Swiss Pass der SBB
- ShortId
-
16.1047
- Id
-
20161047
- Updated
-
24.06.2025 22:25
- Language
-
de
- Title
-
Swiss Pass der SBB
- AdditionalIndexing
-
48;34;1236
- 1
-
- PriorityCouncil1
-
Nationalrat
- Texts
-
- <p>1. Die Personendaten der Abonnenten des öffentlichen Verkehrs sind gemäss Auskunft des zuständigen Verbandes öffentlicher Verkehr umfassend gesichert. Am Prinzip der Datenspeicherung hat sich mit der Einführung des Swiss Pass nichts geändert.</p><p>2. Die Branche hat aufgezeigt, wie mit Mehrverkäufen und Zusatznutzen die Kosten des Swiss Pass gedeckt werden sollen. Die Festlegung der Kommissionssätze liegt in der Kompetenz des Verbandes öffentlicher Verkehr. Weder der Kommissionssatz betreffend Skipässe noch die Tarifmassnahmen der letzten Jahre sollen einen Zusammenhang mit der Einführung des Swiss Pass haben.</p><p>3. Die Branche des öffentlichen Verkehrs hat sich für einen einfach verständlichen Namen entschieden, der in allen Landesteilen verstanden wird. Die Korrespondenz mit den Abonnenten und die Informationen stehen in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.</p><p>4. Das Generalabonnement ist in der Tat dank der Einfachheit ein erfolgreicher und beliebter Fahrausweis. Es liegen keine Entscheide der Branche vor, das Generalabonnement abzuschaffen.</p><p>Bezüglich Mobility-Pricing hat sich der Bundesrat dafür ausgesprochen, zu prüfen, ob und, wenn ja, wo verkehrsträgerübergreifende Pilotprojekte zur Glättung der Verkehrsspitze auf Strasse und Schiene getestet werden können. Im Rahmen dieser Pilotprojekte werden verschiedene Aspekte der Einführung von zeitlich und örtlich differenzierten Preisen untersucht.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Fragen zum Swiss Pass:</p><p>1. Die Ruag wurde gehackt, ohne dass dies von der Ruag bemerkt worden wäre. Ist der Bundesrat der Meinung, dass die Datenbank des Swiss Pass vor gleichen oder ähnlichen Hackerangriffen und damit vor potenziellem Betrug im grossen Stil genügend gesichert ist?</p><p>2. Die Administration des Swiss Pass ist teuer, deswegen stösst er beispielsweise bei gewissen Skidestinationen nicht auf Gegenliebe - der Swiss Pass kostet sie 6 Prozent der Einnahmen von ihren verkauften Tickets. Vor fünf Jahren kostete ein Halbtaxabonnement 150 Franken bzw. 350 Franken für drei Jahre. Heute sind wir bei Kosten von 165 Franken pro Jahr angekommen, wenn der Swiss Pass nahtlos verlängert wird. Das entspricht einer Verteuerung von 43 Prozent bzw. 10 Prozent und liegt damit weit über der jährlichen Teuerung. Noch schlimmer sieht es aus, wenn der Swiss Pass neu gelöst wird - da kostet er nämlich 185 Franken. Wird mit dieser Verteuerung der teure Swiss Pass mitfinanziert?</p><p>3. Auf dem Swiss Pass kommt keine der schweizerischen Landessprachen vor. Wieso sind unsere Landessprachen auf dem roten Schweizer Pass ausgeklammert?</p><p>4. Das GA ist einerseits ein Beitrag an eine intakte Umwelt. Ist ein GA indes nicht auch ein Vorteil für den Wirtschaftsstandort Schweiz? Ermöglicht es doch Arbeitnehmern eine hohe Flexibilität - Stichwort flexibler Arbeitsplatz. Wird das Erfolgsmodell GA jedoch nicht infrage gestellt durch Ideen, wonach GA-Kunden überwacht werden sollen und die Anzahl Fahrten mittels angedachten Mobility-Pricing zu bestimmten Zeiten begrenzt werden soll?</p>
- Swiss Pass der SBB
- State
-
Erledigt
- Related Affairs
-
- Drafts
-
-
- Index
- 0
- Texts
-
- <p>1. Die Personendaten der Abonnenten des öffentlichen Verkehrs sind gemäss Auskunft des zuständigen Verbandes öffentlicher Verkehr umfassend gesichert. Am Prinzip der Datenspeicherung hat sich mit der Einführung des Swiss Pass nichts geändert.</p><p>2. Die Branche hat aufgezeigt, wie mit Mehrverkäufen und Zusatznutzen die Kosten des Swiss Pass gedeckt werden sollen. Die Festlegung der Kommissionssätze liegt in der Kompetenz des Verbandes öffentlicher Verkehr. Weder der Kommissionssatz betreffend Skipässe noch die Tarifmassnahmen der letzten Jahre sollen einen Zusammenhang mit der Einführung des Swiss Pass haben.</p><p>3. Die Branche des öffentlichen Verkehrs hat sich für einen einfach verständlichen Namen entschieden, der in allen Landesteilen verstanden wird. Die Korrespondenz mit den Abonnenten und die Informationen stehen in Deutsch, Französisch und Italienisch zur Verfügung.</p><p>4. Das Generalabonnement ist in der Tat dank der Einfachheit ein erfolgreicher und beliebter Fahrausweis. Es liegen keine Entscheide der Branche vor, das Generalabonnement abzuschaffen.</p><p>Bezüglich Mobility-Pricing hat sich der Bundesrat dafür ausgesprochen, zu prüfen, ob und, wenn ja, wo verkehrsträgerübergreifende Pilotprojekte zur Glättung der Verkehrsspitze auf Strasse und Schiene getestet werden können. Im Rahmen dieser Pilotprojekte werden verschiedene Aspekte der Einführung von zeitlich und örtlich differenzierten Preisen untersucht.</p> Antwort des Bundesrates.
- <p>Fragen zum Swiss Pass:</p><p>1. Die Ruag wurde gehackt, ohne dass dies von der Ruag bemerkt worden wäre. Ist der Bundesrat der Meinung, dass die Datenbank des Swiss Pass vor gleichen oder ähnlichen Hackerangriffen und damit vor potenziellem Betrug im grossen Stil genügend gesichert ist?</p><p>2. Die Administration des Swiss Pass ist teuer, deswegen stösst er beispielsweise bei gewissen Skidestinationen nicht auf Gegenliebe - der Swiss Pass kostet sie 6 Prozent der Einnahmen von ihren verkauften Tickets. Vor fünf Jahren kostete ein Halbtaxabonnement 150 Franken bzw. 350 Franken für drei Jahre. Heute sind wir bei Kosten von 165 Franken pro Jahr angekommen, wenn der Swiss Pass nahtlos verlängert wird. Das entspricht einer Verteuerung von 43 Prozent bzw. 10 Prozent und liegt damit weit über der jährlichen Teuerung. Noch schlimmer sieht es aus, wenn der Swiss Pass neu gelöst wird - da kostet er nämlich 185 Franken. Wird mit dieser Verteuerung der teure Swiss Pass mitfinanziert?</p><p>3. Auf dem Swiss Pass kommt keine der schweizerischen Landessprachen vor. Wieso sind unsere Landessprachen auf dem roten Schweizer Pass ausgeklammert?</p><p>4. Das GA ist einerseits ein Beitrag an eine intakte Umwelt. Ist ein GA indes nicht auch ein Vorteil für den Wirtschaftsstandort Schweiz? Ermöglicht es doch Arbeitnehmern eine hohe Flexibilität - Stichwort flexibler Arbeitsplatz. Wird das Erfolgsmodell GA jedoch nicht infrage gestellt durch Ideen, wonach GA-Kunden überwacht werden sollen und die Anzahl Fahrten mittels angedachten Mobility-Pricing zu bestimmten Zeiten begrenzt werden soll?</p>
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