Für eine Migrationspolitik, die helle Köpfe in die Schweiz lockt

ShortId
16.3619
Id
20163619
Updated
14.11.2025 08:07
Language
de
Title
Für eine Migrationspolitik, die helle Köpfe in die Schweiz lockt
AdditionalIndexing
15;44;2811
1
PriorityCouncil1
Nationalrat
Texts
  • <p>In der Schweiz mangelt es an Ingenieurinnen und Ingenieuren, allgemein an brillanten Köpfen und in zahlreichen Wissenschaftsbereichen an Spezialistinnen und Spezialisten. Ein innovatives "Start-up-Ökosystem" kann sich in der Schweiz nur entfalten, wenn sie die besten Leute anzieht. Deshalb muss die Schweiz ihre Attraktivität steigern, indem sie insbesondere die Immigrationsverfahren für Kandidatinnen und Kandidaten mit einem für unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort interessanten Profil vereinfacht. Der Bericht soll beispielsweise aufzeigen, was andere Länder - wie etwa Kanada oder Singapur - unternehmen, die Start-up-Visa oder andere Systeme eingeführt haben, um der gezielten Zuwanderung rasche Wege zu öffnen.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist sich bewusst, wie wichtig es ist, ausländisches Personal (Ingenieurinnen und Ingenieure, Spezialistinnen und Spezialisten usw.) rekrutieren zu können, um den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen zu entsprechen.</p><p>In diesem Zusammenhang hält er einerseits fest, dass der geltende gesetzliche Rahmen für die Migrationspolitik bereits Vereinfachungen bei der Zulassung von Drittstaatenangehörigen in den obengenannten Bereichen vorsieht. Staatsangehörige der EU und der Efta können sich auf die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens bzw. des Efta-Übereinkommens berufen. Andererseits erachtet es der Bundesrat angesichts der Arbeiten zur Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung nicht für angezeigt, die aktuelle Regelung zu erweitern. Die künftigen Bestimmungen zur Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern werden zurzeit im Parlament beraten.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht für eine Migrationspolitik zu erstellen, die den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz entspricht, dies namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen. Im Bericht soll insbesondere die Möglichkeit der Schaffung von Schweizer "Start-up-Visa" untersucht werden.</p>
  • Für eine Migrationspolitik, die helle Köpfe in die Schweiz lockt
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>In der Schweiz mangelt es an Ingenieurinnen und Ingenieuren, allgemein an brillanten Köpfen und in zahlreichen Wissenschaftsbereichen an Spezialistinnen und Spezialisten. Ein innovatives "Start-up-Ökosystem" kann sich in der Schweiz nur entfalten, wenn sie die besten Leute anzieht. Deshalb muss die Schweiz ihre Attraktivität steigern, indem sie insbesondere die Immigrationsverfahren für Kandidatinnen und Kandidaten mit einem für unseren Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort interessanten Profil vereinfacht. Der Bericht soll beispielsweise aufzeigen, was andere Länder - wie etwa Kanada oder Singapur - unternehmen, die Start-up-Visa oder andere Systeme eingeführt haben, um der gezielten Zuwanderung rasche Wege zu öffnen.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist sich bewusst, wie wichtig es ist, ausländisches Personal (Ingenieurinnen und Ingenieure, Spezialistinnen und Spezialisten usw.) rekrutieren zu können, um den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen zu entsprechen.</p><p>In diesem Zusammenhang hält er einerseits fest, dass der geltende gesetzliche Rahmen für die Migrationspolitik bereits Vereinfachungen bei der Zulassung von Drittstaatenangehörigen in den obengenannten Bereichen vorsieht. Staatsangehörige der EU und der Efta können sich auf die Bestimmungen des Freizügigkeitsabkommens bzw. des Efta-Übereinkommens berufen. Andererseits erachtet es der Bundesrat angesichts der Arbeiten zur Umsetzung von Artikel 121a der Bundesverfassung nicht für angezeigt, die aktuelle Regelung zu erweitern. Die künftigen Bestimmungen zur Zulassung von Ausländerinnen und Ausländern werden zurzeit im Parlament beraten.</p> Der Bundesrat beantragt die Ablehnung des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird beauftragt, einen Bericht für eine Migrationspolitik zu erstellen, die den Bedürfnissen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Schweiz entspricht, dies namentlich in den Bereichen der Forschung, der Innovation und der Gründung von wissenschaftsbasierten Unternehmen. Im Bericht soll insbesondere die Möglichkeit der Schaffung von Schweizer "Start-up-Visa" untersucht werden.</p>
    • Für eine Migrationspolitik, die helle Köpfe in die Schweiz lockt

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