Digitale Wirtschaft und Arbeitsmarkt

ShortId
16.3706
Id
20163706
Updated
25.06.2025 00:04
Language
de
Title
Digitale Wirtschaft und Arbeitsmarkt
AdditionalIndexing
44;34;32
1
PriorityCouncil1
Ständerat
Texts
  • <p>Die vierte, digitale Revolution, die "Industrie 4.0", spielt für die künftige Entwicklung der Schweizer Wirtschaft eine wichtige Rolle. Sie bietet dem Wirtschaftsstandort Schweiz die Chance, sich trotz hohen Lohnniveaus und Bodenpreisen und trotz starkem Franken wettbewerbsfähig zu halten. Die Umstellung des schweizerischen Arbeitsmarktes benötigt entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte, um die neuen Industriewerkzeuge betreiben zu können.</p><p>Diese Umstellung ist in vollem Gange. Sie ist aber auch verbunden mit der Sorge, dass eine immer grössere Anzahl von Arbeitsplätzen für nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verlorengeht. Gerade ältere Arbetnehmende mit tiefem Qualifikationsniveau dürften davon betroffen sein.</p>
  • <p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen von grosser Bedeutung für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft sind. Er ist bereits daran, im Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft dazu beizutragen, dass unser Land von der zunehmenden Digitalisierung profitiert. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat am 20. April 2016 die Strategie Digitale Schweiz verabschiedet. Im Rahmen dieser Strategie wird der Bundesrat Ende 2016 einen Bericht zu den zentralen Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft vorlegen, der auch die entsprechenden Rahmenbedingungen im Bildungssystem darstellen wird.</p><p>Im zugehörigen Massnahmenpaket kommt der Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft hohe Bedeutung zu. Der Bundesrat schenkt dabei den aufgeworfenen Fragen volle Aufmerksamkeit. Er wird über die weiteren Arbeiten im Rahmen des Geschäftsberichtes, der Berichterstattung zur Fachkräfte-Initiative, der Botschaften über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation sowie allfälliger spezieller Vorlagen berichten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
  • <p>Der Bundesrat wird ersucht, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Wissenschaft in einem Bericht folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Sind Kinder und Jugendliche mit den heutigen Lehrgängen auf die neuen Erwartungen des Arbeitsmarktes im Bereich Digitalisierung genügend vorbereitet?</p><p>2. Ist die Berufsbildung an die neuen Anforderungen genügend angepasst?</p><p>3. Wie sieht es auf Ebene der Bachelor- und Masterabschlüsse aus?</p><p>4. Braucht es zusätzliche Studiengänge im Bereich Daten, Big Data, Cyber usw.?</p><p>5. Bestehen genügend Angebote im Bereich Weiterbildung insbesondere für (ältere) Arbeitnehmende mit einem tieferen Qualifikationsniveau?</p><p>6. Welche Lösungen sieht man für ungenügend qualifizierte Arbeitnehmende vor?</p>
  • Digitale Wirtschaft und Arbeitsmarkt
State
Erledigt
Related Affairs
Drafts
  • Index
    0
    Texts
    • <p>Die vierte, digitale Revolution, die "Industrie 4.0", spielt für die künftige Entwicklung der Schweizer Wirtschaft eine wichtige Rolle. Sie bietet dem Wirtschaftsstandort Schweiz die Chance, sich trotz hohen Lohnniveaus und Bodenpreisen und trotz starkem Franken wettbewerbsfähig zu halten. Die Umstellung des schweizerischen Arbeitsmarktes benötigt entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte, um die neuen Industriewerkzeuge betreiben zu können.</p><p>Diese Umstellung ist in vollem Gange. Sie ist aber auch verbunden mit der Sorge, dass eine immer grössere Anzahl von Arbeitsplätzen für nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter verlorengeht. Gerade ältere Arbetnehmende mit tiefem Qualifikationsniveau dürften davon betroffen sein.</p>
    • <p>Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Digitalisierung und deren Auswirkungen von grosser Bedeutung für die Schweizer Wirtschaft und Gesellschaft sind. Er ist bereits daran, im Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Zivilgesellschaft dazu beizutragen, dass unser Land von der zunehmenden Digitalisierung profitiert. Zu diesem Zweck hat der Bundesrat am 20. April 2016 die Strategie Digitale Schweiz verabschiedet. Im Rahmen dieser Strategie wird der Bundesrat Ende 2016 einen Bericht zu den zentralen Rahmenbedingungen für die digitale Wirtschaft vorlegen, der auch die entsprechenden Rahmenbedingungen im Bildungssystem darstellen wird.</p><p>Im zugehörigen Massnahmenpaket kommt der Weiterentwicklung der Wissensgesellschaft hohe Bedeutung zu. Der Bundesrat schenkt dabei den aufgeworfenen Fragen volle Aufmerksamkeit. Er wird über die weiteren Arbeiten im Rahmen des Geschäftsberichtes, der Berichterstattung zur Fachkräfte-Initiative, der Botschaften über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation sowie allfälliger spezieller Vorlagen berichten.</p> Der Bundesrat beantragt die Annahme des Postulates.
    • <p>Der Bundesrat wird ersucht, in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und der Wissenschaft in einem Bericht folgende Fragen zu beantworten:</p><p>1. Sind Kinder und Jugendliche mit den heutigen Lehrgängen auf die neuen Erwartungen des Arbeitsmarktes im Bereich Digitalisierung genügend vorbereitet?</p><p>2. Ist die Berufsbildung an die neuen Anforderungen genügend angepasst?</p><p>3. Wie sieht es auf Ebene der Bachelor- und Masterabschlüsse aus?</p><p>4. Braucht es zusätzliche Studiengänge im Bereich Daten, Big Data, Cyber usw.?</p><p>5. Bestehen genügend Angebote im Bereich Weiterbildung insbesondere für (ältere) Arbeitnehmende mit einem tieferen Qualifikationsniveau?</p><p>6. Welche Lösungen sieht man für ungenügend qualifizierte Arbeitnehmende vor?</p>
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