funktionierenden inländischen Holzindustrie. Durch die Ermöglichung einer erleichterten Waldrodung für Holzindustriebetriebe bleibt die Einheit der Materie gewahrt. Im Siedlungsgebiet könnten durch die Umsiedlung von Holzindustriebetrieben in den Wald für die Siedlungsentwicklung interessante Flächen freigegeben werden - und das würde den Rodungsdruck bzw. den Druck auf das Kulturland vermindern. Zudem würden Staub-, Lärm- und Transportemissionen im Siedlungsgebiet vermindert, was zu einer Steigerung der Lebensqualität führen kann.</p>
    • <p>Gestützt auf Artikel 160 Absatz 1 der Bundesverfassung und Artikel 107 des Parlamentsgesetzes reiche ich folgende parlamentarische Initiative ein:</p><p>Es sind die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen, damit Wald für die Realisierung von Holzindustrieinvestitionen erleichtert gerodet werden kann.</p><p>Dabei sorgt das Parlament insbesondere dafür, dass auf den Nachweis der Standortgebundenheit sowie auf Ersatzmassnahmen verzichtet werden kann, und es definiert die Voraussetzungen, die für eine erleichterte Rodung gelten sollen.</p><p>Eine einheimische Holzverarbeitung ist für die Umsetzung der Ziele der Waldpolitik 2020 unabdingbar und Voraussetzung. Die schweizerische Holzindustrie hat im Vergleich zur ausländischen Holzindustrie erhebliche Nachteile (siehe auch Vorstösse der Branchenverbände in Bezug auf den Frankenschock).</p>
    • Umsetzung der Waldpolitik 2020. Erleichterungen bei den Rodungsvoraussetzungen

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